Mit der Formel "Sport auf Produktionsbasis" wurde bis 1989 der Fußball an die staatlichen Wirtschaftsbetriebe und die Institutionen der bewaffneten Organe gebunden. Damit wurde die Kontrolle durch die führende Partei der Arbeiterklasse gesichert. In keine andere Sportart wurden so viele Finanzmittel und personelle Kapazitäten investiert wie in den Fußball. Es war deshalb für die Staats- und Parteiführung ärgerlich, dass in der Volkssportart Nummer Eins die Erfolge bescheiden blieben. Abgesehen von der kurzen Zeitspanne Anfang bis Mitte der 70er- Jahre gelang es dem DDR-Fußball nie, über einen längeren Zeitraum konstant auf hohem internationalen Niveau zu spielen. Gleichwohl leisteten viele gut ausgebildete Trainer unter schwierigsten Bedingungen hervorragende Arbeit, in die ihnen nicht selten SED-Funktionäre und das MfS hinein redeten. Trotz vieler systemspezifischer Mängel blieb die Freude am Fußball vielen Werktätigen dennoch erhalten. Abseits der alltäglichen Sorgen un Mängel des realsozialistischen Alltags wurde über nichts so emotional gestritten wie über die Fußballergebnisse vom Wochenende.
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