Warum geriet ein Komponist in Vergessenheit, dessen Werke um 1900 von bedeutenden Dirigenten, Chören und Ensembles aufgeführt wurden – und dessen Schüler Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi, Leó Weiner und Emmerich Kálmán heißen? Hans Koessler, 1853 im oberpfälzischen Waldeck geboren, war weit mehr als ein einflussreicher Lehrer an der Budapester Musikakademie. Der Freund Johannes Brahms’ bewegte sich zwischen Spätromantik und musikalischer Moderne, zwischen bayerischer Herkunft und ungarischem Musikleben, zwischen strengem kompositorischem Handwerk und einer Ausdruckskraft, die bis an die Grenzen der Tonalität reicht. Seine Chöre, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, seine Klavierstücke und seine Volksoper Der Münzenfranz zeigen eine eigenständige Künstlerpersönlichkeit, deren Wiederentdeckung längst überfällig ist. Diese Monografie, Band 72 der Reihe Komponistinnen und Komponisten in Bayern, zeichnet Koesslers Lebensweg nach, erschließt seine Wirkung in Ungarn, beleuchtet seine wichtigsten Werkgruppen und fragt nach dem besonderen Ort seiner Musik in der Umbruchszeit um 1900. Mit Selbstbiografie, Bildteil, Werkverzeichnis und Diskografie macht der Band einen weitgehend ungehobenen Schatz neu zugänglich – für Musikerinnen und Musiker, Forschende und alle, die die Musikgeschichte jenseits der bekannten Namen entdecken möchten.
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Franzpeter Messmer (*1954) studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Violine (Promotion: 1981). Er arbeitete als Journalist, Buchautor und Festivalleiter. Er war von 1990-2022 künstlerischer Leiter der Landshuter Hofmusiktage, konzipierte und koordinierte für den Bayerischen Staat die Gedenkjahre zu Richard Strauss (1999, 2014), Werner Egk (2001) und Karl Amadeus Hartmann (2005). Kulturpolitisch engagierte er sich als Vorsitzender des Tonkünstlerverbandes Bayern, im Präsidium des Bayerischen Musikrates und im Vorstand der Landesvereinigung für Kulturelle Bildung Bayern. Er ist im Kuratorium der Orffstiftung und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung. Seit 2008 ist er Herausgeber der Buchreihe »Komponisten in Bayern.« Franzpeter Messmer veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher über Musik und Kulturgeschichte, u.a. die Romane Der Venusmann, Das Traumelixier und Tanz auf der Brücke, die Kulturgeschichte Musiker reisen und Biografien über Orlando di Lasso, Richard Strauss und Georg Friedrich Händel.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Warum geriet ein Komponist in Vergessenheit, dessen Werke um 1900 von bedeutenden Dirigenten, Chören und Ensembles aufgeführt wurden - und dessen Schüler Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi, Leó Weiner und Emmerich Kálmán heißen Hans Koessler, 1853 im oberpfälzischen Waldeck geboren, war weit mehr als ein einflussreicher Lehrer an der Budapester Musikakademie. Der Freund Johannes Brahms' bewegte sich zwischen Spätromantik und musikalischer Moderne, zwischen bayerischer Herkunft und ungarischem Musikleben, zwischen strengem kompositorischem Handwerk und einer Ausdruckskraft, die bis an die Grenzen der Tonalität reicht. Seine Chöre, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, seine Klavierstücke und seine Volksoper Der Münzenfranz zeigen eine eigenständige Künstlerpersönlichkeit, deren Wiederentdeckung längst überfällig ist.Diese Monografie, Band 72 der Reihe Komponistinnen und Komponisten in Bayern, zeichnet Koesslers Lebensweg nach, erschließt seine Wirkung in Ungarn, beleuchtet seine wichtigsten Werkgruppen und fragt nach dem besonderen Ort seiner Musik in der Umbruchszeit um 1900. Mit Selbstbiografie, Bildteil, Werkverzeichnis und Diskografie macht der Band einen weitgehend ungehobenen Schatz neu zugänglich - für Musikerinnen und Musiker, Forschende und alle, die die Musikgeschichte jenseits der bekannten Namen entdecken möchten. Artikel-Nr. 9783962335526
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Zustand: New. Redaktion: Franzpeter MessmerFranzpeter Messmer (*1954) studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Violine (Promotion: 1981). Er arbeitete als Journalist, Buchautor und Festivalleiter. Er war von 1990-2022 kuenstlerischer Leiter d. Artikel-Nr. 3199623406
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Hans Koessler | Franzpeter Messmer | Taschenbuch | 216 S. | Deutsch | 2026 | Buch & media | EAN 9783962335526 | Verantwortliche Person für die EU: Allitera bei Buch & Media GmbH, Ruffinistr. 21, 80637 München, info[at]buchmedia[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 135421646
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Warum geriet ein Komponist in Vergessenheit, dessen Werke um 1900 von bedeutenden Dirigenten, Chören und Ensembles aufgeführt wurden - und dessen Schüler Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi, Leó Weiner und Emmerich Kálmán heißen Hans Koessler, 1853 im oberpfälzischen Waldeck geboren, war weit mehr als ein einflussreicher Lehrer an der Budapester Musikakademie. Der Freund Johannes Brahms' bewegte sich zwischen Spätromantik und musikalischer Moderne, zwischen bayerischer Herkunft und ungarischem Musikleben, zwischen strengem kompositorischem Handwerk und einer Ausdruckskraft, die bis an die Grenzen der Tonalität reicht. Seine Chöre, Lieder, Orchester- und Kammermusikwerke, seine Klavierstücke und seine Volksoper Der Münzenfranz zeigen eine eigenständige Künstlerpersönlichkeit, deren Wiederentdeckung längst überfällig ist.Diese Monografie, Band 72 der Reihe Komponistinnen und Komponisten in Bayern, zeichnet Koesslers Lebensweg nach, erschließt seine Wirkung in Ungarn, beleuchtet seine wichtigsten Werkgruppen und fragt nach dem besonderen Ort seiner Musik in der Umbruchszeit um 1900. Mit Selbstbiografie, Bildteil, Werkverzeichnis und Diskografie macht der Band einen weitgehend ungehobenen Schatz neu zugänglich - für Musikerinnen und Musiker, Forschende und alle, die die Musikgeschichte jenseits der bekannten Namen entdecken möchten. 216 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783962335526
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