"...Schien die Seefahrtsgeschichte der Antike schon durch den zugrunde liegenden Raum, das Mittelmeer, lange Zeit ein buchstäblich begrenztes Thema zu sein, öffnet Schulz mit seinem zupackenden Buch neue Perspektiven... ...Viele Einzelteile, die Schulz in seine Darstellung intergriert, sind für sich genommen nicht neu. Doch indem sie in ein Gesamtbild eingefügt werden, ergeben sich ganz neue Einsichten. Die wenigen Seiten, auf denen Schulz die frühgriechische Philosophie mit Seefahrt, Kolonisation und politischer Ordnung in Beziehung setzt, gehören zum Originellsten, was es zu diesem sperrigen Gegenstand seit langem zu lesen gab.... ...Das handliche, gut geschriebene Buch bietet Anregungen, Argumente und Anschauung in Fülle. Es verdient weiteste Verbreitung..."
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Prof. Dr. Raimund Schulz ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Bielefeld. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Seefahrt, Krieg, Herrschaft und Völkerrecht in der Antike. 2017 erhielt er für sein Buch „Abenteurer der Ferne. Die großen Entdeckungsfahrten und das Weltwissen der Antike“ den Forschungspreis Geographie und Geschichte der Frithjof-Voss-Stiftung.
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Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03896782614-V
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Hardcover. Zustand: Fair. Unbekannte Unterschrift / Widmung / Aufkleber; Vergilbt / ausgeblichen. Die antike Kultur war eine Küstenkultur und seit jeher vom Kampf mit dem Meer geprägt. Die Seefahrt ermöglichte die Ausbreitung städtischer Zivilisation. Krieg auf dem Meer verhalf der Athener Demokratie zum Durchbruch. Die Eroberung des Meeres war eine Voraussetzung für die Entstehung des römischen Weltreichs, ermöglichte die Vereinheitlichung der griechisch-römischen Zivilisation und die Ausbreitung des Christentums. Die Suche nach Ruhm und Reichtum bewog schließlich mediterrane Seefahrer, sich in die Ozeane vorzuwagen und bereits über 1000 Jahre vor Kolumbus eine Fahrt nach Indien zu erwägen. Raimund Schulz beschreibt die Antriebskräfte, die Griechen und Römer immer wieder aufs Meer zogen, und räumt mit zahlreichen Legenden und Vorurteilen wie der von der angeblichen Seefeindlichkeit der Römer auf; er schildert die wesentlichen Etappen der 'Eroberung' des Meeres und berücksichtigt dabei besonders die Welt der Abenteurer, Söldner und Außenseiter, die auf dem Meer zuhause waren. Erstmals ausführlich analysiert werden die Auswirkungen maritimer Expansion auf die Mentalität, Kultur, Philosophie und Wirtschaft der griechischen und römischen Zivilisation. Erst dadurch wird die Antike als ein wesentlicher und bis heute wirksamer Bestandteil der europäisch-atlantischen Welt verständlich. Artikel-Nr. ff421105-3e40-4112-9aad-c8344878934e
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