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TRESCHER Reiseführer Riesengebirge: Mit Schneekoppe, Hirschberger Tal, Kammwanderung und Isergebirge. Mit Wintersport- und Wandertipps - Softcover

Frank Schüttig

 
9783897948310: TRESCHER Reiseführer Riesengebirge: Mit Schneekoppe, Hirschberger Tal, Kammwanderung und Isergebirge. Mit Wintersport- und Wandertipps

Inhaltsangabe

Mitteleuropas höchste Gipfel nördlich der Alpen erheben sich im Riesengebirge. Natur- und Aktivurlauber finden hier unverfälschte Landschaften, traditionsreiche Orte und eine Fülle von Wander- und Wintersportmöglichkeiten. Als Wegbegleiter empfiehlt sich der Trescher-Reiseführer RIESENGEBIRGE, der alles Sehens- und Erlebenswerte im Land von Schneekoppe und Rübezahl kundig und unterhaltsam beschreibt.

Das Riesengebirge ist ein Wander- und Skiparadies. Auf der Grenzlinie zwischen Polen und Tschechien, historisch zwischen Schlesien und Böhmen, sind seine Wintersportorte legendär. Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) und Harrachov (Harrachsdorf) auf der tschechischen, Szklarska Poręba (Schreiberhau) und Karpacz (Krummhübel) auf der polnischen Seite stehen schon seit Erfindung der Sommerfrische im 19. Jahrhundert für gute Luft, Erholung und Freizeitaktivitäten. Heute gleiten Sessellifte die Berge hinauf, vom tschechischen Pec pod Sněžkou (Petzer) führt eine Kabinenseilbahn hoch auf die Schneekoppe, mit 1603 Metern Tschechiens höchster Gipfel.

Auch kulturell hat das Riesengebirge viel zu bieten: Das Hirschberger Tal beeindruckt durch seine Schlösser und Parkanlagen. Allein Jelenia Góra (Hirschberg) mit quirliger Kulturszene, schöner Altstadt und dem Riesengebirgsmuseum ist eine Reise wert, schreibt angetan Trescher-Autor Frank Schüttig. Dazu kommt Kurbaden im "böhmischen Bad Gastein" Janské Lázně (Johannisbad) oder in Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) im Isergebirge. Und Wandern, natürlich, durch die in Nationalparks geschützte Bergwelt, zum Beispiel zur Elbquelle, oder den klassischen Kammweg entlang mit atemberaubenden Fernsichten.

Der Trescher-Reiseführer RIESENGEBIRGE präsentiert beide Seiten des polnisch-tschechischen Gebirges sowie das angrenzende Isergebirge und stellt alle Sehenswürdigkeiten, die schönsten Wandertouren und Skigebiete, alpin und Langlauf, ausführlich vor. Ebenfalls nicht zu kurz kommt die Einkehr in die typischen Riesengebirgsbauden, wo man sich mit Semmelknödeln, Kraut und saftigen Braten stärken kann. Kapitel zur Landeskunde bieten Hintergrundinformationen zu Natur, Geschichte und Kultur der Region. Aktuelle reisepraktische Tipps, Empfehlungen zu Unterkünften und Gastronomie sowie ein kleines Wörterbuch Polnisch–Tschechisch–Deutsch runden den handlichen Reiseführer ab.

... weitere Reiseführer zu Osteuropa finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Frank Schüttig, Jahrgang 1954, wuchs in Großröhrsdorf (Oberlausitz) auf. Er erwarb einen Abschluss als Diplomingenieur an der TU Dresden und siedelte bald danach ins damalige West-Berlin über. An der Freien Universität und in Heidelberg studierte er Geschichte, Germanistik und Informationswissenschaft. Mit seinen sächsischen Freunden traf er sich immer wieder in einer abgelegenen Bergbaude im Riesengebirge, wobei viele vom DDR-Regime verbotene Bücher ihren Weg nach Dresden fanden. Längere Reisen führten ihn nach Nord- und Südafrika, in die USA, nach Chile, Argentinien und Südostasien. Nach seinem Magisterabschluss war er viele Jahre als Hörfunkautor und Journalist tätig. Heute gibt er das Online-Magazin BUSINESS & DIPLOMACY heraus und reist immer noch gern.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Die 1603 Meter hohe Schneekoppe, der höchste Berg des Riesengebirges, und ihre faszinierende Umgebung ziehen zu jeder Jahreszeit Tausende von Besuchern an. Schon Goethe bewunderte hier oben den Sonnenaufgang, Theodor Fontane genoss in der klaren Bergluft seine Sommerferien, der Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann ließ sich von seiner heimatlichen Landschaft zu unvergänglichen Werken inspirieren. Damals gehörte der nördliche Teil des Riesengebirges zu Schlesien, der südliche - bis zum Ersten Welt-krieg - zu Österreich. Heute bildet der Gebirgskamm die Grenze zwischen den EU-Ländern Polen und Tschechien. Das macht das Reisen einfach, Kontrollen gehören längst der Vergangenheit an. Das Dreiländereck mit Deutschland bei Zittau ist kaum eine Autostunde entfernt. Auch mit der Bahn ist die Ferienregion gut zu erreichen.Das Riesengebirge ist vor allem ein großartiges Wander- und Skiparadies. Es bietet ein gut markiertes Netz von Wanderwegen mit vielen gemütlichen Bauden. In diesen stimmungsvollen Einkehrlokalen in den Bergen kann man sich nicht nur erfrischen oder aufwärmen, sondern auch die böhmische Küche mit Semmelknödeln, Kraut und saftigen Braten probieren. Meist werden auch Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. Auf dem Höhenweg des Kamms wandert man über den Reifträger, die Sturmhaube und das Hohe Rad und genießt atemberaubende Fernsichten in den weiten Hirschberger Talkessel, ins Böhmische Paradies, ins nahe gelegene Isergebirge und in die Lausitz. Nicht versäumen sollte man einen Abstecher zur Quelle der Elbe, die hier oben entspringt und gleich darauf als Wasserfall ins Tal schießt. An nebligen Tagen aber glaubt man bisweilen, Rübezahl, der launische Riese und Herrscher dieser sagenumwobenen Berge, könnte im nächsten Augenblick zwischen den Fichten hervorbrechen und den Wanderern einen seiner Streiche spielen. Im Winter fällt hier oben mehr Schnee als anderswo, oft lädt er noch zu Ostern zum Skilaufen, Schlittenfahren und Herumtoben ein.Verständigen kann man sich oft auch auf Deutsch. Das Internet funktioniert meist besser als in Deutschland, Kartenzahlung ist eine Selbstverständlichkeit. Das Preisniveau ist immer noch etwas niedriger als in vergleichbaren Regionen in Deutschland und Österreich, doch die Zeiten, in denen man in Polen und Tschechien ausgesprochen preiswert unterwegs sein konnte, sind inzwischen vorbei. Dafür wird den Gästen heute aber auch mehr Service und Komfort geboten. Viele neue Hotels und Apartmenthäuser wurden gebaut, alte Schlösser und Landvillen stilvoll renoviert. Hinzu kommen Sommerrodelbahnen, Kletterparks, Wellness-Oasen, neue Lifte und Hausbrauereien. Das Riesengebirgsmuseum im polnischen Jelenia Góra (Hirschberg) ist auf dem neuesten Stand der multimedialen Technik. Vom tschechischen Ferienort Pec pod Sn_zkou (Petzer) führt eine moderne Kabinenseilbahn bequem hinauf auf den Gipfel der Schneekoppe. Dort oben genießt man einen atemberaubenden Panoramablick bis hinüber ins Hirschberger Tal.

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