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Op Oloop: Roman: Roman. Aus d. argentin. Span. u. Nachw. v. Silke Kleemann - Hardcover

Filloy, Juan

 
9783932170515: Op Oloop: Roman: Roman. Aus d. argentin. Span. u. Nachw. v. Silke Kleemann

Inhaltsangabe

Dieser Roman beschreibt minutiös den Verlauf dieses einen Tages im Leben der Hauptfigur, dessen geregelter Ablauf durch eine winzige Abweichung gestört wird. Auf seinen Irrwegen durch Buenos Aires durchlebt Op Oloop unterschiedlichste Szenarien bis hin zu dem Festmahl anlässlich seines Junggesellenabschieds, bei dem sich sein skurriler Freundeskreis ein Stelldichein gibt, um den bevorstehenden 1000. Bordellbesuch des Romanhelden zu feiern. Selbst sein Liebesleben hält dieser nämlich - ganz Statistiker - in Listen und Tabellen fest. Über den Roman sagte Filloy selbst: "Op Oloop ist zu 80% Filloy." Tatsächlich pflegte auch der Autor einen sehr geordneten und regelmäßigen Lebensstil, stand immer zur gleichen Zeit auf, schrieb am liebsten am frühen Morgen, trank zum Essen stets die gleiche Menge Wein, gönnte sich jeden Tag eine Siesta und verhehlte auch nie, dass er vor seiner Hochzeit ein regelmäßiger Bordellbesucher gewesen war.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Aus dem Klappentext

Buenos Aires, 30er Jahre. Der finnische Statistiker Op Oloop führt ein streng reglementiertes Leben zwischen teuren Restaurants, türkischem Bad und Freudenhäusern. Doch am 22.4.1934 wird alles anders: Eine winzige Abweichung in Op Oloops Tagesablauf bewirkt, daß er entgegen seiner akribischen Pünktlichkeit wenige Minuten verspätet auf seiner Verlobungsfeier erscheint und damit einen turbulenten Wettlauf gegen die Zeit und das Schicksal einläutet.Der Roman Op Oloop beschreibt minutiös den Verlauf dieses einen Tages im Leben der Hauptfigur, dessen geregelter Ablauf durch eine winzige Abweichung gestört wird. Auf seinen Irrwegen durch Buenos Aires durchlebt Op Oloop unterschiedlichste Szenarien bis hin zu dem Festmahl anläßlich seines Junggesellenabschieds, bei dem sich sein skurriler Freundeskreis ein Stelldichein gibt, um den bevorstehenden 1000. Bordellbesuch des Romanhelden zu feiern. Selbst sein Liebesleben hält dieser nämlich ganz Statistiker in Listen und Tabellen fest. Über den Roman sagte Filloy selbst: Op Oloop ist zu 80% Filloy. Tatsächlich pflegte auch der Autor einen sehr geordneten und regelmäßigen Lebensstil, stand immer zur gleichen Zeit auf, schrieb am liebsten am frühen Morgen, trank zum Essen stets die gleiche Menge Wein, gönnte sich jeden Tag eine Siesta und verhehlte auch nie, daß er vor seiner Hochzeit ein regelmäßiger Bordellbesucher gewesen war.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

"10.00. Es schlug zehn. Er hatte schon alle Einladungen geschrieben. Nur den Umschlag der letzten mußte er noch aufsetzen, für seinen intimsten Freund: Piet Van Saal. Doch eine große Kraft hielt ihn davon ab. Etwas wie bleierne Krallen legte sich auf seine Schultern und zog ihn von seinen Pflichten fort. Er blieb lange Zeit mit dem Kopf gegen die Rückenlehne des Drehstuhls gelehnt sitzen. Die Schlaffheit schien ihm einen Bart wachsen zu lassen. Später öffnete er sanft die Augen, und als wolle er die Müdigkeit täuschen, näherte er seinen Oberkörper langsam wieder dem Schreibtisch. Er blickte nach links und rechts, voller Vorsicht - wie jemand, der eine Schandtat im Sinn hat -, und nahm die Feder. Doch er konnte nicht mehr schreiben als das S von Senor. Ein schlankes und elegantes S in Form eines Schlachterhakens. Und an ihm hängte er das Fleisch auf: seine Ermüdung, und die Seele: seinen Überdruß ..."

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.