Boxen gehörte in der DDR zu den besonders geförderten Sportarten. Ergebnis dieser Förderung waren zahlreiche Medaillen und Titel bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften. In den 1970er- und 1980er-Jahren konkurrierten die Boxer aus der DDR mit den Faustkämpfern aus der Sowjetunion sogar um die Vormachtstellung im europäischen Amateurboxsport. Parallel dazu hat der Boxverband der DDR die Entwicklung des Boxsports sowohl auf europäischer Ebene als auch in der in Weltamateurboxföderation sportpolitisch jahrzehntelang geprägt und konnte hier Normen setzen.
Der Autor legt mit diesem Buch die erste wissenschaftliche Studie zu 40 Jahren Boxsport in der DDR vor. Dabei geht er nicht nur auf die sportliche Bilanz, sondern auch auf die politische Funktion, die zugrundeliegende Ideologie sowie die wissenschaftliche Begleitung des Boxens ein. So entsteht ein umfassendes Bild einer in der DDR höchst erfolgreichen Sportart.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Tim Neumann hat Mittlere und Neuere Geschichte, Historische Hilfswissenschaften/Archivwissenschaft und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig studiert. Dort promovierte er für das Fachgebiet Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte. Er kennt als ehemaliger Sportler und später als Trainer den Boxsport seit 1994.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Celler Versandantiquariat, Eicklingen, Deutschland
Arete. Hildesheim. 2017. 569 Seiten. Kartoniert.---- sehr gutes Exemplar - 984 Gramm. Artikel-Nr. 2k21029
Anzahl: 1 verfügbar