Kommunikation im Krankenhaus: Ein multimediales, mehrsprachiges Tablet-Fragebogen-System für eine Verbesserung in der Kommunikation

 
9783959345026: Kommunikation im Krankenhaus: Ein multimediales, mehrsprachiges Tablet-Fragebogen-System für eine Verbesserung in der Kommunikation
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Gerade im medizinischen Bereich ist eine verständliche Sprache unumgänglich, da jeder medizinische Eingriff eine Körperverletzung darstellt und deshalb die Zustimmung der Patientin oder des Patienten verlangt. Die präoperative Aufklärung und Information von Patientinnen und Patienten ist deshalb eine wichtige Bedingung für jede ärztliche Behandlung und stellt in Österreich eine Bringschuld für die Ärztin bzw. den Arzt dar. Wenn es zu einem Gerichtsprozess kommt, sind die Richterinnen und Richter oft von Informationen der Patientinnen und Patienten abhängig, auch deshalb, weil oft die ärztliche Dokumentation fehlt. Hierbei geht die Rechtsprechung allgemein von „verständigen Patientinnen" oder „verständigen Patienten" aus. Es wird allerdings auch gesehen, dass es diese nicht wirklich gibt und deshalb auch „von den Patientinnen und Patienten eine Mitverantwortung" verlangt werden kann. Im Allgemeinen ist es weithin bekannt, dass es fast unmöglich ist, sich an Informationen im Detail über einen längeren Zeitraum zu erinnern. Viele empirische Studien haben daher die Qualität multimedialer Information als wesentlichen Punkt der Qualitätssicherung in der Kommunikation vor dem persönlichen Gespräch zwischen Ärztin bzw. Arzt und Patientin bzw. Patient erkannt. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Problematik der Kommunikation bei der Behandlung in Krankenhäusern. Es wurde ein multimediales, mehrsprachiges Tablet-System entwickelt, um die Papierfragebögen zu ersetzen. Die Studie basiert zunächst auf einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Kommunikation zwischen Ärztinnen und Ärzten einerseits und Patientinnen und Patienten andererseits. Es wird überdies die Problematik der Entwicklung einer Software als Medizinprodukt behandelt. Das Tablet-System selbst wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der HTBLA Grieskirchen entwickelt. Die Studie wird abgerundet durch eine Stake Holder Befragung, die sowohl Ärztinnen und Ärzte als auch mögliche Patientinnen und Patient

Über den Autor:

Peter Anzenberger wurde 1960 in Linz, OÖ geboren und maturierte 1980 an der HTBLA Steyr an der höheren Abteilung für Elektronik und Nachrichtentechnik. Nach dem Studium der Informatik an der Johannes-Kepler-Universität in Linz war er bei verschiedenen Softwarefirmen beschäftigt und ist seit 1991 selbständiger IT-Berater, Entwickler und Trainer im Datenbankbereich. Seit 2005 unterrichtet er neben seiner Beratungstätigkeit an der HTBLA Grieskirchen, an der höheren Abteilung für Informatik. Seine Schwerpunkte sind angewandte Datenbanksysteme und Projektentwicklung. Seit Beginn der Planungen für die neue höhere Abteilung für Medizininformatik arbeitet er in der Lehrplankommission im Bundesministerium für Bildung an der Konzeption der Lehrinhalte mit. Mit Beginn der neuen höheren Abteilung für Medizininformatik an der HTBLA Grieskirchen konzentriert sich sein Unterricht hauptsächlich auf diese Abteilung. Schwerpunkte sind hier medizinische Informationssysteme und die normgerechte Entwicklung von medizinischer Software. Parallel zu seiner Lehrtätigkeit absolvierte er den Masterlehrgang "Master of Science in Quality and Safety in Healthcare" an der Universität Wien sowie den Masterlehrgang "Master of Science in Teaching English" am Mercy College in New York. Er hält regelmäßig und weltweit Vorträge zu den Themen Ingenieurpädagogik, Public Health und Datenbanksysteme. Peter Anzenberger ist verheiratet mit Nadiya und hat eine Tochter namens Ruslana.

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