9783898425216: SAP auf Linux (SAP PRESS)

Inhaltsangabe

Dieses Buch ist Ihr perfekter Einstieg in die Diskussion, ob sich Linux als OS für Ihre SAP-Installation eignet: Es gibt wertvolle Hinweise für grundsätzliche Vorüberlegungen zu Themen wie 32 vs. 64 Bit, Hardware- und Prozessorarchitektur (ia32, x64, ia64, PPC, Mainframe), Speichersysteme, Lizenz u.a., beschreibt ausführlich das Setup eines Linux-Betriebssystems und eines Kernels, und stellt nützliche Linux-Bordmittel für Administration und den Betrieb vor. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Hinweise für die Auswahl geeigneter Third-Party-Tools wie z.B. Backupsoftware, Hochverfügbarkeitslösungen, Systemmanagementsoftware u.a. Eine Entscheidung für oder gegen Linux ist immer abhängig von der eingesetzten Hardware. Daher liefern Ihnen vier verschiedene SAP-Hardwarepartner (Fujitsu Siemens Computers, HP, IBM und Sun) jeweils eine Beschreibung eines komplexen Kundenszenrios, in dem Linux auf der jeweiligen Plattform zum Einsatz kommt. Aus dem Inhalt: - SAP-Linux-Strategie - Lizenz - Mass Storage - Server-Layout - Walk-through Linux Set-up - Hardware-Szenarios - Linux-Tools zur Systemverwaltung - High Availability Solutions, Disaster Recovery Solutions - Linux auf dem Desktop Aus dem Inhalt: - SAP-Linux-Strategie - Lizenz - Mass Storage - Server-Layout - Walk-Through Linux Set-up - Hardware-Szenarien - Linux-Tools zur Systemverwaltung - High Availability Solutions, Disaster Recovery Solutions - Linux auf dem Desktop

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Über die Autorinnen und Autoren

Im Laufe seines Informatikstudiums mit dem Schwerpunkt Systemtechnik hat Holger Zecha 1994 zum ersten Mal ein Linux-System installiert. Während seines Praxissemesters 1996 bei der Firma Höchst AG konnte er seine Linux-Erfahrung im Serverumfeld bei der Installation und Konfiguration von Linux-basierten Routern, die zum IP-Masquerading von einzelnen Abteilungen verwendet wurden, einsetzen und erweitern. Seit dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums im Jahr 1998 arbeitet er bei der Firma Hewlett Packard im SAP-Umfeld und leitete von 1999 bis 2005 verschiedenste SAP-Projekte und betreute Kunden aus allen Industriebereichen. Im Zuge einer Hardwareumstrukturierung bei einem Kunden im Jahr 2000 installierte Holger Zecha die ersten Linux-basierten SAP-Server auf RedHat Linux 6.1 mit SAP R/3 4.6C. Zahlreiche weitere Installationen auf SLES-7, SLES-8 und SLES-9 auf der ia32-, x64- und ia64-Plattform folgten. Diese Hardwarekonfigurationen und Installationen beinhalteten die komplette Bandbreite der Konfigurationsmöglichkeiten, vom einzelnen Applikationsserver über ITS, Webserver und Business-Connector-Systeme bis zum Hochverfügbarkeitscluster, der über FC redundant an HP-Massenspeichersysteme im SAN-Umfeld angebunden war. Die wachsende Anzahl der Linux-Server verlangte eine Standardisierung der Administrations- und Installationswerkzeuge, die Holger Zecha von 2000 bis 2005 kontinuierlich mit seinen Kollegen weiterentwickelt hat. In dieser Zeit vermittelte er in regelmäßigen Abständen sein Linux-Wissen und die Besonderheiten, die bei der Administration Linux-basierter SAP-Server zu beachten sind, in Schulungen an die Support-Mitarbeiter im 1st- und 2nd-Level-Support weiter. All diese Tätigkeiten setzen sowohl gute Linux- und SAP-Kenntnisse als auch ein detailliertes Wissen über das HP-Produktportfolio im Linux-Umfeld voraus. 2005 wechselte Holger Zecha zur HP-Management-Software-Organisation (HP OpenView) bei der er maßgeblich zur Portierung des SPI for SAP auf Linux beigetragen hat. Seit 2005 arbeitet er bei HP OpenView an der Erstellung und Weiterentwicklung von HP/SAP-Systemmanagementlösungen. Die in diesen Jahren gewonnenen Erfahrungen im SAP-, Linux- und HP-Hard- und Software-Umfeld, hat Holger Zecha in dieses Buch eingebracht. An dieser Stelle bedankt er sich bei allen, die bei der Ausarbeitung seiner Kapitel behilflich waren. Ein besonderer Dank gilt denjenigen, die die Kapitel Korrektur gelesen und zahlreiche Verbesserungsvorschläge mit eingebracht haben. Dabei handelt es sich insbesondere um Jürgen Schäfer, Volker Rieckert, Michael Mißbach, Mathias Bayer, Martin Körber, Joachim Seeger und Daniela Nadler. Darüber hinaus dankt er den Co-Autoren von Fujitsu Siemens, SUN und IBM, mit denen das Erstellen dieses Buches sehr viel Spaß gemacht hat.

Dr. Christoph Brune, Jahrgang 1966, ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Walldorf. Er hat in Heidelberg in Hochenergiephysik promoviert und arbeitet seit 1997 bei Sun Micro-systems. Als Systemberater arbeitete er zunächst im Endkundenbereich und betreute dort SAP-Migrationen. Anschließend übernahm er die technische Beratung für SAP und andere Sun-Partnerunternehmen. Während dieser Zeit unterstützte er als einer der ersten die Einführung des SAP Enterprise Portal 6.0. Durch langjährige Praxis zählen die Bereiche Betriebssysteme und Hochverfügbarkeit zu seinen Schwerpunkten. Heute arbeitet er im globalen Sun-Team als Technical Alliance Manager für SAP und verantwortet die technische Zusammenarbeit der beiden Partnerfirmen. Sie können den Autor unter der folgenden E-Mail-Adresse kontaktieren: christoph.brune@sun.com.

Axel von Reeken hat Diplom-Informatik an der TU München studiert und mittlerweile mehr als 20 Jahre Erfahrung in Softwareentwicklung und SAP-Basistechnologie gesammelt. Im Jahr 1991 stieß er zum damals neu gegründeten SAP R/3 Competence Center von Siemens in Walldorf. Heute ist er bei Fujitsu Siemens Computers als Senior Consultant im Bereich Adaptive-Computing-Lösung („FlexFrame for mySAP Business Suite“) tätig. Ein Hauptbestandteil dieser Lösung sind Programme, die unter Linux ablaufen. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Kundenprojekte, Schulungen und Präsentationen.

Werner Rüppel sammelte nach seiner frühen DV-Ausbildung bei der Bayer AG Erfahrungen auf Anwendungs-, System- und Hardware-Ebene. Heute archaisch anmutende Tätigkeiten umfassten damals Erstellung und Änderung einer Pflanzenschutz-Datenbank und deren wunschgemäße Anwendung in der Fachabteilung mit daraus erstellten Binärlochkarten und Sortiernadel. Technische Projektleitung und Projektbetreuung, Client-Server-Architekturen, System-Entwicklung und Backup-Systeme ergänzten den Erfahrungsschatz, mit dem er ab 1994 die SAP-Basis ab R/3-Release 1.0 durch Portierungen, Testprogramme und Benchmarks erforschen und lieben lernen durfte. Er war 1997 Mitgründer der Firma *xware, deren Schwerpunkt auf SAP-Performance im Verbund mit kontinuierlicher Qualitätskontrolle und Benchmarking liegt. Reichhaltige private Erfahrungen im Linux-Bereich führten 1999 zum begeisterten Einstieg in das neu gegründete SAP LinuxLab, das er bis heute für die Plattform Fujitsu Siemens Computers betreut. Der erste Linux-Benchmark Ende 1999 mit R/3 4.0B wurde mit seiner aktiven Beteiligung erfolgreich durchgeführt.

Peter Stark studierte Informatik mit dem Schwerpunkt Systemanalyse an der Fachhochschule Darmstadt. Nach einer Phase hardwarenaher Softwareentwicklung wurde er 1992 Administrator für eine der ersten SAP R/3-Pilotinstallationen. Dort sammelte er weit reichende Erfahrungen im SAP-Basisumfeld. Parallel dazu begann er 1992, auf SuSE Linux erste Erfahrungen mit dem freien Betriebssystem Linux zu sammeln. 1996 wechselte er in das SAP Competence Center, zunächst bei der Firma Amdahl, 2000 dann zu Fujitsu Siemens Computers in Walldorf. Dort ist er seither im Bereich High-End-SAP-Systeme auf Basis von Linux und Solaris tätig. Seit 2003 ist er maßgeblich mit Design und Entwicklung von FlexFrame (Adaptive-Computing-Lösung) beauf-tragt.

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