Berlin und die Juden: Geschichte einer Wahlverwandtschaft? (Juedische Kulturgeschichte in Der Moderne)

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9783958080096: Berlin und die Juden: Geschichte einer Wahlverwandtschaft? (Juedische Kulturgeschichte in Der Moderne)
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[d104 is in German] Die juedische Geschichte in Berlin ist genauso alt (oder so jung?) wie die Geschichte der Stadt selbst: Sie geht auf das 13. Jahrhundert zurueck. Berlin und die Juden soll aber nicht nur die Geschichte der Juedinnen und Juden in Berlin oder den Zusammenhang zwischen juedischer Kultur und Grossstadtkultur beschreiben, sondern nach der tiefen Verbindung fragen, die sich im Laufe der Zeit zwischen der Stadt und ihrer juedischen Bevoelkerung entwickelt hat und die selbst nach der Shoah nicht vollstaendig abgebrochen ist. Gibt es so etwas wie eine, Wahlverwandtschaft' zwischen Berlin und den Juedinnen und Juden, die gleichzeitig im Zeichen einer, Liebesgeschichte' und einer, Tragoedie' steht? Kann man diese Beziehung unter Fontanes Formel eines "berlinisch-juedischen Geistes" subsumieren? Berlin wird dabei nicht nur als Schauplatz oder einfache Kulisse in den Blick genommen, sondern als ein regelrechter Akteur. Denn die Stadt hat das Leben der in Berlin ansaessigen Juedinnen und Juden mindestens genauso gepraegt, wie diese sie erlebt und mitgestaltet haben, sodass sie als Pioniere angesehen werden koennen: Ihre Geschichte hat dort sprichwoertlich richtig, Stadt gefunden'. Dieser Band vereint die ausgearbeiteten Vortraege, die deutsche und franzoesische Wissenschaftler_innen im Rahmen eines an der Universitaet Paris III Sorbonne Nouvelle organisierten Seminars gehalten haben. Ihre Analysen konzentrieren sich auf das 19. und das fruehe 20. Jahrhundert, eine Epoche, die traditionell als, Goldenes Zeitalter' der deutschen juedischen Geschichte bezeichnet wird. Die Beitraege sollen die Geschichte der Wechselbeziehung zwischen Berlin und, den Juden' naeher beleuchten. Dabei wird eine neue Perspektive auf juedische Intellektuelle wie Heinrich Heine, Walter Benjamin und Arnold Schoenberg eroeffnet, sowie auf Humboldts juedische Mitstreiter und die Arbeit juedischer Kunstvermittler. Ein anderer Aspekt sind Berliner, juedische Orte' im weitesten Sinne des Wortes, von Berliner Topographien bis zu Stadttexten und -presse ueber juedische Lehr einrichtungen. Mit Beitraegen von Eszter Gantner, Laure Gauthier, Sonia Goldblum, Simone Ladwig-Winters, Robert Krause, Tobias Metzler, Monika Richarz, Joachim Schloer und Celine Trautmann-Waller.

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1.

Eszter Gantner
Verlag: Neofelis Verlag Gmbh Jul 2015 (2015)
ISBN 10: 395808009X ISBN 13: 9783958080096
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
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Buchbeschreibung Neofelis Verlag Gmbh Jul 2015, 2015. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. 211x134x22 mm. Neuware - Die jüdische Geschichte in Berlin ist genauso alt (oder so jung ) wie die Geschichte der Stadt selbst: Sie geht auf das 13. Jahrhundert zurück. 'Berlin und die Juden' soll aber nicht nur die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Berlin oder den Zusammenhang zwischen jüdischer Kultur und Großstadtkultur beschreiben, sondern nach der tiefen Verbindung fragen, die sich im Laufe der Zeit zwischen der Stadt und ihrer jüdischen Bevölkerung entwickelt hat und die selbst nach der Shoah nicht vollständig abgebrochen ist. Gibt es so etwas wie eine 'Wahlverwandtschaft' zwischen Berlin und den Jüdinnen und Juden, die gleichzeitig im Zeichen einer 'Liebesgeschichte' und einer 'Tragödie' steht Kann man diese Beziehung unter Fontanes Formel eines 'berlinisch-jüdischen Geistes' subsumieren Berlin wird dabei nicht nur als Schauplatz oder einfache Kulisse in den Blick genommen, sondern als ein regelrechter Akteur. Denn die Stadt hat das Leben der in Berlin ansässigen Jüdinnen und Juden mindestens genauso geprägt, wie diese sie erlebt und mitgestaltet haben, sodass sie als Pioniere angesehen werden können: Ihre Geschichte hat dort sprichwörtlich richtig 'Stadt gefunden'. Dieser Band vereint die ausgearbeiteten Vorträge, die deutsche und französische Wissenschaftler_innen im Rahmen eines an der Universität Paris III Sorbonne Nouvelle organisierten Seminars gehalten haben. Ihre Analysen konzentrieren sich auf das 19. und das frühe 20. Jahrhundert, eine Epoche, die traditionell als 'Goldenes Zeitalter' der deutschen jüdischen Geschichte bezeichnet wird. Die Beiträge sollen die Geschichte der Wechselbeziehung zwischen Berlin und 'den Juden' näher beleuchten. Dabei wird eine neue Perspektive auf jüdische Intellektuelle wie Heinrich Heine, Walter Benjamin und Arnold Schönberg eröffnet, sowie auf Humboldts jüdische Mitstreiter und die Arbeit jüdischer Kunstvermittler. Ein anderer Aspekt sind Berliner 'jüdische Orte' im weitesten Sinne des Wortes, von Berliner Topographien bis zu Stadttexten und -presse über jüdische Lehreinrichtungen. 214 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783958080096

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