Schizophrenie - ein Denkausbruch mit Folgen: Eine Positivtheorie - Hardcover

Roggendorf, Gisela; Rief, Katja

 
9783980310390: Schizophrenie - ein Denkausbruch mit Folgen: Eine Positivtheorie

Inhaltsangabe

Erklärung, wie es zur Schizophrenie kommt. Nicht ein Erbschaden macht schizophren, sondern zu starke gesellschaftliche Anpassung einer Person mit ausgeprägt positiven Charakterzügen. Wird das ureigene Ich vernachlässigt, kann eine Ich-Störung entstehen, die sich in schwierigen Lebensphasen verschlimmert, unter Umständen zum Denkausbruch (der Psychose) führt. Der Hirnstoffwechsel ist nicht gestört, sondern einige Hirnfunktionen verändern ihre Arbeitsintensität, ähnlich wie bei Müdigkeit und Meditation.
Gut verstehbar wird erklärt, wie Mandelkerne, Orientierungs-Assoziations-Areal (OAA), Schläfenlappen und Interpretor arbeiten, in Überfunktion geraten, Halluzinationen erzeugen. Im Anschluss an den ersten Ausbruch kommt es zu An- und Abschwellen der Denkintensität von erneuter Psychose bis zu Minussymptomen. Schwere gesellschaftliche Diskriminierung schädigt Ich und Selbstbewusstsein noch weiter. Die vorliegende Theorie ist eine vollständige und nicht widerlegbare Darlegung der Entstehung schizophrener Symptome.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Gisela Roggendorf, geb. 1939, wohnhaft in Bielefeld, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, in verschiedenen Nervenkliniken tätig von 1968 bis 1979. Hauptinteressengebiet während und nach ihrer beruflichen Tätigkeit war und ist die Schizophrenie. Danach Hausfrau, Mutter und Verfasserin zweier Sachbücher über das Denken und die Schule. Ihr Interesse richtet sich auf die Frage, wie und warum Denken glückt oder missglückt. Extremes Missglücken intensiven und gekonnten Nachdenkens findet sie bei der Schizophrenie.

Katja Rief, geb. 1967, lebt in Reutte, Tirol. Nach einigen Semestern Philosophiestudium folgten Erziehungsphase und Berufstätigkeit. Derzeit studiert sie Politikwissenschaften und engagiert sich in der Jugendarbeit.

Aus dem Klappentext

Hier ist endlich die lange gesuchte Erklärung, wie es zur Schizophrenie kommt.

Eine erstaunliche, weil positive Denkschleife bringt vorhandene Ansätze zusammen und entwirft ein neues Bild von der Krankheit und der bisher so gering geachteten Persönlichkeit der an Schizophrenie erkrankten Menschen. Nicht ein Erbschaden macht schizophren, sondern zu starke Anpassung einer Person mit ausgeprägt positiven Charakterzügen.

Wird das ureigene Ich vernachlässigt, kann eine Ich-Störung entstehen, die sich in schwierigen Lebensphasen verschlimmert, unter Umständen zum Denkausbruch (der Psychose) führt. Der Hirnstoffwechsel ist nicht gestört, sondern einige Hirnfunktionen verändern ihre Arbeitsintensität, ähnlich wie bei Müdigkeit und Meditation.

Gut verstehbar wird erklärt, wie Mandelkerne, Orientierungs-Assoziations-Areal (OAA), Schläfenlappen und Interpretor arbeiten, in Überfunktion geraten, Halluzinationen erzeugen: Stets vorhandene bildliche Vorstellungen werden zur Problemlösung exzessiv herangezogen und dadurch als Halluzination sichtbar. Subvocal erzeugte Worte werden gehört.

Im Anschluss an den ersten Ausbruch kommt es zu An- und Abschwellen der Denkintensität von erneuter Psychose bis zu Minussymptomen. Schwere gesellschaftliche Diskriminierung schädigt Ich und Selbstbewusstsein noch weiter.

Die vorliegende Theorie ist eine vollständige und nicht widerlegbare Darlegung der Entstehung schizophrener Symptome.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.