Hgg. vom Worpsweder Archiv. Text von Jürgen Schultze. 1977 Mappe mit 1 S. Text, innenliegend 16 Drucke von Zeichnungen, 21*30 cm. Mappe.
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Anbieter: Klaus Kuhn Antiquariat Leseflügel, Köln, NRW, Deutschland
30,0 x 21,0 cm. Mappe mit 14 (statt 12!) Zeichnungen, Zustand: sehr gutes Exemplar, minimale Gebrauchsspuren an der Mappe. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 350. Artikel-Nr. 33020
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Deutschland
Mappe. Zustand: Sehr gut. Mappe mit 1 S. Text, innenliegend 16 Drucke von Zeichnungen, 21*30 cm. Die Mappe ist außen etwas beschmutzt, ansonsten ein sehr gutes und sauberes Exemplar ohne Anstreichungen. - Ein Hauch leiser Schwermut liegt ausgebreitet über der Landschaft. Ernst und schweigend umgeben weite Moore und sumpfige Wiesenpläne das Dorf, das, als suche es einen Zufluchtsort gegen unbekannte Schrecknisse, sich an dem steilen Hange einer alten Düne, dem Weyerberge, zusammendrängt. Wirr und regellos durcheinander zerstreut liegen Häuser und Hütten, beschirmt von schwer lastenden, moosüber- kleideten Strohdächern und knorrigen Eichen, an deren weit ausladenden Wipfeln sich machtlos Stürme brechen. Über dem Dorfe wölbt sich der ,Berg", zerklüftet von zahlreichen Rinnsalen, die das abfließende Regenwasser sich ausgewaschen, gekrönt mit einem verkümmerten Eichenbuschwald. In dessen Mitte erhebt sich auf freiem, mit alten Föhren umgebenen Platze ein Obelisk, zum Gedächtnisse Findorffs, des Mannes, der im Anfange dieses Jahrhunderts die Gegend urbar gemacht, das Moor entwässert und den Verkehr erschlossen hat. Von der einsamen Höhe schweift weithin der Blick ins Land hinaus, über Moor und Heide, Felder und Wiesen. Dunkle Eichenkämpe, die in ihrem Schatten spärliche Gehöfte der Bauern bergen, unterbrechen hin und wieder die Monotonie der großen Ebene. Wasserläufe blitzen auf und der Spiegel der schlangengleich gewundenen Hamme, darauf in stiller, geheimnisvoller Fahrt schwarze Segel durchs Land ziehen. Darüber spannt sich der Himmel aus, der Worpsweder Himmel, den zu schildern die Feder verzweifeln muß, denn ein allzu armseliger Behelf würden meine Worte sein, um höchste Schönheit würdig auszudrücken. Deshalb zeichnete und malte Fritz Overbeck im Dorf am ,Berg". Aus dem Bericht des Künstlers "Ein Brief aus Worpswede" 1895/96 in der Zeitschrift "Die Kunst für Alle" erschienen wurde hier zitiert. Der Maler war damals 26 Jahre alt, hatte ein vierjähriges Studium an der Düsseldorfer Akademie hinter sich. 1892 und 1893 war er zunächst jeweils für ein paar Sommermonate auf Anregung Mackensens und Modersohns - zum Malen nach Worpswede gekommen, um sich 1894 dort endgültig niederzulassen. Seitdem gehört Overbeck zu jener ,Malerkolonie", die ein bis dahin unentdecktes Dorf und vor allem die umgebende flache Landschaft - fernab des offiziellen Kunstbetriebes und konventioneller Akademieregeln - als Quelle einer neuen Kunst entdeckten. Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende lebten bereits seit 1889/90 h in Worpswede. 1895 kam Heinrich Vogeler, 1898 Paula Modersohn zu den Malern ins Moor. Gewiß standen auch die Worpsweder Künstler in historischem Zusammenhang mit der großen Bewegung der Freilichtmalerei, die im vorigen Jahrhundert in der, Schule von Barbizon" und den Impressionisten in Frankreich ihren Höhepunkt erreichte und von dort aus ganz Europa beeinflußte. Innerhalb dieser Entwicklung nimmt wiederum die "Heimatkunstbewegung" eine Sonderstellung ein. In Deutschland sind hier besonders die Maler vom Dachauer Moos, daneben Leistikow mit seinen Bildern der märkischen Landschaft oder Bantzer mit seiner Darstellung hessischer Mittelgebirgsgegenden und Bauernszenen zu nennen. Innerhalb dieser allgemeinen europäischen Bewegung bildet die Worpsweder Künstlerkolonie jedoch einen besonders charakteristischen Kreis, wobei die selbständigen und maßgebenden Beiträge s dieser Künstler zur Geschichte der modernen Landschaftsmalerei noch im Einzelnen zu entdecken sind. Dies betrifft vor allem das Werk Fritz Overbecks, dessen leuchtende Landschaftsbilder von den Liebhabern dieses Künstlerkreises zwar hoch geschätzt werden, dessen technisch interessante und künstlerisch lebendige Druckgraphik einem kleinen Kreis von Kennern ein Begriff ist, dessen reiches Reservoir an Handzeichnungen aber noch zu entdecken bleibt. In diesen Zeichnungen, die immer wieder erneut durch ihre künstlerische Freiheit und Prägnanz überraschen, spürt man noch heute die frische und unkonventionelle Begegnung mit der erlebten und bewunderten Natur. Bäume, Wiesen, Wasserläufe und vor allem der immer wechselnde Himmel mit seiner Licht- und Schattengliederung sind in Linien umgesetzt, deren Verschmelzung von Motiv und künstlerischem Entwurf lebendige Naturerfahrung sichtbar macht. - Jürgen Schultze. ISBN 9783922516057 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 198. Artikel-Nr. 1249314
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Anbieter: BBB-Internetbuchantiquariat, Bremen, Deutschland
Softcover/Paperback, Zustand: Gut. 12 Bl. : nur Ill. ; 30 cm Zustand: gut - sehr gut; Jahrg. im Buch nicht angegeben; U-Hh2273 392251605X Wenn das Buch einen Schutzumschlag hat, ist das ausdrücklich erwähnt. Rechnung mit ausgewiesener Mwst. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 200. Artikel-Nr. 85611
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Anbieter: Antiquariat Thorhall, Ilsede, Deutschland
4° Softcover/Paperback. Zustand: Gut. 12 Bl. - gebraucht; gut - leichte Gebrauchsspuren. EA513 ISBN: 9783922516057 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 198. Artikel-Nr. 13463
Anzahl: 1 verfügbar