Verwandte Artikel zu Eremit des Absurden: Eine Autobiographie über Identität,...

Eremit des Absurden: Eine Autobiographie über Identität, Überleben und die Suche nach Wahrheit in einer Welt des Schweigens

Miler, Chris

 
9783991591771: Eremit des Absurden: Eine Autobiographie über Identität, Überleben und die Suche nach Wahrheit in einer Welt des Schweigens

Inhaltsangabe

»Eremit des Absurden« - Eine Lebensgeschichte, die unter die Haut geht

Fühlen Sie sich gefangen in Konventionen und Erwartungen? Haben Sie das Gefühl, nicht Sie selbst sein zu können? Dann wird dieses Buch Sie zutiefst berühren.

Die Autorin Christ Miler nimmt Sie mit auf eine schonungslos ehrliche Reise durch ihr Leben. Von einer von Gewalt geprägten Kindheit im Nachkriegsdeutschland über das Engagement in der Entwicklungshilfe in Afrika bis hin zur befreienden Geschlechtsangleichung lässt sie uns an allen Höhen und Tiefen teilhaben.

Fesselnd und schockierend offen beschreibt sie ihren Kampf gegen gesellschaftliche Zwänge und für ein selbstbestimmtes Leben im richtigen Körper. Ein Buch, das aufrüttelt, bewegt und zeigt, dass es sich lohnt, für seine Identität einzustehen. Machen Sie sich gefasst auf eine Geschichte voller Wendungen, die noch lange nachklingt. Ein mutiges Zeugnis und ein flammender Appell für Freiheit und Selbstbestimmung.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Von der hinteren Coverseite

Gefangen im falschen Körper, eingeengt von gesellschaftlichen Erwartungen: »Eremit des Absurden« erzählt die fesselnde Geschichte einer Frau, die den Mut hatte, für ihre Identität zu kämpfen. Von der gewaltgeprägten Kindheit im Nachkriegsdeutschland über abenteuerliche Jahre in der Entwicklungshilfe in Afrika bis zur befreienden Geschlechtsangleichung spannt sich der Bogen dieses außergewöhnlichen Lebens. Tauchen Sie ein in einen schonungslosen Bericht über die Suche nach dem wahren Ich und den Kampf für ein selbstbestimmtes Leben. Eine Geschichte, die bewegt, aufrüttelt und noch lange nachklingt.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Im Sommerurlaub des August 1941 von einem Sudetendeutschen Nazi-Soldaten der Luftwaffe der deutschen Reichsarmee kurz vor dem Russland-Feldzug mit einer deutsch/franz. Frau gezeugt, wurde ich im Mai 1942 geboren. Mein Vater und meine Mutter, als Korrespondentin für Englisch und Französisch, haben sich in Brüssel kennengelernt in einer Abordnung zur Vorbereitung des Angriff der Hitler-Armee auf England. Mit Grießbrei gefüttert begann mein Leben. Von Anfang an wurde mir dieser Brei in den Hals gestopft und wenn ich ihn wieder rauswürgte, wurde er wieder reingestopft und das wiederholte sich x-mal, bis der Teller leer war. Dann bekam ich löffelweise Lebertran eingeflößt, damit ich nicht krank würde, wie man damals glaubte. Ich wurde dennoch krank.

Auf einem Foto, das mein Vater von mir gemacht hatte – es war sogar in Farbe, da er bei der Luftwaffe als Navigator und Beobachter Zugang zu Fotolabors hatte – sah ich mich wieder als Kind mit großen traurigen Augen. Die Melancholie stand mir schon mit zwei Jahren im Gesicht. Neben mir meine geliebte Gans, die mich mit ihrem Hals überragte. Ein anderes Bild zeigte mich unter vielen Gänsen im Hof meines Großvaters in einem Dorf nahe Brünn (heute Brno), der damaligen Tschechoslowakei.

Mein Vater ein glühender Nazi-Mitläufer war Vorsteher in einer der dortigen Ortsgruppen der NSDAP. Es gibt/gab ein Foto, auf dem er in der Mitte einer Gruppe von Nazi-Anhängern steht, flankiert auf jeder Seite von NS-Bannerträgern. Wie viele Kinder in dieser Zeit sah ich meinen Vater nur im Militär-Urlaub, während ich von meiner Mutter stundenlang auf dem Arm herumgetragen wurde und wir von einem Fliegeralarm zum anderen in die nahegelegenen Bunker rannten.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.