Ein Album aus Auschwitz. Dieser Artikel ist nicht verfügbar.
Sprache: Deutsch
Verlag: Wallstein Verlag GmbH, 2025
- Hardcover
- Neu

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EUR 38,76
Artikelbeschreibung des Verkäufers
New Book. Shipped from UK. Established seller since 2000.
Bestandsnummer des Verkäufers DB-9783835357433
- Titel
- Ein Album aus Auschwitz
- Autor
- Bruttmann, Tal
- Verlag
- Wallstein Verlag GmbH
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Zustand
- New
- Einband
- HRD
- Sprache
- Deutsch
- ISBN-10
- 3835357433
- ISBN-13
- 9783835357433
- Artikelgewicht
- 1.242 Gramm
Erstmals wird eine zentrale Bildquelle des Holocaust sowohl komplett wiedergegeben als auch lückenlos die Überlieferungsgeschichte geklärt. Es sind Bilder, die sich in unser ikonografisches Gedächtnis eingebrannt haben. Wir kennen sie aus Ausstellungen und Dokumentationen. Sie zeigen, wie Jüdinnen und Juden aus Ungarn in Auschwitz-Birkenau ankommen und einen mörderischen Musterungsprozess durchlaufen. Zurück bleiben einige wenige Menschen, die zur Arbeit gezwungen werden, und Berge von Gepäck. Die Fotos wurden zwischen Mai und August 1944 von den SS-Fotografen Bernhard Walter und Ernst Hofmann angefertigt und in einem Album zusammengestellt, um den Massenmord an den Jüdinnen und Juden aus Ungarn als effizienten Prozess zu präsentieren. Tal Bruttmann, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit diesem Buch eine Analyse des Albums vor, die nach ihrem ersten Erscheinen 2019 längst als »Meilenstein« gilt. Sie erschließen nicht nur den Kontext des »Ungarn-Programms« und die Hintergründe der Täter, erstmals klären sie auch lückenlos die Überlieferungsgeschichte des Albums und rekonstruieren die ursprüngliche Abfolge der verschiedenen Fotoserien. Hieraus gewinnen sie neue Erkenntnisse, was auf den Fotos des Albums en detail zu sehen ist – und was ausgeblendet wird.
„Inhaltsangabe“ gehört möglicherweise zu einer anderen Auflage dieses Titels.
Über die Autorin bzw. den Autor
Tal Bruttmann ist einer der führenden Forscher der antijüdischen Maßnahmen während der deutschen Besatzung Frankreichs. Von 2001 bis 2011 hat er das Forschungsprojekt der Stadt Grenoble über die Arisierungen in der Stadt und der Umgebung geleitet und danach eine Ausstellung über die Arisierungspolitiken im Memorial de la Shoa kuratiert. Veröffentlichungen u. a.: Microhistories of the Holocaust (Mithg. 2016); Auschwitz (2015); Aryanisation économique et spoliations en Isère, 1940-1944 (2010).
Stefan Hördler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und Visiting Professor an der School of Arts & Humanities der University of Huddersfield. Zuvor war er an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland, Österreich und den Vereinigten Staaten tätig. Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin und Tiburtius-Preis (1. Preis). Zahlreiche Veröffentlichungen zur NS- und Zeitgeschichte. Seit mehr als zehn Jahren Gutachter in Verfahren wegen NS-Verbrechen. Seine aktuellen Forschungen konzentrieren auf Industriegeschichte und Deindustrialisierung seit den 1970er Jahren. Veröffentlichungen u. a.: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz (mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller, 2019); Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr (2015); SA-Terror als Herrschaftssicherung. »Köpenicker Blutwoche« und öffentliche Gewalt im Nationalsozialismus (als Hg., 2013).
Christoph Kreutzmüller, geb. 1968, ist seit 2017 Vorstandsvorsitzender des Vereins Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin. Seit Juli 2023 ist er Co-Projektleiter des Projekts »Last Seen. Bilder der NS-Deportationen« am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Veröffentlichung u.a.: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Fotoalbum aus Auschwitz (2019. zus. mit Tal Bruttman und Stefan Hördler).
Stefan Hördler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und Visiting Professor an der School of Arts & Humanities der University of Huddersfield. Zuvor war er an Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland, Österreich und den Vereinigten Staaten tätig. Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin und Tiburtius-Preis (1. Preis). Zahlreiche Veröffentlichungen zur NS- und Zeitgeschichte. Seit mehr als zehn Jahren Gutachter in Verfahren wegen NS-Verbrechen. Seine aktuellen Forschungen konzentrieren auf Industriegeschichte und Deindustrialisierung seit den 1970er Jahren. Veröffentlichungen u. a.: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz (mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller, 2019); Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr (2015); SA-Terror als Herrschaftssicherung. »Köpenicker Blutwoche« und öffentliche Gewalt im Nationalsozialismus (als Hg., 2013).
Christoph Kreutzmüller, geb. 1968, ist seit 2017 Vorstandsvorsitzender des Vereins Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin. Seit Juli 2023 ist er Co-Projektleiter des Projekts »Last Seen. Bilder der NS-Deportationen« am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Veröffentlichung u.a.: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Fotoalbum aus Auschwitz (2019. zus. mit Tal Bruttman und Stefan Hördler).
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