Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Oberhessen / Mach des Gekreisch aus: Erinnerungen an Kindheit und Jugend in den 60er Jahren in Oberhessen. - Hardcover

 
9783981501599: Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Oberhessen / Mach des Gekreisch aus: Erinnerungen an Kindheit und Jugend in den 60er Jahren in Oberhessen.

Inhaltsangabe

Ein verwirrendes Jahrzehnt – zerrissen zwischen dem Bewahren des Erreichten und dem Aufbruch der mündete in Protest, in Aufbegehren, in dem Aufbrechen von Tabus. Zu hören in der neuen Musik, zu sehen in neuen provokanten modischen Erscheinungen. Mit anderen Worten: Die Generationen, die Temperamente, die Mentalitäten gerieten mehr aneinander als je zuvor. In diesem Buch erzählen Menschen aus Oberhessen, wie sie diese bewegte und bewegende Zeit in ihrer Kindheit und Jugend erlebt haben. Persönlich, aufregend, anrührend, liebevoll, humorvoll. Zeitgeschichten von unten geschrieben. Für jene, die die Sechzigerjahre erlebt haben genauso wie für die Nachgeborenen, denen jene Zeit erscheinen mag wie ein fremder Kontinent. Das Buch ist bestellbar in jeder Buchhandlung oder unter 06031/6848-1193 sowie per Mail an liane.hoppe@ovag-energie.de.

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Von der hinteren Coverseite

Mosaiksteine aus einer Fülle von Erinnerungen … Oft mischte sich ein süßlicher Duft in die Rauchschwaden. Da konnte ich nicht widerstehen. Aber die Freundin zum Übernachten mit nach Hause nehmen, das war unmöglich. Mit langen Hosen durfte man nicht zur Arbeit kommen. Man musste einen Rock tragen. Wenn wir unsere Haare mit Lockenwicklern aufwickelten, nahmen wir Zuckerwasser. Das hielt dann länger. Opa Karl sagte: „So e Ding kimmt mir moi Läewe nejd eans Maul!“ Bei der Kuba-Krise haben wir gebetet, dass die führenden Politiker Vernunft annehmen. Kurz nach der Konfirmation klapperten die Frisörscheren, denn endlich durften sich die Mädchen ihrer Zöpfe entledigen. Nach Hause kommen war schwieriger - wir mussten klingeln und dann gab es halt Ohrfeigen, aber das war uns egal, wir waren aber beim „Pit“ gewesen. „Was raucht ihr da so komisch riechende Zigaretten? Das sollt ihr doch nicht. Das ist doch nicht gut für die Gesundheit.“ Es drohte, kein „gutes deutsches Mädchen“ aus mir zu werden. Aber man fügte sich halt. Wir Neuankömmlinge aus den umliegenden Gemeinden trugen selbstverständlich die guten Stoffhosen mit Bügelfalten und ein Nyltest-Hemd.

Aus dem Klappentext

Mosaiksteine aus einer
Fülle von Erinnerungen …

Oft mischte sich ein süßlicher Duft in die Rauchschwaden. Da konnte ich nicht widerstehen.

Aber die Freundin zum Übernachten mit nach Hause nehmen, das war unmöglich.

Mit langen Hosen durfte man nicht zur Arbeit kommen. Man musste einen Rock tragen.

Wenn wir unsere Haare mit Lockenwicklern aufwickelten, nahmen wir Zuckerwasser. Das hielt dann länger.

Opa Karl sagte: „So e Ding kimmt mir moi Läewe nejd eans Maul!“

Bei der Kuba-Krise haben wir gebetet, dass die führenden Politiker Vernunft annehmen.

Kurz nach der Konfirmation klapperten die Frisörscheren, denn endlich durften sich die Mädchen ihrer Zöpfe entledigen.

Nach Hause kommen war schwieriger - wir mussten klingeln und dann gab es halt Ohrfeigen, aber das war uns egal, wir waren aber beim „Pit“ gewesen.

„Was raucht ihr da so komisch riechende Zigaretten? Das sollt ihr doch nicht. Das ist doch nicht gut für die Gesundheit.“

Es drohte, kein „gutes deutsches Mädchen“ aus mir zu werden.
Aber man fügte sich halt.

Wir Neuankömmlinge aus den umliegenden Gemeinden trugen selbstverständlich die guten Stoffhosen mit Bügelfalten und ein Nyltest-Hemd.

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