Luigi Nono schrieb in seinen früheren Orchesterwerken zwischen 1952 und 1955 einige Interludien bzw. eigenständige Satzteile nur für Schlaginstrumente. Während Nonos Freiburger Zeit kam es zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Freiburger Schlagzeug Ensemble. In Gesprächen wurde angeregt, die eigenständigen Schlagzeugteile seiner älteren Orchesterwerke für das Ensemble als Suite zusammenzufassen und sie so der Schlagzeugliteratur zugänglich zu machen. Es handelt sich dabei um einige der ganz wenigen Beispiele europäischer Schlagzeugensemblemusik aus dieser Zeit. Die vorliegenden fünf Teile wurden nach dramaturgischen und spielpraktischen Gesichtspunkten zusammengestellt und sollten im attacca gespielt werden, sind außerhalb des Konzertrahmens aber auch hervorragende Studienobjekte. Schwierigkeitsgrad: 5
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Nonos Schaffen ist geprägt von politischem Engagement, dessen Basis seine humanitäre Grundhaltung bildete. Wie die Kompositionen vieler seiner Kollegen basieren seine Werke, in denen er sich einer eigenständigen seriellen Technik bediente, auf einer spezifischen Lesart der Werke Anton Weberns. Nono bekannte sich zeitlebens zu einer Musik, die Vernunft mit Gefühslkraft vereint.
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