Reiseführer Albanien: Mit Tirana, Berat, Gjirokastër, Riviera und Albanischen Alpen - Softcover

Dietze, Frank; Shkëlzen, Alite

 
9783897944817: Reiseführer Albanien: Mit Tirana, Berat, Gjirokastër, Riviera und Albanischen Alpen

Inhaltsangabe

- Alle Regionen und Sehenswürdigkeiten Albaniens auf 400 Seiten
- Fundierte Informationen zu Geschichte, Kultur und Alltag
- Ausführliche reisepraktische Tipps, Extra-Kapitel zu Wandertouren in Albanien
- Gut geeignet für Individualtouristen, Studienreisende, Strandurlaub und Trekking
- Informative und unterhaltsame Essays

Immer mehr Besucher entdecken die Reize Albaniens, das bisher eher als Reiseziel für Abenteuerlustige galt. Das kleine Balkan-Land begeistert durch großartige Landschaften und herzliche Gastfreundschaft.
Ziele sind vor allem die bunte und lebhafte Hauptstadt Tirana, die langen Sandstrände an der Riviera und die Albanischen Alpen mit viel unberührter Natur. Antike Ausgrabungen, Festungen und Burgruinen zeugen von der illyrischen, griechischen, römischen und osmanischen Geschichte. Zu entdecken gibt es zahlreiche ursprüngliche Dörfer und malerische Städte wie Berat und Gjirokastër, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.
Der Trescher-Reiseführer ALBANIEN beschreibt nicht nur sämtliche Sehenswürdigkeiten, sondern bietet neben ausführlichen Hintergrundinformationen zu Geschichte, Natur und Kultur, Wirtschaft und Politik des kleinen Balkanstaates auch viele praktische Tipps und Hinweise zur Reisevorbereitung. Ein zusätzliches Kapitel stellt die vielfältigen Wandermöglichkeiten in allen Regionen des Landes vor. Weitere Reiseführer zum westlichen Balkan finden Sie auf der Website des Trescher Verlags

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

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VORWORT

'Si je?' 'Wie geht's?' Das ist eine häufig zu hörende Begrüßung in Albanien. Man antwortet darauf oft mit 'mirë', also 'gut'. Genau diese Floskel kann für die guten Gefühle, die tollen Eindrücke, die abwechslungsreichen Tage, das köstliche Essen und die Begegnungen mit den sehr freundlichen Menschen in Albanien einen ganzen Urlaub oder Aufenthalt über uneingeschränkt gedacht und nach ein bisschen Übung auch gesagt werden.

Albanien, auf Albanisch Shqipëria, galt vor 1991 als ein Land für Abenteurer - oder man musste als Tourist das vom Staat vorgeschriebene und überwachte Standardprogramm absolvieren. Würde jemand, der noch nie in Albanien oder in einem von mehrheitlich von Albanern bewohnten Gebiet wie dem Kosovo war, gefragt, was er mit dem Begriff Albanien verbindet, ruft das Wort 'Albanien' aller Wahrscheinlichkeit nach eher negative Assoziationen wie Mafia, Blutrache, Enver Hoxha, Flüchtlinge, Rückständigkeit, Armut und Ähnliches hervor. Das Ganze gipfelt vielleicht sogar in der Frage, wo denn dieses Albanien überhaupt liegt. Dieses Land als Teil des sogenannten Balkans besitzt keine Metropole und wurde die meiste Zeit von anderen Staaten oder Reichen beherrscht, so dass Albanien bis 1912 auf der Landkarte nicht existierte. Diese jahrhundertelange Fremdherrschaft hatte aber auch ihre positiven Auswirkungen: In Albanien gibt es viele Einflüsse aus anderen Teilen Europas. Und Albanien ist verbunden mit der Geschichte aller es umgebenden Länder. Gerade Albanien ist der 'Balkan' oder 'Südosteuropa' schlechthin.

Im Jahr 2018 besuchten rund fünf Millionen Menschen Albanien, Tendenz steigend. Im Vergleich mit Griechenland oder Kroatien ist diese Zahl gering, jedoch kann der Maßstab der anderen Länder für Albanien nicht gelten. Bis 1991 war das Land isoliert, eine touristische Infrastruktur für ausländische Besucher gab es fast nicht. In den letzten Jahren ist viel investiert worden, in Straßen, Unterkünfte, Dorftourismus und Cafés. Und die Zahl der Besucher steigt, im südosteuropäischen Vergleich, bisher jährlich am stärksten an. Das hat sich schon herumgesprochen, weshalb auch immer mehr Individualreisende nach Albanien kommen.

Einen großen Anteil daran, dass sich Reisende in Albanien wohlfühlen, haben die Albaner selbst. Die Menschen sind aufgeschlossen, neugierig darauf, woher jemand kommt und freuen sich, dass Interesse an ihrem eher unbekannten, manchmal romantisierend verklärten und deshalb als 'wild' wahrgenommenen, spannenden und schönen Land hat. Gastfreundschaft ist im Eigenverständnis der albanischen Kultur mit bestimmten Verhaltensweisen verknüpft, es wird kein Unterschied zwischen einem Freund und einem Gast gemacht. So wird Gästen sehr höflich begegnet, sie bekommen eher ungefragt etwas angeboten (zum Beispiel einen Schnaps), und auch alleinreisende Frauen können davon ausgehen, sich ähnlich wie im restlichen Europa bewegen und verhalten zu können.

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