Spricht man über Handtaschen, spricht man im gleichen Moment über Eleganz – Luxus – Design! Handtaschen sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Modeaccessoire, aber auch Spiegel einer sich wandelnden Gesellschaft. Ihre Geschichte spiegelt nicht nur modische Trends wider, sondern reflektiert auch gesellschaftliche Veränderungen und die wechselnden Rollen der Frauen im sozialen Leben. Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire: Sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation. Zu Beginn des 20. Jh. waren Handtaschen – mit Griffen oder Schulterriemen – recht neu. Erst mit der Industrialisierung und der zunehmenden Mobilität der Frauen wurden sie im späten 19. Jh. ein praktisches Accessoire. In den 1920er Jahren, einer Ära des gesellschaftlichen Wandels als Folge des Ersten Weltkriegs, wurden Handtaschen zu selbstverständlichen Begleitern im Alltag und für den Abend. Vielfältige Materialien und Formen bestimmten das Angebot. Kofferhersteller wie Louis Vuitton produzierten auch luxuriöse Ledertaschen, die nicht nur praktisch waren, sondern auch zu kostspieligen Statussymbolen wurden. Die 1950er und 1960er Jahre brachten eine Reihe von bis heute ikonischen Handtaschen-Designs, etwa die Kelly Bag von Hermès, benannt nach Grace Kelly, und die Chanel 2.55 mit Steppnähten und Kettenriemen. Diese Taschen sind Sinnbilder für Eleganz und Weiblichkeit. Gleichzeitig zeigen sie die wachsende Bedeutung von Luxusmarken in der Modewelt auf. In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte das Handtaschendesign eine enorme Vielfalt an Formen, Materialien und Farben, was die Extravaganz dieser Dekaden zeigt. Die italienischen Marken Gucci, Fendi und Prada etablierten sich neben französischen Klassikern. Aus den USA kamen spektakuläre Abendhandtaschen von Judith Leiber, und die deutschen Lederwarenfirmen Goldpfeil und Comtesse präsentierten international nachgefragte Modelle. Mit der Jahrtausendwende erhielten zahlreiche Klassiker neue Aufmerksamkeit und werden seither in limitierten Sondereditionen als exklusive Handtaschen angeboten. Auch heute entwickelt sich die Handtasche stetig weiter, um den Bedürfnissen und Wünschen der Frauen – und zunehmend auch der Männer – gerecht zu werden.
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Adelheid Rasche ist promovierte Kunsthistorikerin und Romanistin, Museumkuratorin für Textilien, Kleidung und Schmuck am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Ebenso ist sie international tätige Fachautorin, Vortragende und Expertin für die Kulturgeschichte der europäischen Mode und Accessoires.
Markus Mergenthaler studierte nach der Ausbildung zum Schreiner und Restaurator, Bürokaufmann, Studium Volkskunde, Geschichte Ägyptologie in Würzburg und anschließend Außereuropäische Ethnologie in Wien. Heute ist er Museumsleiter des Knauf Museums in Iphofen.
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Spricht man über Handtaschen, spricht man im gleichen Moment über Eleganz - Luxus - Design! Handtaschen sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Modeaccessoire, aber auch Spiegel einer sich wandelnden Gesellschaft.Ihre Geschichte spiegelt nicht nur modische Trends wider, sondern reflektiert auch gesellschaftliche Veränderungen und die wechselnden Rollen der Frauen im sozialen Leben. Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire: Sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation. Zu Beginn des 20. Jh. waren Handtaschen - mit Griffen oder Schulterriemen - recht neu. Erst mit der Industrialisierung und der zunehmenden Mobilität der Frauen wurden sie im späten 19. Jh. ein praktisches Accessoire. In den 1920er Jahren, einer Ära des gesellschaftlichen Wandels als Folge des Ersten Weltkriegswurden Handtaschen zu selbstverständlichen Begleitern im Alltag und für den Abend. Vielfältige Materialien und Formen bestimmten das Angebot. Kofferhersteller wie Louis Vuitton produzierten auch luxuriöse Ledertaschen, die nicht nur praktisch waren, sondern auch zu kostspieligen Statussymbolen wurden.Die 1950er und 1960er Jahre brachten eine Reihe von bis heute ikonischen Handtaschen-Designs, etwa die Kelly Bag von Hermès, benannt nach Grace Kelly, und die Chanel 2.55 mit Steppnähten und Kettenriemen. Diese Taschen sind Sinnbilder für Eleganz und Weiblichkeit. Gleichzeitig zeigen sie die wachsende Bedeutung von Luxusmarken in der Modewelt auf. In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte das Handtaschendesign eine enorme Vielfalt an Formen, Materialien und Farben, was die Extravaganz dieser Dekaden zeigt. Die italienischen Marken Gucci, Fendi und Prada etablierten sich neben französischen Klassikern. Aus den USA kamen spektakuläre Abendhandtaschen von Judith Leiber, und die deutschen Lederwarenfirmen Goldpfeil und Comtesse präsentierten international nachgefragte Modelle.Mit der Jahrtausendwende erhielten zahlreiche Klassiker neue Aufmerksamkeit und werden seither in limitierten Sondereditionenals exklusive Handtaschen angeboten. Auch heute entwickelt sich die Handtasche stetig weiter, um den Bedürfnissen und Wünschen der Frauen - und zunehmend auch der Männer - gerecht zu werden.Nünnerich-Asmus Verlag, Krämerstraße 25, 55276 Oppenheim 144 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783961763467
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Spricht man über Handtaschen, spricht man im gleichen Moment über Eleganz - Luxus - Design! Handtaschen sind seit über 100 Jahren ein unverzichtbares Modeaccessoire, aber auch Spiegel einer sich wandelnden Gesellschaft.Ihre Geschichte spiegelt nicht nur modische Trends wider, sondern reflektiert auch gesellschaftliche Veränderungen und die wechselnden Rollen der Frauen im sozialen Leben. Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire: Sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation. Zu Beginn des 20. Jh. waren Handtaschen - mit Griffen oder Schulterriemen - recht neu. Erst mit der Industrialisierung und der zunehmenden Mobilität der Frauen wurden sie im späten 19. Jh. ein praktisches Accessoire. In den 1920er Jahren, einer Ära des gesellschaftlichen Wandels als Folge des Ersten Weltkriegs,wurden Handtaschen zu selbstverständlichen Begleitern im Alltag und für den Abend. Vielfältige Materialien und Formen bestimmten das Angebot. Kofferhersteller wie Louis Vuitton produzierten auch luxuriöse Ledertaschen, die nicht nur praktisch waren, sondern auch zu kostspieligen Statussymbolen wurden.Die 1950er und 1960er Jahre brachten eine Reihe von bis heute ikonischen Handtaschen-Designs, etwa die Kelly Bag von Hermès, benannt nach Grace Kelly, und die Chanel 2.55 mit Steppnähten und Kettenriemen. Diese Taschen sind Sinnbilder für Eleganz und Weiblichkeit. Gleichzeitig zeigen sie die wachsende Bedeutung von Luxusmarken in der Modewelt auf. In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte das Handtaschendesign eine enorme Vielfalt an Formen, Materialien und Farben, was die Extravaganz dieser Dekaden zeigt. Die italienischen Marken Gucci, Fendi und Prada etablierten sich neben französischen Klassikern. Aus den USA kamen spektakuläre Abendhandtaschen von Judith Leiber, und die deutschen Lederwarenfirmen Goldpfeil und Comtesse präsentierten international nachgefragte Modelle. Mit der Jahrtausendwende erhielten zahlreiche Klassiker neue Aufmerksamkeit und werden seither in limitierten Sondereditionenals exklusive Handtaschen angeboten. Auch heute entwickelt sich die Handtasche stetig weiter, um den Bedürfnissen und Wünschen der Frauen - und zunehmend auch der Männer - gerecht zu werden. Artikel-Nr. 9783961763467
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Buch. Zustand: Neu. TRAG MICH! | Handtaschen aus 100 Jahren | Adelheid Rasche (u. a.) | Buch | 144 S. | Deutsch | 2026 | Nünnerich-Asmus Verlag | EAN 9783961763467 | Verantwortliche Person für die EU: Nünnerich-Asmus Verlag & Media GmbH, Krämerstr. 25, 55276 Oppenheim am Rhein, vertrieb[at]na-verlag[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 134785673
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