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... und das ist auch gut so: Mein Leben für die Politik - Hardcover

Klaus Wowereit; Hajo Schumacher

 
9783896673343: ... und das ist auch gut so: Mein Leben für die Politik

Inhaltsangabe

Sein Leben, seine Arbeit, seine Visionen – Klaus Wowereit, wie er wirklich ist

Er ist Deutschlands schillerndster Politiker. Wer ihn für einen Partylöwen hält, wird nach dieser ungewöhnlich offenen Lebensbeschreibung sein Urteil überdenken. Denn kein deutscher Politiker hat sich seinen Aufstieg so hart erarbeitet wie Klaus Wowereit. Von seiner Jugend als eines von fünf Kindern einer alleinerziehenden Arbeiterin in Berlin-Lichtenrade bis zur Wiederwahl zum Regierenden Bürgermeister von Berlin spannt sich der Bogen dieser Autobiographie, die zugleich eine politische Standortbestimmung ist. Wowereits Kennzeichen ist Mut: Er verordnete Berlin ein riskantes Sparprogramm, er wagte eine umstrittene Koalition, er bekennt sich zu seiner Homosexualität.

»Nach heutigen Maßstäben hätte meine Familie wahrscheinlich zum Prekariat gezählt – jener von den Wortkünstlern meiner Partei erfundenen Gesellschaftsschicht, deren richtigen Namen man nicht auszusprechen wagt: Malocher«, schreibt Klaus Wowereit. Aber zum Lamentieren hatte diese Familie keine Zeit: Sie alle arbeiteten hart, sie sparten, aber sie verstanden es auch, mit Familienfeiern den Zusammenhalt zu festigen. Nur so konnten die Wowereits mehrfache Schicksalsschläge meistern – den frühen Tod zweier Brüder, die Pflegebedürftigkeit der Mutter im Alter. In den siebziger Jahren weckte Willy Brandt die politische Begeisterung des jungen Gymnasiasten Wowereit, der auch als Jurastudent mehr an konkreten gesellschaftlichen Reformen als an abstrakten Weltverbesserungstheorien interessiert war. Aber Wowereit belässt es nicht bei der persönlichen Rückschau. Aus seinen offen beschriebenen Erfahrungen heraus entwickelt er sein Verständnis von Politik und bezieht zu allen gesellschaftlich relevanten Fragen unserer Zeit pointiert Stellung.


• Eine romanhafte Karriere – authentisch und mitreißend erzählt
• Ob Zuwanderungsgesetz, Sparkurs oder Neue Armut – Klaus Wowereit bezieht offen Stellung

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Klaus Wowereit wurde 1953 in Berlin geboren und studierte Jura. Drei Jahre nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen wurde er Berlins jüngster Stadtrat. 1995 Wahl ins Abgeordnetenhaus von Berlin, 1999 Wahl zum Vorsitzenden der SPD-Fraktion Berlin. Am 16. Juni 2001 wurde er mit den Stimmen der SPD, GRÜNEN und der PDS zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Seit fast sechs Jahren führt er eine überraschend geräuschlos und effektiv arbeitende Koalition aus SPD und PDS.

Hajo Schumacher Jahrgang 1964, studierte Journalistik, Politologie, Psychologie. Er arbeitete von 1990 bis 2000 beim SPIEGEL, zuletzt als Co-Leiter des Berliner Büros. Von 2000 bis 2002 war er Chefredakteur der Zeitschrift MAX. Autor von „Kopf hoch, Deutschland“ (Blessing, 2005) und „Roland Koch. Verehrt und verachtet“. Er lebt als freier Autor mit seiner Familie in Berlin.

Aus dem Klappentext

"Im entspannten Plauderton erklärt der "Regierende" ohne zu belehren, gewährt Einblick ohne sich bloßzustellen und den Leser zum Voyeur zu machen, rückt zurecht ohne krampfhaft zu rechtfertigen, teilt aus ohne zu beleidigen, gesteht Fehler ein ohne zu lamentieren. Am Ende weiß man nicht unbedingt mehr über Strukturen in der Politik. Aber man glaubt, manche der Mechanismen besser verstehen zu können. Und dies, weil er es mit dem Text schafft, auf sympathische Weise im rechten Maße privat zu werden."
Vorwärts

"... ein gelungenes, gewissermaßen sehr modernes Buch. ... Sein politisches Schicksal und sein politisches Wirken sind mit den Fäden seines menschlichen Schicksals und dessen emotionalisierender Außenwirkung untrennbar verknüpft. Wowereits Buch ist nicht indiskret, es besitzt einen chronistischen Erzählstil in der Perspektive halber Nähe ... Wowereits Buch ist anschaulich und ohne stilistische Mätzchen verfasst. Es ist allenfalls erstaunlich durch den gradlinigen und ungezierten Umgang mit dem biografischen Faktor. Klaus Wowereit hat es begriffen. Wie er sein Coming-out lieber selbst ... und sich damit die Denunzianten vom Hals schaffte, nimmt er eben auch die Lebenserzählung, die alle Welt von jeder prominenten Person erfahren will, selbst in die Hand. Seehofer hätte von Wowereit lernen können, wie man sein Leben offensiv zeigt. Und nicht zeigt, was keinen was angeht."
Die Zeit

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