Partita VII: für 2 Violen d'amore und Basso continuo. 2 Violen d'amore und Basso continuo. Partitur und Stimmen. (Edition Schott)

 
9790001167802: Partita VII: für 2 Violen d'amore und Basso continuo. 2 Violen d'amore und Basso continuo. Partitur und Stimmen. (Edition Schott)

Inhaltsangabe

Im Jahr 1922 beginnt Hindemith, sich verstärkt mit alter Musik zu beschäftigen und entdeckt das Instrument Viola d’amore. Er komponiert eine Sonate und ein Konzert für Viola d’amore und schreibt zahlreiche Werke von Biber, Ariosti, Pezold, Rust, Vivaldi sowie Stamitz ab und fertigt zu den bestehenden Bassstimmen eigene Generalbassaussetzungen an. Allen Musikern, die diese Seite des Genies Paul Hindemith entdecken und gleichzeitig einen Einblick in die historische Aufführungspraxis barocker Musik in den 1920er Jahren eintauchen wollen, sei die vorliegende Erstausgabe von Hindemiths Generalbassaussetzung dieses Meisterwerks ans Herz gelegt.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

„Schöpferische Kraft lässt sich nicht anerziehen, aber die Bereitschaft zum Empfang der göttlichen Gabe in Gestalt eines stets willigen und zu höchsten Leistungen fähigen Handwerks lässt sich erwerben.“ 1921 gehörte er zu den Mitbegründern der Donaueschinger Musiktage, 1927 war er bereits Professor für Komposition an der Berliner Hochschule für Musik: Paul Hindemith (1895–1963). Der einst als Bürgerschreck Verschriene fand in den 20er Jahren zur Neuen Sachlichkeit und gelangte schließlich zur Skepsis gegenüber einem als hemmungslos empfundenen Fortschrittsdenken der jungen Komponistengeneration. Sein spätes Ideal eines vorwiegend tonal gebundenen Satzes stieß seinerseits auf Ablehnung der musikalischen Avantgardebewegung. Ihr Theoretiker Theodor W. Adorno brandmarkte diese Entwicklung als „fatale Wendung zum Offiziellen“ und gab damit das Signal zu einer Jahrzehnte dauernden Isolation Hindemiths und seiner Musik. Ein veränderter Blick auf die Musikgeschichte lässt Hindemith heute den Rang eines führenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, eines herausragenden Dirigenten, Pädagogen und Musikphilosophen einnehmen und eines der meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.