Die talentierte Marie will Malerin werden. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man vor 450 Jahren lebte. Damals schien die Welt aus den Fugen: die Pest überrollte das Land, im Nachbarland herrschte Krieg, erste Flüchtlingsströme zeigten sich. Sogar das Wetter hatte sich dramatisch verändert. Alles schon einmal dagewesen, möchte man meinen. Und doch war es anders, vor allem für eine junge Frau. Mit großer Sachkenntnis, leisem Humor und einer lebendigen Sprache breitet Margot Thun-Rauch den Werdegang dieses ungewöhnlichen Mädchens vor dem Hintergrund einer Gesellschaft aus, in der andere Werte galten als heute. Während wir erfahren, was Marie mit ihrem Großvater, einem Fürstenpaar, einem Zwerg oder einem Alchemisten und Magier erlebt, können wir diese ferne Welt, aus der sich unsere Gesellschaft entwickelt hat, geradezu riechen, schmecken, hören und sehen.
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Margot Thun-Rauch 1958 in Bozen geboren, Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Innsbruck, Lehrgang zur Kuratorin im Museums- und Ausstellungswesen am Institut für Kulturwissenschaft in Wien, zwanzig Jahre lang Kuratorin im Kunsthistorischen Museum Schloss Ambras
Denn der Steig bot ihr immer wieder großartige Ausblicke auf die Bergkette der gegenüberliegenden Talseite, die wie eine schützende Mauer die kalten Nordwinde abhielt und die Stadt behütete. Auch sah sie von dort den breiten Talboden beinahe wie ein Vogel von oben, sah den See, als wäre ein kleiner Fleck Himmel auf die Erde getropft, und den sanft geschwungenen Fluss, auf dem mit Fässern beladene Treidelboote flussabwärts trieben, während andere von Pferden flussaufwärts gezogen wurden. In den Uferauen ließen die Stadtbauern ihre Kühe und Ochsen weiden, ihre Äcker und Felder lagen nahe der östlichen Stadtmauer, und die braunen, grünen und gelben Rechtecke wirkten im nachmittäglichen Licht, als hätte ein Riese seine Decke ausgebreitet. Schon konnte Marie im blauen Dunst die Türme und zinnenbewehrten Giebel des Städtchens erkennen.
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Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M0390353935X-V
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Denn der Steig bot ihr immer wieder großartige Ausblicke auf die Bergkette der gegenüberliegenden Talseite, die wie eine schützende Mauer die kalten Nordwinde abhielt und die Stadt behütete. Auch sah sie von dort den breiten Talboden beinahe wie ein Vogel von oben, sah den See, als wäre ein kleiner Fleck Himmel auf die Erde getropft, und den sanft geschwungenen Fluss, auf dem mit Fässern beladene Treidelboote flussabwärts trieben, während andere von Pferden flussaufwärts gezogen wurden. In den Uferauen ließen die Stadtbauern ihre Kühe und Ochsen weiden, ihre Äcker und Felder lagen nahe der östlichen Stadtmauer, und die braunen, grünen und gelben Rechtecke wirkten im nachmittäglichen Licht, als hätte ein Riese seine Decke ausgebreitet. Schon konnte Marie im blauen Dunst die Türme und zinnenbewehrten Giebel des Städtchens erkennen. Artikel-Nr. 9783903539358
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Kassiopeias Stern | Roman | Thun-Rauch Margot | Taschenbuch | 186 S. | Deutsch | 2023 | edition laurin | EAN 9783903539358 | Verantwortliche Person für die EU: edition laurin bei innsbruck university press, Technickerstr. 21a, 6020 INNSBRUCK, ÖSTERREICH, birgit[dot]holzner[at]editionlaurin[dot]at | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 126820237
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Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Denn der Steig bot ihr immer wieder großartige Ausblicke auf die Bergkette der gegenüberliegenden Talseite, die wie eine schützende Mauer die kalten Nordwinde abhielt und die Stadt behütete. Auch sah sie von dort den breiten Talboden beinahe wie ein Vogel von oben, sah den See, als wäre ein kleiner Fleck Himmel auf die Erde getropft, und den sanft geschwungenen Fluss, auf dem mit Fässern beladene Treidelboote flussabwärts trieben, während andere von Pferden flussaufwärts gezogen wurden. In den Uferauen ließen die Stadtbauern ihre Kühe und Ochsen weiden, ihre Äcker und Felder lagen nahe der östlichen Stadtmauer, und die braunen, grünen und gelben Rechtecke wirkten im nachmittäglichen Licht, als hätte ein Riese seine Decke ausgebreitet. Schon konnte Marie im blauen Dunst die Türme und zinnenbewehrten Giebel des Städtchens erkennen. Artikel-Nr. 41619069/1
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