Der Begriff des Wahrnehmens wird als ein Moment praktisch-sinnlicher Tätigkeit entwickelt. Damit wird angezeigt, dass die Erforschung des Wahrnehmens nicht ausschließlich und vorrangig Thema von Naturwissenschaften ist, sondern eine originäre philosophische Aufgabe darstellt. Wahrnehmen, verstanden als praktisch-sinnliche Tätigkeit, macht darauf aufmerksam, dass wir im Wahrnehmen weder passiv etwas erleiden noch dass das Wahrgenommene außerhalb und unabhängig von unseren Wahrnehmungen vorhanden wäre. Vielmehr meint Wahrnehmen von etwas als etwas Bestimmtem, dass im Vollzug einer gemeinsamen Praxis die dort getätigten Bestimmungen als miteinander geteilte Bestimmungen verstanden werden.
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Michael Weingarten (Dr. phil.), geb. 1954, ist Mitbegründer des Hannah-Arendt-Instituts für politische Gegenwartsfragen Stuttgart und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart sowie Honorarprofessor an der Universität Marburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind dialektische Philosophie, Sozialphilosophie und politische Philosophie.
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Broschiert, 1. Aufl. 50 S. ; 21 cm, mit Anstrichen im Text, sonst gutes Ex. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1000. Artikel-Nr. 146950
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8° , Broschur. 50 Seiten, Einband am vorderen Deckel leicht geknickt und etwas berieben; auf mehreren Seiten farbige Unterstreichungen; als Arbeitsexemplar geeignet; mittelmäßiger Zustand; 9783899421255 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 81 2., durchgesehene und leicht überarbeitete Auflage, Band 9;. Artikel-Nr. 43880
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