Die Sprache, die uns umgibt, formt unser Begehren, unsere Identität und unsere Entscheidungen im Leben. Und sie deformiert sie. In seinem Essay QUEER zeichnet Alexander Graeff seinen Weg zu einer poetischen und politischen Stimme nach, von Nietzsche zu Eileen Myles, vom Rheinland-Pfalz der 90er Jahre nach Berlin, von Verwirrungen und Ohnmachten zur Ermächtigung. Wie finden wir einen Platz in der Welt, wenn Klasse und Kanon uns die Sprache vorgeben? Wenn der Ausweg aus der Sprachgewalt der Herkunft durch die Akademien führt? Und wie können wir uns freisprechen und freidichten von einer Welt, die uns permanent in Schubladen stecken will? Graeff erschreibt sich queer als eine Möglichkeit in poetischer Sprache zu existieren und zugleich eine Sexualität zu finden, die Begehren nicht in Geschlechtern, Kategorien oder Prozenten benennt. Stattdessen Biografisches nicht als singuläre Geschichte begreift und in der Verse als widerständige Symbole gelten. Poesie als Schlingpflanze, als tentakuläres Fadenspiel an Sprachen, Körpern, Ichs und Dus ― umgeben von der Zumutung der Realitäten und Ideale.
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Alexander Graeff, Dr. phil., Schriftsteller und Philosoph; arbeitet auch als Literaturvermittler und Dozent. Graeff schreibt Lyrik, Prosa und Essay, u. a. für die Frankfurter Rundschau. Er ist Leiter des Programmbereichs Literatur im Berliner Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik sowie Initiator der Lesereihe »Schreiben gegen die Norm(en)?«. In der Queer Media Society engagiert er sich für mehr Sichtbarkeit queerer Personen und Stoffe im deutschsprachigen Literaturbetrieb. Er lebt in Berlin und Greifswald. Letzte Veröffentlichungen sind »Tentakel ausbilden. Ein Plädoyer für queeres Denken« (Frankfurter Rundschau Nr. 30/2022), »Die Reduktion der Pfirsichsaucen im köstlichen Ereignishorizont« (Verlagshaus Berlin, 2019) und »Seelöwen über Kos« (Sukultur, 2018).
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Die Sprache, die uns umgibt, formt unser Begehren, unsere Identität und unsere Entscheidungen im Leben. Und sie deformiert sie. In seinem Essay QUEER zeichnet Alexander Graeff seinen Weg zu einer poetischen und politischen Stimme nach, von Nietzsche zu Eileen Myles, vom Rheinland-Pfalz der 90er Jahre nach Berlin, von Verwirrungen und Ohnmachten zur Ermächtigung. Wie finden wir einen Platz in der Welt, wenn Klasse und Kanon uns die Sprache vorgeben Wenn der Ausweg aus der Sprachgewalt der Herkunft durch die Akademien führt Und wie können wir uns freisprechen und freidichten von einer Welt, die uns permanent in Schubladen stecken will Graeff erschreibt sich queer als eine Möglichkeit in poetischer Sprache zu existieren und zugleich eine Sexualität zu finden, die Begehren nicht in Geschlechtern, Kategorien oder Prozenten benennt. Stattdessen Biografisches nicht als singuläre Geschichte begreift und in der Verse als widerständige Symbole gelten. Poesie als Schlingpflanze, als tentakuläres Fadenspiel an Sprachen, Körpern, Ichs und Dus - umgeben von der Zumutung der Realitäten und Ideale. Artikel-Nr. 9783910320031
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Taschenbuch. Zustand: Neu. QUEER | Alexander Graeff | Taschenbuch | Edition Poeticon | 48 S. | Deutsch | 2022 | Verlagshaus Berlin | EAN 9783910320031 | Verantwortliche Person für die EU: Verlagshaus Berlin, Chodowieckiestr. 2, 10405 Berlin, j[dot]frank[at]verlagshaus-berlin[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 121992570
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