Die Unbeholfenheit der Ökonomie gegenüber dem menschlichen Handeln ist ein Problem für die Zukunftsfähigkeit von Organisationen – und letztlich der Gesellschaft. Sie ist weder Zufall noch böse Absicht einzelner Wissenschaftler oder Manager, sondern beruht auf einer langen Tradition: Der Erfolg der naturwissenschaftlichen Methode beruht darauf, den Menschen als gestalterisches Subjekt auszuschalten. Eine Ökonomie, die sich in diese Tradition einreiht, muss ebenfalls den Menschen als Akteur hinauswerfen und ihn durch objektive Mechanismen ersetzen – sonst wäre sie im eigenen Verständnis keine Wissenschaft. Wer aber den Menschen als Akteur aus der Betrachtung ausschließt, kann auch nichts mehr über den Menschen als Akteur sagen.
Mit reichem empirischem Material und einer interdisziplinären Analyse legt die „Methode Mensch“ die Grundlagen einer Kunst des Erschaffens und schlägt die Brücke zur Anwendung: Was müssen Organisationen tun, um überhaupt handeln zu können und etwas zu entscheiden zu haben?
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