Wenn Worte Farben finden: Poesie und Malen für Menschen mit Demenz - Hardcover

 
9783947831760: Wenn Worte Farben finden: Poesie und Malen für Menschen mit Demenz

Inhaltsangabe

"Wenn Worte Farben finden" erzählt von einem besonderen Zusammenspiel: Gedichte des Hamburger Arztes und Lyrikers Dr. Jürgen Köster begegnen den Bildern von Menschen mit Demenz. Aus Worten, Farben, Erinnerungen und Stimmungen entsteht ein Buch voller Poesie und Malerei, das die vier Jahreszeiten nicht nur beschreibt, sondern erfahrbar macht: Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden zu inneren Landschaften voller Sehnsucht, Licht, Abschied, Trost und neuer Lebendigkeit. Die Bilder antworten auf die Gedichte ― manchmal leise, manchmal kraftvoll, immer unmittelbar. So entsteht ein Dialog zwischen Sprache und Malerei, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem, was bleibt, und dem, was sich verändert. Entstanden aus dem Projekt »Poesie & Malen für Menschen mit Demenz« vereint dieses Buch einfühlsame Lyrik mit der kreativen Ausdrucksform der Malerei von Menschen mit Demenz. Zugleich bietet das Buch wertvolle Impulse für den Alltag in Betreuung und Pflege – für Menschen mit Demenz, für Angehörige, Fachkräfte und alle, die neue Wege der Begegnung entdecken möchten. Ein Buch über Wertschätzung und Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde – jenseits von Bewertung, Erwartung und Leistungsdruck. Alles kann, nichts muss. Was zählt – ist der Moment!

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Über die Autorin bzw. den Autor

Die Dr. Jürgen Köster Stiftung engagiert sich in Hamburg für ältere Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Ihr Fokus liegt auf einer zielgerichteten und nachhaltige Linderung von Altersarmut sowie auf einer qualifizierten Unterstützung von Menschen mit Demenz. Die Stiftung bewahrt und vermittelt mit diesen Zielen das geistige und künstlerische Erbe von Dr. Jürgen Köster und führt es in lebendigen Projekten weiter. Dr. Jürgen Köster wurde am 11. November 1930 in Hamburg als Sohn eines Arztes geboren. Nach dem Medizinstudium übernahm er die Arztpraxis seines Vaters in Hamburg-St. Pauli, nahe dem Fischmarkt. Seine Patienten kamen aus allen sozialen Schichten; Hausbesuche bis in die späten Abendstunden gehörten für ihn selbstverständlich dazu. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit interessierte er sich stark für Theater, Musik und bildende Kunst. Jürgen Köster schrieb melancholische, freiheitssuchende und naturverbundene Gedichte. Besonders verbunden war er mit Sylt, das ihm Sehnsuchtsstätte und Kraftquelle war. Seine Gedichte aus dem Band "Wenn Worte Farben finden" reichen bis ins Jahr 1997 zurück. Zeit seines Lebens sah er es als Aufgabe, ältere und bedürftige Menschen zu unterstützen. Aus diesem Vermächtnis entstand die Dr. Jürgen Köster-Stiftung, deren Gründung er seiner Schwägerin Anita Kalla übertrug. Dr. Jürgen Köster starb am 15. Januar 2018 in Hamburg.

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