Aufsicht in dem Tor zur H?lle. Dieser Artikel ist nicht verfügbar.
Sprache: Deutsch
Verlag: Nedvision Publishing, 2024
- Softcover
- Neu

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Artikelbeschreibung des Verkäufers
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Bestandsnummer des Verkäufers L2-9789083309163
- Titel
- Aufsicht in dem Tor zur H?lle
- Autor
- Frank Van Riet
- Verlag
- Nedvision Publishing
- Erscheinungsjahr
- 2024
- Zustand
- New
- Einband
- PAP
- Sprache
- Deutsch
- ISBN-10
- 9083309169
- ISBN-13
- 9789083309163
- Artikelgewicht
- 565 Gramm
Als 1942 die Judenverfolgung in den Niederlanden begann,, nutzte die deutsche Besatzungsmacht das Flüchtlingslager Westerbork als Durchgangslager für die Deportation von Juden in die Vernichtungslager Osteuropas. Westerbork, ursprünglich Ende der 1930er-Jahre von der niederländisch-jüdischen Gemeinde für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland eingerichtet, wurde effizient von den jüdischen Insassen organisiert, die den "Ordedienst" (OD) bildeten. Diese Organisation machte brutale Sadisten für die Lagerüberwachung, wie in anderen Lagern üblich, unnötig.
Albert Konrad Gemmeker, der deutsche Lagerkommandant, hatte neben dem jüdischen OD, der oft als "Jüdische SS" bezeichnet wurde, lediglich ein Dutzend deutscher SS-Männer zur Verfügung. Zusätzliche Unterstützung für die äußere Bewachung kam von der Marechaussee, einer Einheit der niederländischen Polizei. In den zwei Jahren unter deutscher Leitung wurden mehr als 100.000 Juden aus Westerbork deportiert, was als das "Niederländische Tor zur Hölle" bekannt wurde. Der niederländische Historiker Frank van Riet beleuchtet die Verwaltung und Bewachung des Lagers in einem fast vergessenen Kapitel der niederländischen Kriegsgeschichte.
Albert Konrad Gemmeker, der deutsche Lagerkommandant, hatte neben dem jüdischen OD, der oft als "Jüdische SS" bezeichnet wurde, lediglich ein Dutzend deutscher SS-Männer zur Verfügung. Zusätzliche Unterstützung für die äußere Bewachung kam von der Marechaussee, einer Einheit der niederländischen Polizei. In den zwei Jahren unter deutscher Leitung wurden mehr als 100.000 Juden aus Westerbork deportiert, was als das "Niederländische Tor zur Hölle" bekannt wurde. Der niederländische Historiker Frank van Riet beleuchtet die Verwaltung und Bewachung des Lagers in einem fast vergessenen Kapitel der niederländischen Kriegsgeschichte.
„Inhaltsangabe“ gehört möglicherweise zu einer anderen Auflage dieses Titels.
Über die Autorin bzw. den Autor
Frank van Riet wurde in jungen Jahren von einem Verlag gebeten, ein Fotobuch über seinen damaligen Wohnort zu erstellen. Beim Recherchieren, Schreiben und Publizieren begeisterte er sich für die Forschung. Als er 1984 in das Rotterdamer Polizeikorps aufgenommen wurde, begann er, die Geschichte der niederländischen Polizei zu erforschen. 1995 veröffentlichte er sein erstes Buch, in dem er die Entwicklung der Polizei anhand von Anekdoten und Bildern von den mittelalterlichen Anfängen bis zum Zweiten Weltkrieg darstellte. Die positiven Reaktionen und die große Medienaufmerksamkeit ermutigten ihn, die Forschung fortzusetzen. Sein nächstes Projekt: Die Rolle der niederländischen Polizei während des Zweiten Weltkrieges. Er führte rund 300 Interviews mit Polizisten, die damals ihren Dienst leisteten. Dabei entdeckte er, dass die Rolle des Rotterdamer Polizeikorps in der Zeit bis dahin noch nicht untersucht worden war. Deshalb konzentrierte er sich auf diese besondere Periode. Nach einer Präsentation über das Thema wurde er von einem Professor aus Amsterdam eingeladen, auf der Grundlage zu promovieren, trotz seiner nicht-akademischen Ausbildung. Er schloss die Promotion erfolgreich ab. 2008 verteidigte er an der Universität Amsterdam seine Dissertation 'Handhaven onder de Nieuwe Orde' (Hüter der neuen Ordnung) . Das Werk wurde für den renommierten Mr. J. Dutilh-Preis nominiert. Danach veröffentlichte er weitere Bücher, darunter 'Kommer en kwel in Rotterdam' (Leid und Unglück in Rotterdam, September 2016), 'De bewakers van Westerbork' (November 2016, deutsche Übersetzung: Aufsicht in dem Tor zur Hölle, 2024), 'Meer kommer en kwel in Rotterdam' (Mehr Leid und Unglück in Rotterdam, November 2017) und 'De Dordtse affaire' (Die Dordrechter Affäre, Oktober 2022).
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