Die Informationsgesellschaft hat sich im Wertekanon der Moderne fest etabliert und gilt als jüngste Modernisierungswelle des Kapitalismus. In einer vergleichenden Perspektive zeichnet diese Studie die historische Genese der Informationsgesellschaft im Wechselspiel zwischen technischen Zukunftsvisionen, normativen Erwartungshaltungen, institutionellen Strukturen und politischen Gestaltungsversuchen von den 1960er Jahren bis zur Etablierung des Internet nach. Es geht darum zu zeigen, dass die Herausbildung der Informationsgesellschaft und die Etablierung des Internet als einer generalisierten globalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sich nicht allein technischen oder ökonomischen Faktoren verdankt, sondern wesentlich durch Ideen und kulturelle Faktoren mitbestimmt wurde. Genealogisch lässt sich zunächst das historisch-kontingente Gewordensein der zugrunde liegenden Vorstellungen und Ideen aufweisen, während die vergleichende Analyse für Europa zeigt, wie die Entwicklungen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland durch die jeweiligen institutionellen Strukturen geprägt wurden und bestimmten Pfaden folgten. Die entscheidende Frage ist dann, wie diese Pfade Mitte der 1990er Jahre in einer globalen Vision der Informationsgesellschaft zusammenlaufen konnten.
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Jochen Steinbicker ist seit 2014 Vertr.-Prof. für Soziologie, insbesondere Soziologische Theorie und Gesellschaftsdiagnosen am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrbereich Allgemeine Soziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, und Redakteur des Berliner Journal für Soziologie. Forschungsschwerpunkte: Informations- und Wissensgesellschaft; soziologische Theorie; Geschichte der Soziologie. Veröffentlichungen u.a.: Zur Theorie der Informationsgesellschaft, Opladen: 2001; 'Der Staat der Wissensgesellschaft', in: Peter Collin und Thomas Horstmann: Das Wissen des Staates, Baden-Baden: 2004; 'Réflexions sur la société du savoir', in: S. Topçu u.a.: Savoirs en débat, Paris: 2008.
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Anbieter: Antiquariat Dr. Rainer Minx, Bücherstadt, Berlin, Deutschland
8°, OPpd. mit OSU, 1. Aufl.;. 296 S., neuwertig, noch eingeschweisst Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 733838
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Anbieter: SKULIMA Wiss. Versandbuchhandlung, Westhofen, Deutschland
Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Eine historisch-komparative Analyse der Entwicklung zur Informationsgesellschaft in Europa. Die Informationsgesellschaft hat sich im Wertekanon der Moderne fest etabliert und gilt als jüngste Modernisierungswelle des Kapitalismus. In einer vergleichenden Perspektive zeichnet diese Studie die historische Genese der Informationsgesellschaft im Wechselspiel zwischen technischen Zukunftsvisionen, normativen Erwartungshaltungen, institutionellen Strukturen und politischen Gestaltungsversuchen von den 1960er Jahren bis zur Etablierung des Internet nach. Es geht darum zu zeigen, dass die Herausbildung der Informationsgesellschaft und die Etablierung des Internet als einer generalisierten globalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sich nicht allein technischen oder ökonomischen Faktoren verdankt, sondern wesentlich durch Ideen und kulturelle Faktoren mitbestimmt wurde. Genealogisch lässt sich zunächst das historisch-kontingente Gewordensein der zugrundeliegenden Vorstellungen und Ideen aufweisen, während die vergleichende Analyse für Europa zeigt, wie die Entwicklungen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland durch die jeweiligen institutionellen Strukturen geprägt wurden und bestimmten Pfaden folgten. Die entscheidende Frage ist dann,wie diese Pfade Mitte der 1990er Jahre in einer globalen Vision der Informationsgesellschaft zusammenlaufen konnten. 296 Seiten, gebunden (Velbrück Wissenschaft 2011). Statt EUR 34,90. Gewicht: 529 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe. Artikel-Nr. 129317
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Anbieter: Antiquariat Im Baldreit, Baden-Baden, Deutschland
1. Auflage,. 296 Seiten, Schönes eingeschweißtes Exemplar Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 536 8°, schwarzer OU mit Rückentitel, schwarzer OPp. Artikel-Nr. 68139
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