El lápiz del carpintero (HISPANICA, Band 717031) - Softcover

Rivas, Manuel

 
9788420429878: El lápiz del carpintero (HISPANICA, Band 717031)

Inhaltsangabe

Sommer 1936. Beginn eines mörderischen Bruderkriegs. In einem Gefängnis in Galicien zeichnet einer der republikanischen Gefangenen mit einem großen Zimmermannsbleistift den "Portikus der Seligkeit" der gegenüberliegenden Kathedrale. Den Propheten und Heiligen gibt er die Gesichter seiner Mithäftlinge, die so wenig wie er wissen, was mit ihnen geschehen wird.
Gebannt beobachtet ihn dabei der Gendarm Herbal, getreuer Falangist und Mörder aus Überzeugung. Jahrzehnte später wird Herbal, inzwischen Faktotum in einem ländlichen Erosclub, von den Erinnerungen heimgesucht und zugleich eigentümlich getröstet. Stockend, wie träumerisch erzählt er dem schwarzen Barmädchen Maria da Visitacao von den nächtlichen Erschießungen, von den kleinen und großen Gesten der Solidarität unter den Gefangenen, die ihn so verwirrt haben, von ihrer Erfindungsgabe beim Überleben in der Hoffnungslosigkeit.
Und er erzählt von Daniel Da Barca, dem Arzt und Rupublikaner, der ihm ein Dorn im Auge gewesen ist, seit er die schöne Maria Mallo aus einer mächtigen, konservativen Familie für sich gewonnen hatte. Herbal kann nicht verstehen, wie alle Willkür der neuen Machthaber diesen Mann nicht zu brechen vermag. In einer Mischung aus Haß und Faszination setzt er sich auf seine Fährte, folgt ihm auf seiner Gefangenenodyssee quer durch das Spanien des Bürgerkriegs. Und so wird der wortkarge Gendarm Herbal zum Chronisten Da Barcas und seiner allen Widerständen trotzenden Liebe zu Maria Mallo.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Manuel Rivas nació en A Coruña. Desde muy joven trabajó en prensa y sus reportajes y artículos están reunidos en El periodismo es un cuento (1997), Mujer en el baño (2003) y A cuerpo abierto (2008). Una muestra de su poesía está recogida en la antología El pueblo de la noche (1997) y La desaparición de la nieve (2009). Como narrador obtuvo, entre otros, el Premio de la Crítica española por Un millón de vacas (1990), el Premio de la Crítica en Gallego por En salvaje compañía (1994), el Premio Nacional de Narrativa por ¿Qué me quieres, amor? (1996), el Premio de la Crítica española por El lápiz del carpintero (1998) y el Premio Nacional de la Crítica en Gallego por Los libros arden mal (2006), considerada como una de las grandes obras de la literatura gallega y elegida Libro del Año por los Libreros de Madrid. En 2012, Alfaguara publicó sus cuentos reunidos bajo el título Lo más extraño. Su última novela, Todo es silencio (2010), fue finalista del Premio Hammett de novela negra.

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