Hören - Sp|ren - Spielen: Musik und Bewegung mit schwerhörigen und gehörlosen Kindern (Zeitpunkt Musik) (German Edition)

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9783895004704: Hören - Sp|ren - Spielen: Musik und Bewegung mit schwerhörigen und gehörlosen Kindern (Zeitpunkt Musik) (German Edition)

English Summary: The theme of this book is presented in chapters covering basic principles in theory and practice. Three individuals with a hearing impairment report on their development, experience and personal approaches to music. These are followed by chapters on developmental topics, an overview of music in education and therapy, and insight into recent research on music perception. Different educational and therapeutic approaches using music and/or movement relevant to different age groups are described and extended in reports on music and movement with various groups - from preschool children and family projects, to school children and teenagers. German Description: Das vielschichtige Thema des Buches wird unter theoretischen sowie praktischen Aspekten dargestellt. Drei Berichte uber individuelle Entwicklungen und Erfahrungen bei Schwerhorigkeit bzw. Gehorlosigkeit und die unterschiedlichen Zugange zur Musik werden durch Beitrage uber bedeutende Entwicklungsthemen, eine Standortbestimmung und Einblicke in die Erforschung der Musikwahrnehmung erganzt. Unterschiedliche padagogische und therapeutische Ansatze mit Musik und/oder Bewegung, die relevant fur die praktische Arbeit mit verschiedenen Altersgruppen sind, werden beschrieben, gefolgt von Berichten aus unterschiedlichen Praxisfeldern - von Vorschulkindern und Familienprojekten bis zu Schulkindern und Teenagern.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

About the Author:

Contributor Biography - German Clans BangMusiktherapeut und Audiopadagoge. Musikpadagogische und musiktherapeutische Ausbildung in Deutschland, Osterreich, den Niederlanden, den U.S.A und Grossbritannien. 1961-1998 Leiter des Musiktherapie-Programmes an der Aalborgschule, Unterricht- und Beratungszepter fur gehorlose, horgeschadigte und taubblinde Kinder und Jugendliche. 1977 Initiator und Mitglied der Planungsgruppe der Musiktherapeuten-Ausbildung an der Aalborg Universitat. Seit 1976 Dozent, Mitglied des Vorstandes bei der IGMF (Internationale Gesellschaft fur Musikpadagogische Fortbildung e. V.) und seit 2004 Ehrenmitglied. Seit 1981 Vizeprasident, Berater und Instruktor fur "The Beethoven Fund for Deaf Children," Grossbritannien. Prasentationen und Demonstrationen von Musiktherapie in 42 Landern. Seit 1998 free-lance Instruktor, Projektleiter und Pensionist. Grunder und Vorsitzender der Musiktherapie-Fonds "Eine Welt von Laut & Musik2 fur gehorlose, horgeschadigte und mehrfach- behinderte Kinder und Jugendliche.Dipl. Pad. Elke BartlmaDiplompadagogin fur Sonderschuler (Padagogische Akademie, Klagenfurt) und Audiopadagogin (bundesweiter Lehrgang fur Schwerhorigen- und Gehorlosenlehrer). Stutzlehrerin fur horbeeintrachtigte integrierte Kinder in Volks- und Hauptschulen.Naomi Benari M. A.War Tanzerin bei Ballet Rambert und hat ein Masters Degree in Dance Studies. Grunderin von "Dance for Everyone," die erste Tanzkompanie in Grossbritannien, die sich ausschliesslich padagogischen Aufgaben widmet. Sie unterrichtete Tanz bei gehorlosen und hochgradig schwerhorigen Kindern in vielen Schulen durch "Inner Rhythm." Sie setzte Techniken aus Inner Rhythm auch bei therapeutischen Tanzstunden fur Kinder mit Lernbehinderungen ein. Vielseitige Vortragstatigkeit und Publikationen uber Tanz mit gehorlosen Kindern.Giulia Cremaschi TrovesiMusiklehrerin (Klavier und Komposition). Spezialisierung in Padagogik und Musikpadagogik. Arbeit mit psychotischen und autistischen Kindern. Von 1981 bis 1995 musiktherapeutische Tatigkeit am Horinstitut der Studienuniversitat Mailand. Begrunderin des Modells fur Humanistische Musiktherapie. Prasidentin und Grunderin des APMM (Associazione Pedagogia Musicale e Musicoterapia "Giulia Cremaschi Trovesi"). Prasidentin und Grunderin der Federazione Italiana Musicoterapeuti (Verband Italienischer Musiktherapeuten). Teilnahme an den musiktherapeutischen, europaischen- und Welt-Kongressen. Zahlreiche Veroffentlichungen.Dipl. Pad. Katharina FernerSonderschul- und Sprachheilpadagogin, Ausbildung in Gehorlosen- und Schwerhorigenpadagogik, Montessoripadagogin. Derzeit Arbeit in einer integrativen Klasse, Projekte zur Liedvermittlung, Spielplatz der Sinne, Rhythmik, Musik fur gehorlose Kinder, Leitung der Familienwochen.Prof. Dr. Georg FeuserGrund-, Haupt-, Real- und Sonderschullehrer, Sonderschuldirektor a. D. Seit 1978 Professor fur Behindertenpadagogik an der Universitat Bremen. Er vertritt in Forschung und Lehre die Bereiche "Behindertenpadagogik, Didaktik, Therapie und Integration bei geistiger Behinderung und schweren Entwicklungsstorungen." Schwerpunkte sind u. a. "Padagogik und Therapie bei Menschen mit Autismus-Syndrom" und "Allgemeine (integrative) Padagogik und entwicklungslogische Didaktik." Zahlreiche Veroffentlichungen und Gastprofessuren an den Universitaten Innsbruck, Klagenfurt, Wien und Zurich dokumentieren eine breite Forschungsarbeit in Theorie und Praxis.Wolfgang FriedrichStudierte nach Abitur und Zivildienst ab 1978 Sonderpadagogik an der Universitat Wurzburg. Diplom als Musiktherapeut (Aufbaustudium) an der Hochschule fur Musik. Seit Ende des Referendariats 1987 unterrichtet er als Sonderschullehrer an der Dr. Karl-Kroiss-Schule fur Gehorlose und Schwerhorige, Wurzburg, dem heutigen Forderzentrum mit dem Forderschwerpunkt: Horen. Seit 1993 Lehrauftrag an der LMU Munchen am Lehrstuhl fur Gehorlosen- und Schwerhorigen-Padagogik zum Thema: Rhythmisch-Musikalische-Erziehung mit horgeschadigten Kindern. Arbeit in Lehrplankommissionen und vielfaltige Fortbildungs- und Ausbildungstatigkeit im deutschsprachigen Raum.Christine Kiffmann-DullerAudiopadagogische Fruhforderin, Sonderkindergartenpadagogin, Supervisorin, Ausbildung in Didaktik, seit 30 Jahren in den Arbeitsfeldern Fruhforderung und Heilpadagogischer Kindergarten sowie in der Aus- und Fortbildung tatig. Arbeitsschwerpunkte: Integration/Inklusion, Kooperative Padagogik, Bildungspartnerschaft mit den Eltern, Interdisziplinare Kooperation.Dr. Sigrid Kock-HatzmannStudien in Graz (Musik, Psychologie, Padagogik), Wien und Munchen (Rhythmik), Innsbruck (Erziehungswissenschaft). Mehr als 30 Jahre in verschiedensten Einrichtungen (Kindergarten, Schulen, Ausbildungsstatten fur LehrerInnen und ErzieherInnen, Universitaten) mit Menschen mit und ohne Behinderung tatig.Helga Neira ZugastiSonderschullehrerin fur Kinder mit mehrfacher Einschrankung ihrer Handlungskompetenzen, Rhythmikerin, Lehrbeauftragte fur Didaktik und Praxis der Rhythmik in der Sonder- und Heilpadagogik an der Universitat fur Musik und darstellende Kunst Wien, Leitung des Forschungsprojekts: Rhythmik als Movens zur Entwicklung der Psychischen Funktionen. Aktiv tatig in Aus- und Fortbildung von Padagogen mit speziellem Schwerpunkt: Rhythmik als Basisverfahren inklusiver Padagogik. Veroffentlichungen in Fachzeitschriften, Handbuch: Rhythmik als Unterrichtshilfe bei behinderten Kindern Verlag Jugend & Volk, Wien 1989.Regina NeuhauselDipl. Musiktherapeutin (FH), seit 2001 im Kinderzentrum Munchen tatig, Referententatigkeit in Fortbildungen und im Rahmen der berufsbegleitenden Ausbildung in Orff-Musiktherapie, Engagement in der Berufspolitik.Dr. paed. Manuela Prause-WeberMusikpadagogin (Lehramt) (Uni Frankfurt), promovierte Heilpadagogin (Musiktherapie/Horgeschadigtenpadagogik/Psychologie) (Uni Koln); Diplom-Musiktherapeutin (Uni Munster); Weiterbildung in Psychotraumatologie; Chair der internationalen "Commission of Music in Special Education, Music Therapy, and Music Medicine" der International Society for Music Education (ISME); Lehrbeauftragte am Seminar fur Heilpadagogische Musikerziehung/Musiktherapie der Universitat zu Koln; langjahrige musikpadagogische und -therapeutische Arbeit mit horgeschadigten Menschen. Musiktherapeutische Praxis und Forschung in der padiatrischen Psychosomatik des Universitatsklinikums Munchen.Christine RoccaMusikpadagogin, Musiktherapeutin und Horgeschadigtenpadagogin, arbeitet in der Mary Hare School for the Deaf in Berkshire, England. Leiterin der Nordoff-Robbins/Mary Hare Unit im PAGE Centre in Newbury, England. Langjahrige Erfahrung mit Kindern und Erwachsenen in Gehorlosenschulen und integrativen Klassen sowie mit Kindern mit Autismus und mehrfach sensorischen Behinderungen. Internationale Unterrichts- und Vortragstatigkeit uber Aspekte der Musikerziehung und Musiktherapie mit gehorlosen Kindern, Performing Arts und Musiktherapie.Shirley Salmongeb. in London, studierte Musik (B.A. Hons) an der York University, England; am Froebel Institut, London (mit Abschluss "Postgraduate Certificate in Education," London University) und Erziehungswissenschaften (Mag. phil) an der Universitat Innsbruck.Derzeit Vertragslehrerin in der Abteilung fur Musik- und Tanzpadagogik - "Orff-Institut," Universitat Mozarteum Salzburg, und an den Padagogischen Akademien, Graz. Nationale und internationale Fortbildungstatigkeit.Forschungsschwerpunkte: Musik- und Bewegungserziehung bei gehorlosen und schwerhorigen Kindern, in Integrationsgruppen und bei Menschen mit Schwerstbehinderung.

Review:

"Review - German ""Dieses Buch beruhrt durch die Schilderungen von Betroffenen, es informiert durch theoretische und praktische Grundlagen und gibt zahlreiche Impulse fur den praktischen Alltag. Nicht nur Padagogen, auch Eltern werden dies genauso spuren und eine grosse Motivation fur die Auseinandersetzung mit der Musik erfahren.""In: Horgeschadigten Padagogik. (62) 2/2008. S. 41.-----------------------------""Shirley Salmon, Dozentin am Orff-Institut in Salzburg, hat sicher oftmals die Frage gehort: Musik und Horbeeintrachtigung- wie geht das zusammen? Jetzt hat sie einen Sammelband vorgelegt, der viele Facetten der Thematik Musik und Horbeeintrachtigung aufzeigt und viele Fragen beantwortet. Eine besonders schone Idee: Im Vorwort und in einem ersten Teil kommen ausschliesslich Betroffene zu Wort. Die bekannte Percussionistin Evelyn Glennie schreibt uber ihre Entwicklung, Helga Willberg, Elke Barthlma und Paul Whittaker zeigen ohne jede Larmoyanz, was sie aus ihrem Leben angesichts ihrer Behinderung gemacht haben - mit Hilfe der Musik. Texte wie diese dienen einer neuen Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung durch die Gesellschaft: Sie zeigen wie eine Lebensaufgabe erfolgreich angegangen und bewaltigt wird. (...) Uber die Biografien Einzelner werden genau die Netzwerke von Praxis und Theorie deutlich, die tragen. Ein beruhrendes Leseerlebnis!Den zweiten Teil des Sammelbandes bestreiten die Theorie-Netzwerker. Eine eigene Theorie der Padagogik der Horbeeintrachtigten gibt es - logischerweise - nicht: Die padagogische und therapeutische Arbeit mit Menschen mit Horbeeintrachtigung ist Teil des Systems der Allgemeinen Padagogik. (...)Die Leserinnen und Leser erlesen sich Fundiertes und Differenziertes von Theoretikern, die die Praxis kennen - das sind seltene Glucksfalle. Die beiden grossen praxisbezogenen Kapitel vereinen schliesslich die differenzierte Welt der musikalischen Praxis in Unterricht und Therapie. Zwei Themenfelder seien stellvertretend genannt. Nr. 1: Fur Kinder mit Horbeeintrachtigung liegen im Dialogaufbau besondere Herausforderungen - und der Umgang mit Musik leistet hier entscheidende Beitrage. Nr. 2: Mit Musik geht alles besser - auch die Gewohnung an das Cochlea-Implantat.Auf einen Beitrag von Shirley Salmon sei besonders hingewiesen: Ihr Artikel uber die Bedeutung von Spielliedern in inklusiverUnterrichtsgestaltung ist eine gelungene Zusammenfassung uber das Spiellied und fur alle Ausbildungsgange der Padagogikund Rehabilitation eine Pflichtlekture.""Horen - Spuren - Spielen"" ist so etwas wie ein Handbuch der musik- und bewegungsorientierten Arbeit mit gehorlosenund schwerhorigen Kindern und Jugendlichen. Man kann sich nur wunschen, dass es in seinem sachbezogenen und gleichzeitig engagierten Ton, in seiner Sachkompetenz und in seiner Ideenfulle viele Leserinnen und Leser erreicht.""Irmgard MerktIn: Musiktherapeutische Umschau. 28 (2007) 2. S. 180-181.-----------------------------""Lesen Sie die beachtliche Textsammlung von Shirley Salmon. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Musik und lassen Sie sich inspirieren fur eigene Aktionen in einer Musik- und Bewegungswelt, an der gehorlose, schwerhorige und horende MusikerInnen gleichermassen teilnehmen.""In: Das Zeichen. 21 (2007) Nr. 76. S. 350-354."

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