1993 98 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, OKarton / Paperback / Softcover, 21,7 x 28 cm Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien,
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Anbieter: Buchhandlung Gerhard Höcher, Wien, AT, Österreich
Zustand: Gut. 98 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. Mit Beiträgen von Lóránd Hegyi, Rudi Fuchs, Peter Gorsen und Karl A. Irsigler. Katalog zur Ausstellung im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, vom 8.Mai 1993 - 20.Juni 1993. Christian Ludwig Attersee, eigentlich Christian Ludwig (geboren am 28. August 1940 in Pressburg) ist ein österreichischer Maler der Pop Art, Bühnenbildner, Musiker, Schriftsteller und Segelsportler (3-facher österreichischer Staatsmeister). Der 1940 in der Slowakei geborene Christian Ludwig kam 1944 nach Österreich. Seine Jugend verbrachte er in Aschach bei Linz und am Attersee in Oberösterreich. Als erfolgreicher österreichischer Segelsportler gewann er zahlreiche internationale Regatten. In den Jahren 1957 bis 1962 war er dreimal österreichischer Staatsmeister. Ab 1951 begann er Kurzromane zu schreiben, Lieder zu texten, Comics zu zeichnen und Bühnenbilder zu entwerfen. Vom Wunsch, Opernsänger zu werden, musste er sich rasch lossagen, denn aufgrund einer Erkrankung verlor er schon in der Kindheit einen Großteil seines Gehörs. Ab 1957 studierte Christian Ludwig an der Akademie für angewandte Kunst Wien Bühnenarchitektur und schloss im Jahr 1959 das Studium der Malerei bei Eduard Bäumer an, das er 1963 erfolgreich beendete. Es entstanden zwischen 1963 und 1965 seine ersten Bilderzyklen Wetterbilder" und Regenbogenanomalien". Seit Mitte der 1960er Jahre ist er mit Protagonisten der Gruppe des Wiener Aktionismus befreundet, mit denen er zeitweise auch zusammenarbeitet. Darunter insbesondere Günter Brus, Hermann Nitsch und Gerhard Rühm, an deren Aktionen er sich auch beteiligte. Mit seinen ersten sogenannten Gegenstandserfindungen" im Bereich der Erotik und des Alltags machte er sich zwischen 1964 und 1966 einen Namen in der europäischen Pop Art. Es entstanden die für ihn typischen Objekterfindungen wie Speisekugel", Speiseblau" oder das Attersteck". 1965 übersiedelte er nach Berlin, wo er auch seine erste Ausstellung zeigte. Ab 1966 nahm Christian Ludwig, in Anspielung an seine Zeit als erfolgreicher Segelsportler und an seine Zeit am Attersee, den Künstlernamen Christian Ludwig Attersee an. 1971/72 verbrachte Attersee mit einem DAAD-Stipendium in West-Berlin. Dort entstand der Zyklus Segelsport", Attersee zählte zwischenzeitlich zu den vielfältigsten Künstlern Österreichs. Anfangs der Objekt- und Aktionskunst nahestehend, bemühte er sich unter Einbindung von Musik, Sprache, Fotografie, Film etc. eine neue Form des Gesamtkunstwerks zu entwickeln (Beispiele der Objekterfindungen sind Speisekugel" und Speiseblau", das Objekt Vagina", Prothesenalphabet", Attersteck" und Speicheltönung"). Später werden für ihn Zeichnungen und Tafelbilder (meist in Acrylmalerei) über die Themen Sexualität und Naturerfahrung charakteristisch. Ein Beispiel ist das provokante Kinderzimmertriptychon" aus dem Jahr 1971, zu dem ihn eine Bilderbuchillustration Fedor Flinzers inspirierte. Er selbst sieht sich als der große Einzelgänger der österreichischen Kunst der 60er Jahre, [als] Gegenpol zum Wiener Aktionismus [und in] der zweiten Hälfte der 70er Jahre [ als ] Gründerfigur der Neuen österreichischen Malerei'." Seine Werke sind durch figural-symbolischen Stil, leuchtende Farben und dynamischen Pinselstrich gekennzeichnet. Vielfach doppelbödige Assoziationen und Phantasien einer ebenso individualistischen wie doch auch sehr österreichischen Sicht der Dinge mit Hang zu sexueller Persiflage. Häufig wird auch der Rahmen in das Werk einbezogen oder finden sich Textelemente in die Darstellung eingebettet. Glasmosaik-Fassade (1996) Mariahilfer Straße 7880, Wien 7. Bezirk Seine Ausstellungen sind meist als Inszenierungen mit Musik und Literatur, teilweise gemeinsam mit Künstlerfreunden, gestaltet. Im Jahr 1984 vertrat er Österreich bei der Biennale in Venedig. 1985 publizierte Attersee seine LP Lieder von Wetter und Liebe". Im Jahr 1986 folgte die Gestaltung von Wiens erstem Champagnerball im Konzerthaus und 1987 eine Schiffsschaukel für André Hellers Luna Luna-Rummelplatz". Mit der von ihm gestalteten Fassade des 1996 eröffneten Attersee-Hauses auf der Wiener Mariahilfer Straße, ein Geschäftshaus einer internationalen Textilkette, entwarf er mit dem 210 Quadratmeter großen Mosaik Wetterhändler" das größte Glasmosaik Europas. Im Jahr 2006 hüllte er für sechs Wochen den Wiener Ringturm in Folie. Im November 2007 wurde das 220 Quadratmeter große Innenraummosaik Reichtum Erde" in der Geologischen Bundesanstalt in Wien fertiggestellt. Attersee gehört zu den international meistbeachteten österreichischen Künstlern. Im Jahr 1990 wurde Attersee als außerordentlicher Professor an die Universität für angewandte Kunst Wien für Meisterklasse für experimentelles Gestalten" berufen. Ab 1992 wurde ihm als ordentlicher Professor die Meisterklasse Malerei, Animationsfilm und Tapisserie" übertragen. Er lehrte an der Angewandten bis 2009. Weiters lehrte er an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Mitgliedschaften hält Attersee an der IG Bildende Kunst (Wien) und am Künstlerhaus Wien in der Sektion Maler. Christian Ludwig Attersee ist mit der Leiterin des Bank Austria Kunstforum, Ingried Brugger, verheiratet. Er lebt und arbeitet in Wien und am Semmering sowie in Sankt Martin an der Raab im Burgenland. Er spendet seit 1996 traditionell das Plakatmotiv für die FIS-Damenskirennen an seinem Wirkungsort, dem Semmering. Das Plakatmotiv für 2018 sorgte für einen Eklat, da es die künstlerische Darstellung einer nackten Skiläuferin zeigt und sexistisch sei und wurde in der Folge vom Veranstalter WSV Semmering zurückgezogen.(aus Wikipedia). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 506 OKarton / Paperback / Softcover, 21,7 x 28 cm. Artikel-Nr. 47268
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Anbieter: Antiquariat Hans Hammerstein OHG, München, Deutschland
origi.Broschur, 4°, 89 Seiten. Umschlag leicht bestossen guter Zustand. Artikel-Nr. 49968
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Anbieter: Antiquariat Querido - Frank Hermann, Düsseldorf, NRW, Deutschland
Erste Auflage. 98 S. Illustrierter, flexibler OKarton. Umschlag minimalst berieben, innen papierbedingt leicht lichtschattig an den Rändern, sonst gutes Exemplar. Durchgehend mit meist farbigen Abbildungen versehen. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Palais Liechtenstein, vom 8. Mai 1993 bis zum 20. Juni 1993. Artikel-Nr. 68092AB
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Anbieter: Antiquariat Deinbacher, Murstetten, Österreich
4°, Softcover/Paperback. 1.Auflage,. 98 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Einband mit geringen Lagerspuren, ansonst sehr guter und sauberer Zustand 9783900776442 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 560. Artikel-Nr. 102067
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Anbieter: Antiquariat Maiwald, Langen, HES, Deutschland
Broschiert. Zustand: Gut. 98 Seiten, Einband mit Lagerspuren, in gutem Zustand, KU-5920 9783900776442 Auf Grund der EPR-Regelung kann zur Zeit kein Versand mehr in folgende Länder erfolgen: Spanien, Polen, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Irland, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Zypern Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 71623
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Anbieter: Versandantiquariat Aigner, Weyer, Österreich
98 Seiten, Klappbroschur, guter Zustand. Mit Werkabbildungen in Farbe und Fotos in s/w. Texte in Französisch und Deutsch. Size: 4°. Buch. Artikel-Nr. 002822
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