Luk Perceval. Theater und Ritual - Softcover

Perceval, Luk

 
9783895813269: Luk Perceval. Theater und Ritual

Inhaltsangabe

Das Buch beschreibt das Theater des belgischen Regisseurs Luk Perceval von den Anfängen bis heute. »Die rituelle Form des Theaters zeigt sich darin, daß sie zu unserer Alltagswelt auf Distanz geht. Daß jede Form anekdotischer Beliebigkeit fehlt und man versucht, sich auf die wichtigsten Lebensfragen zu konzentrieren. Das ist durchaus der Versuch, an den Ursprung unseres Theaters zurück­zugelangen. Das Verlangen, uns zu fragen, warum wir leben, was das überhaupt ist, Leben. Warum bin ich, der ich bin. Das Verlangen, uns selbst auf der Bühne zu begegnen. Der Versuch, eine Antwort zu finden auf die existentiellen Fragen von Leben und Tod. Die Suche nach Sinngebung gehört zu unseren Basisbedürfnissen wie Essen, Schlafen, Sex, Schutz usw. Dieser Suche können wir im Raum des Theaters Form geben. Antworten gibt das Theater dabei nicht. Es gibt nur die Möglichkeit, diese Fragen zu stellen. Immer wieder.« Luk Perceval Mit einem Vorwort von Luc Tuymans und Beiträgen von Luk Perceval, Katrin Brack, Annette Kurz, Hans van Dam, Els Dottermans, Thomas Thieme, Frank Baumbauer, Thomas Ostermeier, Marius von Mayenburg, Mark Van Denesse und Thomas Irmer.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Luk Perceval, geboren 1957, ist ein belgischer Theaterregisseur. Er studierte Schauspiel am Koninklijk Conservatorium in Antwerpen und arbeite anschließend als Schauspieler. 1984 gründete er die freie Theatergruppe 'Blauwe Maandag Companie', für die er auch inszeniert. 1997 wird Perceval künstlerischer Leiter von 'Het Toneelhuis' in Antwerpen. Seine Inszenierung Schlachten! in Co-Produktion mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und den Salzburger Festspielen wurde beim Berliner Theatertreffen zur 'Inszenierung des Jahres 2000' gewählt. Mit einer Reihe herausragender Inszenierungen an deutschen Theatern machte sich Perceval in den folgenden Jahren als Regisseur einen Namen, u. a. Der Kirschgarten von Tschechow (2001), Traum im Herbst von Jon Fosse (2001), Das kalte Kind von Marius von Mayenburg (2002), Andromache nach Racine (2003), Othello (2003) und Turista von Mayenburg (2005) sowie die Operninszenierungen Tristan und Isolde (2004) und Die Sache Makropulos (2005). Ab der Spielzeit 2005/06 war Luk Perceval vier Jahre Hausregisseur an der Berliner Schaubühne, bevor er zur Spielzeit 2009/2010 als Regisseur und Oberspielleiter an das Thalia Theater in Hamburg wechselte. Seit 2008 ist er Studiengangsleiter für Regie und Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Weiter Infos finden Sie unter: www.lukperceval.info

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