Mederer; Robert Mederer, R: Rache für 1866

ISBN 13: 9783980224246

Mederer, R: Rache für 1866

 
9783980224246: Mederer, R: Rache für 1866
Críticas:

Bernhard Götz Verlag Rache für 1866 Erster Eindruck: Fast 300 Seiten im Taschenformat und auch noch in kleiner Schrift - da steht eine Menge drin. Kein Wunder, lieferte doch jahrzehntelange Motorrad-Erfahrung die Basis für Robert Mederers Motorrad-Märchen, die hier in gesammelter Form geboten sind. Das Erlebte ergibt sich aus unzähligen Motorrad-Kilometern, vorrangig auf Touren quer durch Europa und nicht selten mit unfreiwilligen »Seitensprüngen« ins Gelände. Seinen besonderen Touch erhält das Buch durch die eigene Sprache, der man auch anmerkt, dass der Verfasser auf dem Motorrad mit allen Wassern gewaschen ist. Die durchweg kuriosen Geschichten handeln von alten Kisten wie auch von neueren Maschinen und glänzen mit einem unglaublichen Detailreichtum: »Die 73er MZ, Mutter aller Schlachten, hat Probleme mit der Bremszange, zeigt auch noch andere Zicken und fängt ausgerechnet vor einer Ampel an zu stottern.« Oder: »Etwas unheimlich wird mir schon, als ich den Scheinwerfertopf obduziere und die Nervenstränge herausziehe, aber so schwer kann das Wiederzusammenstecken nicht werden - rein vorsorglich werde ich alles ins Nachtgebet mit einschließen.« Oder zur NSU Fox von 1952 mit 5,8 PS, auch kennzeichnend platziert vor dem folgenden Kapitel Erinnerungen eines Rasers: »Beim Ankicken gab's einen mächtigen Schlag. Der Unterbrecherfunke hatte das Benzingewabere, das sich nach der Vergaserreinigung unbemerkt unter den Lichtmaschinendeckel verkrochen hatte, zum Explodieren gebracht, und der Deckel donnerte an die Rückwand von Nachbars Hasenstall - der Fox ist eben des Hasen Feind.« Alles nichts Ernstes also und auch nicht nur zum Schmunzeln, sondern zum herzhaft Lachen. Illustriert mit vielen kleinen großenteils zeitgenössischen Schwarzweißfotos. (Aus der Zeitschrift ENDURO)

Buchtipp: »Rache für 1866« Der Franke als solcher ist ein wenig anders als der Rest der bundesrepublikanischen Stammesgemeinschaft. Entsprechend ist auch der fränkische Humor recht skurril geraten. Das sollte der Nichtfranke wissen, bevor er sich an die Lektüre von Robert Mederers Geschichtensammlung wagt. Denn Robert Mederer ist Franke. Ein bekennender noch dazu. Man merkt das sehr schnell, wenn man das Buch aufschlägt. Es kann dabei durchaus sein, dass dem geneigten Leser Mederers G'schichten bereits bekannt vorkommen: Seit über zwanzig Jahren schreibt er regelmäßig für die Motorradzeitschrift »Stress Press International«. Dort waren seine Texte so erfolgreich, dass sie jetzt auch als Sammlung in Taschenbuchform käuflich zu erwerben sind. Und der Erwerb dieses literarischen Kleinkunstfestivals wird hiermit ausdrücklich empfohlen. Denn was der Franke da aus einem halben Jahrhundert Mopedleben zu erzählen weiß, ist nicht nur amüsant, sondern auch lehrreich. Man lernt zum Beispiel, dass es vor 40 Jahren schon genauso darum ging, zu beweisen, welch ein Draufgänger man ist und dass es letztlich völlig egal ist, ob man dies auf einer V-Max oder auf einer NSU-Max tut. Aber auch die kleinen Gemeinheiten des Lebens, sonst gern in der untersten Schublade der Gedächtnis-Kommode versteckt, lässt Mederer nicht aus. Zum Beispiel die übel riechende Dusche, die ihn beim Überholen eines Viehtransporters traf, oder all die Pannen, die der Autor mit seinen Motorrädern er- und überlebte. Man spürt dabei immer, dass er sie geliebt hat, die Maschinen. Ganz im Gegensatz zu TÜV-Prüfern und Ordnungshütern. Bei denen wird der Mederer zum Stänkerer. (Aus der Zeitschrift TOURENFAHRER)

Xammelte Geschichten »Vierteljährlich, zensurfrei, farbig (Phantasie des Lesers vorausgesetzt)« - so hält sich mit »Stress Press International« seit über dreißig Jahren eine querköpfige Mini-Motorradzeitschrift in der Szene. Das Rezept entspricht den Onlineforen, und auch hier schreiben die meisten weniger und einige wenige ein bisschen mehr. Von der letzten Sorte ist Robert Mederer. »Rache für 1866« versammelt fast achtzig Kurzgeschichten aus seinem abenteuerlichen Leben als MZ-Fahrer. Mit seinem etwas sperrigen Humor wird er wohl kaum die Massen begeistern. Aber wie Stress Press könnten auch seine »Motorrad Märchen« eine kleine, umso begeistertere Leserschaft finden. Sympathisch ist es allemal. (Aus der Zeitschrift MOTORRAD-NEWS)

Reseña del editor:

Motorrad-Gschichten von Mederers Vadder treiben den Lesern Lachfalten ins Zwerchfell. Robert Mederer schöpft aus einem reichen Fundus jahrzehntelanger Motorraderfahrung sowie einem enormen Faß an Kakao, durch den er jedes und jeden zieht, sich selbst nicht ausgenommen. Erstmals veröffentlicht in der Motorrad-Insider-Zeitschrift STRESS PRESS International, liegen nun die Gschichten komplett vor, wahllos unterteilt in Kapitel und versehen mit dem Hinweis: Für Risiken und Nebelwirkungen wird nicht verhaftet.

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Mederer, Robert
Verlag: Roigheim, Bernhard Götz Verlag, (2006)
ISBN 10: 3980224244 ISBN 13: 9783980224246
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Anbieter
Antiquariat Weber GbR
(Neuendorf, SH, Deutschland)
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Buchbeschreibung Roigheim, Bernhard Götz Verlag, 2006. Softcovereinband, 293 Seiten. Guter Zustand. 1050-hw2787d ISBN: 3980224244. Artikel-Nr. 22035

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