Rohstoff. Roman. Jörg-Fauser-Edition Bd. 2

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9783895811142: Rohstoff. Roman. Jörg-Fauser-Edition Bd. 2
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Críticas:

»Roher Stoff, unbehauen, unverstellt, echt. Leben ist Erleben. Leben ist Schreiben. Wann vorher, wann nachher hat ein Schriftsteller eine ähnlich euphorische Wirklichkeits-, eine ähnlich existentielle Schreibposition vertreten? Jörg Fauser war vierzig Jahre alt, als sein autobiographischer Roman Rohstoff erschien. Drei Jahre später war er tot. Gut, daß er es vorher aufgeschrieben hat, sein Leben, in diesem großen Buch über sein Alter ego, Harry Gelb. Alles selbst erlebt, selbst gelebt, den unendlichen Drogenrausch am Bosporus, die Selbstheilung nach Burroughs' Vorbild mit der Antidroge Apomorphin. Und die Reise dann zurück nach Frankfurt, ins Milieu , in die Heimat. (...) Das Leben als Anarchist in den Kommunen von Berlin. Und der Haß, der Haß auf das Kultur-Establishment, die ganze lebensverdrängende, wirkliche westdeutsche Gegenwart von 1968: Dieser deutsche Brei, diese klebrige Soße schmeckte so schlecht, weil sie zubereitet war aus den Rückständen politischer Krankheiten, aus den überlebten Doktrinen des Jahrhunderts, und angereichert mit den politischen Modebegriffen der jeweiligen Saison.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die wirkungsvollsten deutschen Bücher der letzten 20 Jahre)

»Es war ein Gegenwartshunger, der Fauser antrieb, sein Thema war dieses Deutschland, war diese BDR, die er mit einer Genauigkeit schilderte, die der Reporter gelernt hat. Rohstoff ist sein bestes, sein bleibendes Buch.« (Die Zeit)

» Rohstoff ist Fausers bester Roman. Das autobiografische Zeugnis, in dessen Mittelpunkt Fausers Alter Ego Harry Gelb steckt, ist Zeitdokument, drastische Lebensbeschreibung und ein Porträt der Underdogs der sechziger und siebziger Jahre.« (Wolfgang Paterno, PROFIL)

Reseña del editor:

Jörg Fauser als Beobachter seines Lebens und seiner Zeit: Junkie in Istanbul, 1968 Kommunarde in Berlin, Hausbesetzer in Frankfurt. Das autobiographische Zeugnis, in dessen Mittelpunkt Fausers Alter ego Harry Gelb steht, ist drastische Lebensbeschreibung, rasantes Zeitdokument der sechziger und siebziger Jahre - und die Geschichte von einem, der auszog, um Schriftsteller zu werden.

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Gebraucht Hardcover Anzahl: 1
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Buchbeschreibung Alexander Verlag Berlin, 2004. Pappband. 2., erw. Aufl.. 22 cm 328 S. Illustrierter Pappeinband. gebrauchsspuren,einband an den kanten beschabt,umfangreiche widmung im vorsatz. "Jörg Fausers Romanbericht, autobiographisches Zeugnis,Zeitdokument, ist ein Anti-Kultbuch der sechziger/siebziger Jahre: eine kleine »Menschliche Komödie«, ein Trauerspiel der Selbsterhaltung.Für Harry Gelb, den Erzähler, ist gelebtes Leben der »Rohstoff« des Schreibens. So begibt er sich als Schreiber, der gern Schriftsteller würde, auf eine Reise durch die Verschiebebahnhöfe der Jahre nach 1968, wo die Waren für den Markt der Meinungen schon zu vergammeln beginnen. Was als literarischer Entwurf begann, entpuppt sich allmählich als Einübung ins ganz gewöhnliche Überleben, auch wenn manche Stationen in den Slums von Istanbul, in Berliner Kommunen oder in Frankfurter »Politbüros der Liebe« liegen.Fausers Roman zerstört allerdings in der Aufarbeitung gemachter Erfahrungen die Mythen, denen er sich verdankt. Der Selbstfindungsprozeß legt den Widerspruch bloß zwischen dem Wunsch, etwas zu machen, das niemand wegnehmen kann - Literatur, die Wirklichkeit festhält und den sozialen Einlösungsbedingungen. Harry Gelb wird zum rasenden Junk-Reporter von Frankfurt am Main. Aber, ironisch genug, der Student ohne Studium avanciert auch zum Nachtwächter an der Universität, der Aushilfsanarchist zum Cut-up-Dichter vor katholischem Kleinstpublikum. Das mitleidlos, voller Abrechnungen, entlarvend und getrager von Sympathien für die Randbewohner des Wohlstands, erzählt: Das Schauspiel individueller Selbstbehauptung ohne ideologische Kalligraphie.Jörg Fauser als Beobachter seiner Zeit und seines eigenen Lebens: im Drogenrausch am Bosporus, als Anarchist in den Kommunen von Berlin und als Hausbesetzer in seiner Heimat Frankfurt am Main. Das autobiographische Zeugnis um Fausers Alter ego Harry Gelb ist schnörkellose Lebensbeschreibung, messerscharf beobachtetes, aber oft liebevoll ironisiertes Zeitdokument der sechziger und siebziger Jahre, Aufbegehren gegen das wirklichkeitsferne Kulturestablishment - und die Geschichte von einem, der auszog, um Schriftsteller zu werden. Rohstoff,Durst war ja auch nur ein Synonym für Leben.,Nachwort von Benjamin von Stuckrad-Barre , »Schreiben ist keine Sozialarbeit.«Gespräch zwischen Jörg Fauser, Hellmuth Karasek, und Jürgen Tomm , »Er hat uns noch was zu sagen.«Gespräch mit der Lektorin Hanna Siehr »Robstoff ist noch immer ein Buch, das jeden faulen Welt-, Seelen- und Ehefrieden stört.« Wiglaf Droste »Einer der besten deutschen Romane überhaupt. Warum gab es dieses Buch so lange nicht? Unfaßbar.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Zählt bis heute zu den Hauptwerken eines längst zu schreibenden Gegenkanons bundesrepublikanischer Literatur.« Der Standard, Wien JÖRG-FAUSER-EDITION 2 Mit einem. Nachwort von Benjamin von Stuckrad-Barre »Fauser schert er sich einen Dreck um literarische Konventionen, die Genres verschmelzen - Krimi, Tagebuch, Roman, Märchen -, und so wird alles eins, ein großartiges Buch nämlich.« Benjamin von Stuckrad-Barre »Wenn man die Lebenslügen der Rechten wie der Linken nicht teilen möchte und, nicht aus Ressentiment, sondern aus Erfahrung, das Laufen bekommt, wenn wieder irgendeine neue Losung zur Rettung der Welt aus einem idealismusgesättigten Gesicht herausorgelt, hat man ein Gutteil seiner Mitmenschen vom Hacken. Rohstoff, Fausers Hauptwerk, ist noch immer ein Buch, das jeden faulen Welt,-Seelen- und Ehefrieden stört.« Wiglaf Droste »Roher Stoff, unbehauen, unverstellt, echt. Leben ist Schreiben. Wann vorher, wann nachher hat ein Schriftsteller eine ähnlich euphorische Wirklichkeits-, eine ähnlich existentielle Schreibposition vertreten?« Volker Weidermann, FAZ JÖRG FAUSER, geboren am 16. Juli 1944 bei Frankfurt/Main. Abitur, abgebrochenes Studium, längere Aufenthalte in Istanbul und London. Neben ersten literarischen Versuchen Tätigkeiten als Aushilfsangestellter, Flughafenarbeiter, Nachtwächter. Seit 1974 freier Schriftsteller. Er schrieb Romane, Gedichte, Reportagen . 55. Buch. Artikel-Nr. 592133360

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Fauser, Jörg
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