Vorrangiges Ziel der Publikation ist es, anhand mehrerer tausend bislang nicht veröffentlichter, oftmals bereits erheblich korrumpierter Aktenseiten des Auswärtigen Amtes aus der Kolonialzeit unter Zuhilfenahme der damaligen zeitgenössischen Literatur, die Wechselbeziehungen zwischen deutschem Kolonialrecht und Islam in Deutsch-Ostafrika, soweit es die Unterlagen zuließen, zu eruieren und zu beschreiben.
Daher wird das für die Eingeborenen geltende deutsche Kolonialrecht aus den verstreuten Publikationsorganen rekonstruiert. Desweiteren werden die angestammten (Rechts)bräuche der Eingeborenen des Schutzgebiets - soweit es der Umfang dieser Studie noch zuläßt - ergänzend dargestellt, um den Rahmen aufzuzeigen, innerhalb dessen sich der Islam, im speziellen das islamische Recht, entfalten konnte. Hierbei wird das Spärliche, was über islamische Belange in dieser Region zu jener Zeit an Nachrichten vorhanden war, nach Möglichkeit zusammengetragen.
Das untersuchte Eingeborenenrecht umfaßt die Bereiche Strafrecht, Personenstandsrecht, die "Gemischte" Gerichtsbarkeit und das Verfahrensrecht. In einer "Einführung" werden zum Verständnis der folgenden Studie wichtige Sachverhalte abgehandelt wie "Deutschlands Weg zur Kolonialmacht", "Der Begriff'Schutzgebiet'", "Die aus der Organisation des Reiches sich ergebende Rolle des Reichstages und die Bedeutung der Etatsverhandlungen für die Kolonien". Eine Vorbemerkung über die Grundzüge der Eingeborenengerichtsbarkeit sowie die Untersuchung der Begriffe "Eingeborener" und "Schutzgebietszugehörigkeit" leiten zum Hauptteil der Arbeit über.
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Anbieter: Antiquariaat van Starkenburg, Apeldoorn, Niederlande
sewed, 219 pp Small damage to the cover. Artikel-Nr. gwd1254
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Anbieter: Joseph Burridge Books, Dagenham, Vereinigtes Königreich
Soft cover. Zustand: New. 219 pages : facsimiles, maps ; 23 cm. Artikel-Nr. PGEV08
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