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Band 8: Der frühneuzeitliche Gottesacker. Entstehung und Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung des Architekturtypus Camposanto in Mitteldeutschland

Anja A. Tietz

Verlag: Halle (Saale), 2012
ISBN 10: 3939414832 / ISBN 13: 9783939414834
Neu / Hardcover / Anzahl: > 20
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Beschreibung:

300 Seiten, 155 teils farbige Abbildungen, Karten und Pläne, Format 23,5 x 30,0 cm, Festeinband, Inhalt: Mit dem Stadtgottesacker besitzt Halle an der Saale bis in die Gegenwart einen der bemerkenswertesten Bestattungsorte, die im Zuge einer bislang wenig beleuchteten Begräbnisreform seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation entstanden. Durch die Einrichtung des außerörtlichen Begräbnisplatzes auf dem Martinsberg im Jahre 1529 wurde die traditionelle Bestattung auf den innerörtlichen Kirchhöfen rund um die Gotteshäuser aufgegeben. Die Durchsetzung der Maßnahme ging auf die besondere Initiative des Magdeburger Erzbischofs, Kardinal Albrecht von Brandenburg (1490-1545), zurück und gestaltete sich zunächst schwierig. Der neue Begräbnisplatz außerhalb der Stadt erhielt nach der Einführung der Reformation schließlich eine einzigartige Einfassung in Form eines vierflügligen, mit Reliefs und Inschriften verzierten Arkadengangs. Durch seine bauliche Gestaltung ist er einer von zahlreichen, zum sogenannten Architekturtypus Camposanto zählenden Begräbnisplätzen Mitteldeutschlands. Die Beschäftigung mit dem halleschen Stadtgottesacker als Thema meiner im Jahre 1998 abgeschlossenen Magisterarbeit' hinterließ eine Reihe von offenen Fragen: Aus welchen Gründen wurden die Begräbnisplätze nach 1500 vor die Städte verlegt? Wie wurde in anderen Städten mit dem Bruch der über Jahrhunderte gepflegten Tradition der innerörtlichen Bestattung umgegangen? In welchem Verhältnis stehen der Wandel des Begräbniswesens und der in Halle und andernorts nachweisbare Bautypus? So soll sich diese Arbeit mit weiteren im 16. und frühen 17. Jahrhundert eingerichteten Gottesäckern- im mitteldeutschen Raum sowie dem Kontext ihrer Entstehung auseinander setzen. Vereinzelt wurden zwar unter verschiedenen Aspekten einige Bestattungsorte dieser Region behandelt, eine eingehende Studie zum genannten Raum und seinen frühneuzeitlichen Begräbnisplätzen fehlt jedoch bislang. Ansatzweise wurden in den Arbeiten von Johanna Stieler (1958) und Franz Häring (1986) auch einige mit dem halleschen Stadtgottesacker vergleichbare Anlagen erwähnt, doch im Hinblick auf die Gesamtentwicklung des Begräbniswesens nicht näher betrachtet. Ausgangspunkt meiner Arbeit bilden neben archivalischen Quellen auch Untersuchungen, die sich mit der Sepulkralkultur befassen. Zu den älteren Werken zur Geschichte des deutschen spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Begräbnisplatzes von Heinrich Merz (1862, 1883), Hugo Grün (1926), Herbert Melchert (1929), Herbert Derwein (1931), Johannes Schweizer (1956), Adolf Hüppi (1968) und Katharina Peiter (1968) traten in den letzten Jahren die Untersuchungen zur Friedhofsentwicklung von Barbara Happe (1991) und Martin Illi (1992). So fragt die Arbeit von Barbara Happe speziell auch nach den Ursprüngen der sogenannten Camposanti nördlich der Alpen. Von besonderem Interesse sind zudem jüngere Studien, welche die durch die Reformation bedingte Wandlung der Einstellung zum Tod thematisieren. Buchnummer des Verkäufers F9-S4G0-XW3U

Bibliografische Details

Titel: Band 8: Der frühneuzeitliche Gottesacker. ...
Verlag: Halle (Saale)
Erscheinungsdatum: 2012
Einband: Hardcover
Zustand: Neu

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