"Die Insel des Mondes", stößt Murt hervor, als er sich halb aufrichtet und ihm der Kopf nach vorne sinkt. Nicht zu besiegen sei Irland, auch wenn es dauere bis zum Sieg. "Insel des Mondes", hätten die Römer schon gesagt, hätten Angst gehabt, hätten sich nicht getraut, die Iren anzugreifen. "Insel des Mondes, das ist die Insel des Todes", sagt Murt, der Kopf ruckt hoch. "Dirk Koch ist ein großer Erzähler." Elmar Brok, Vorsitzender des Auswär tigen Ausschusses des EU-Parlaments "In seiner wuchtigen, schnörkellosen Prosa hat Dirk Koch ein Meisterstück geschaffen." David Donoghue, Irländischer Botschafter bei der UN "Ein Buch voller zarter Grobheit." Norbert Blüm, Bundesminister a.D. "Wie die Fortsetzung von Bölls Irischem Tagebuch, nur wilder." Paul-Josef Raue, Handbuch Literatur
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Dirk Koch, Jahrgang 1943, war zwischen 1973 und 1997 Leiter des Spiegel-Hauptstadtbüros in Bonn. Er deckte 1981 die Flick-Spendenaffäre auf, in deren Folge Otto Graf Lambsdorff zurücktreten musste. Dirk Koch begleitete ab 1969 Helmut Schmidt auf seinen Reisen nach Moskau, der dort Wege einer Entspannungspolitik erkunden wollte, und fuhr 1970 mit Willy Brandt in dessen Sonderzug Richtung Erfurt, um der DDR den ersten Kanzlerbesuch abzustatten. Dirk Koch lebt in der Nähe von Bonn und in Irland.
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