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Messe in Es: Partitur - Softcover

Bergt, Christian Gottlob August Bergt

 
9783946710370: Messe in Es: Partitur

Inhaltsangabe

Christian Gottlob August Bergt (1771-1837) wirkte über Jahrzehnte als Organist an einer der größten Simultankirchen Deutschlands: dem Dom St. Petri in Bautzen. Nahezu jede musikalische Gattung wurde von ihm mit Kompositionen bedacht. Die 1834 entstandene frühromantische Messe in Es-Dur ist eine der wenigen Messen Bergts mit sehr ungewöhnlichen Formmodellen, wobei der langsame Kyrie-Teil besonders markant heraussticht. Bemerkenswert ist auch das längere Orgelsolo nach dem „Pleni sunt coeli“ sowie die opernhafte Sopran-Arie „Lux orta est iusto“ im Offertorium.

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Über die Autorinnen und Autoren

Der Komponist und Organist Christian Gottlob August Bergt wurde am 17. Juni 1771 als Sohn des Stadtmusikus Johann Christian Bergt (um 1739-1813) in Oederan geboren. Er besuchte von 1785 bis 1791 die Dresdner Kreuzschule. Parallel dazu ging Bergt bei seinem Vater als Instrumentalmusiker in die Lehre. Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Theologie an der Universität Leipzig (1791 bis 1795) arbeitete Bergt zunächst als Hauslehrer. Er komponierte unter anderem eine Operette und ein Oratorium und empfahl sich mit der Aufführung einiger seiner Kompositionen im Leipziger Gewandhaus.1801 erhielt er in Bautzen eine Organistenstelle am Dom St. Petri. Neben der Tätigkeit als Organist arbeitete Bergt als Lehrer im Schullehrer-Seminar und schrieb zwei Lehrbücher. Er wirkte bis zu seinem Tod am 10. Februar 1837 am Bautzener Dom. Bergt komponierte im Laufe seines Lebens Werke für annähernd jede Gattung der Instrumental- und Kirchenmusik und hinterliess über 750 Werke. Einen Großteil seines Schaffens nimmt die Kirchenmusik ein.

Die Dresdner Musikwissenschaftlerin Claudia Lubkoll gibt seit 2014 Noteneditionen für das Institut zur Erforschung und Erschließung der Alten Musik in Dresden e.V. (Musikschätze aus Dresden) heraus, in dem sie seit 2017 auch ehrenamtliches Mitglied ist. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Papierkunde und Wasserzeichen in Notenhandschriften und -drucken des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

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