In der populären Phantasie ist der muslimische Nahe Osten in seinen eigenen Traditionen und Geschichte eingefroren – ein Land der Moscheen und Minarette, verschleierte Frauen, despotische Regime und Wüstensand. Aber diese Annahme erkennt nicht, dass soziale und politische Veränderungen in vielen Gestalten stattfinden. In diesem aufschlussreichen Buch offenbart Asef Bayat, wie unter dem Schatten der autoritären Herrschaft, religiösen moralischen Autoritäten und wirtschaftlichen Eliten gewöhnliche Menschen durch die Praktiken des Alltags sinnvolle Veränderungen vornehmen können.
Obwohl auf der Weltbühne nicht so sichtbar wie ein Massenprotest oder eine umfassende Revolution, entdecken oder schaffen Millionen von Menschen im Nahen Osten neue soziale Räume, in denen sie ihre Behauptungen Gehör verschaffen können. Der Straßenhändler, der sein Geschäft auf dem Hauptplatz aufbaut, Hausbesetzer, die öffentliche Parks übernehmen, muslimische Jugendliche, die häufig öffentliche Treffpunkte in Blue Jeans besuchen, und Demonstranten, die auf den Straßen marschieren, arme Hausfrauen, die ihre Wäsche in den Gassen hängen, und gebildete Frauen, die Karrieren verfolgen "Männerarbeit" – all diese Leute fordern die Kontrolle und Implizität des Staates in Frage der etablierten Öffentlichkeit Ordnung durch ihre täglichen Aktivitäten. Obwohl sie in ihren Aktivitäten nicht koordiniert sind, bieten diese "Nichtbewegungen" eine politische Antwort, nicht aus Protest, sondern aus Praxis und direktem täglichen Handeln.
Dieses einzigartige Buch bietet ein Fenster in die komplexen sozialen Prozesse in einem zu oft missverstandenen Teil der Welt und bietet eine dringend benötigte Perspektive des Nahen Ostens auf globale Debatten über die Bedeutung sozialer Bewegungen und die Dynamik des sozialen Wandels.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Joseph Burridge Books, Dagenham, Vereinigtes Königreich
Soft cover. Zustand: New. 2nd Edition. Summary:In the popular imagination, the Muslim Middle East is frozen in its own traditions and history - a land of mosques and minarets, veiled women, despotic regimes, and desert sand. But this assumption fails to recognize that social and political change comes in many guises. In this eye-opening book, Asef Bayat reveals how under the shadow of the authoritarian rule, religious moral authorities, and economic elites, ordinary people can make meaningful change through the practices of everyday life. Though not as visible on the world-stage as a mass protest or a full-scale revolution, millions of people across the Middle East are discovering or creating new social spaces within which to make their claims heard. The street vendor who sets up his business in the main square, squatters who take over public parks, Muslim youth who frequent public hangouts in blue jeans, and protestors who march in the streets, poor housewives who hang their wash in the alleyways, and educated women who pursue careers doing "men's work"--All these people challenge the state's control and implicity question the established public order through their daily activities. Though not coordinated in their activities, these "non-movements" offer a political response, not of protest but of practice and direct daily action. Artikel-Nr. PGMIDX96
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