»Ich betrete einen neuen Planeten, alles ist verwandelt, ein erhabener Anblick.« Dieser Eindruck und dieser Enthusiasmus begleiten Bonstetten bei seiner philosophischen Arbeit zwischen dem 60. und dem 87. Lebensjahr. Der vorliegende Band vereinigt die von ihm in diesem Lebensabschnitt veröffentlichten Schriften die »Recherches sur l Imagination« (Genf, 1807), die »Études de l homme« (Genf, 1821), die »Philosophie der Erfahrung« (1828) und die »Essais« in der Bibliothèque Universelle mit einer großen Zahl wiederaufgefundener Manuskripte, die weithin als philosophische Tagebücher zu bezeichnen sind. Dadurch ist Bonstettens Meditieren in das ihm eigene Fluidum der Vorläufigkeit zurückgegeben. Am Horizont seines Denkens erscheinen Aristoteles und Cicero, Bacon und Leibniz, Charles Bonnet, bei dem er in den 1760er-Jahren studiert hatte, die schottische Schule, Smith, Hume, Stewart, der Kreis um Victor Cousin mit Freund Stapfer, Maine de Biran, Degérando, der kantische Kritizismus in der Vermittlung durch junge deutsche Kantianer, Johannes Kinker und die »Groupe de Coppet«. Ebenso wichtig sind ihm, dem Mitglied der Genfer Physikalischen Gesellschaft, die positiven Wissenschaften, Physik, Chemie sowie die junge Psychiatrie. Bei alledem ist er kein Eklektiker. Er behauptet sich als Freidenker, als eigenwilliger Beobachter seiner selbst und des gesellschaftlichen Menschen, dessen Wohlfahrt ihm, diesem Kosmopoliten der praktischen Vernunft, das Wichigste ist. Noch seine letzte Schrift, ein Memorandum für Zar Nikolaus, enthält einen Plan zur Verbreitung der Aufklärung in Russland (1831). Aus dem Inhalt: Teilband I: 1804-1809, Suite de la Mémoire, Mnémosyné ou La mémoire, Recherches sur l Imagination, Analyse de l Intelligence. Teilband II: 1821-1826, Études de l homme, mit den Erweiterungen von Bonstettens Handexemplar; Philosophische Manuskripte. Teilband III: 1826-1831, Philosophie der Erfahrung, Späte Essays. Der Autor Der Berner Patrizier Karl Viktor von Bonstetten (1745 1832) war Politiker und ein vielseitiger Schriftsteller. Er beschäftigte sich u.a. mit Psychologie, Pädagogik, Philosophie, Skandinavistik und klassischer Archäologie. Sein Lebensmittelpunkt war die Schweiz, zehn Jahre verbrachte er in Italien, Skandinavien, Frankreich, England, Holland und Deutschland. Er pflegte zahlreiche Freundschaften und Korrespondenzen in Europa und Übersee.
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Die Herausgeber: Doris und Peter Walser-Wilhelm, beide 1934 geb., begründeten das Bonstetten-Archiv in Dietikon (Schweiz). Herausgeber des Frühwerks Johannes von Müllers und der Schriften Bonstettens. Bisher erschienene Bände: »Schriften 1762-1797« (1997); »Neue Schriften 1798-1802« (1997); »Italiam! Italiam!« (1995). In Vorbereitung: Italien. L homme du Midi et l homme du Nord.
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4°, Ln. 1-2, in Schuber. 3 Bde. Zus. LXXXII, 1562 S., Illustr., Faltkte., CD-Rom, (Historisch-kritische Ausgabe, Philosophie 1804-1831 Teilbde. I, II u. III) Wegen der EPR-Bestimmungen liefern wir nicht nach Bulgarien, Dänemark, Estland, Griechenland, Irland, Litauen, Luxemburg, Malta, Kroatien, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien und Ungarn. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 4319. Artikel-Nr. 22969
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Sonstige Video. Zustand: Neu. Neuware - Die Herausgeber der Bonstettiana stellen mit dieser mustergültigen Edition die philosophischen Schriften Karl Viktor von Bonstettens neben die umfassende Ausgabe der Briefkorrespondenzen des Schweizer Philosophen und seines Kreises.»Ich betrete einen neuen Planeten, alles ist verwandelt, ein erhabener Anblick.« Dieser Eindruck und dieser Enthusiasmus begleiten Bonstetten bei seiner philosophischen Arbeit zwischen dem 60. und dem 87. Lebensjahr. Der vorliegende Band vereinigt die von ihm in diesem Lebensabschnitt veröffentlichten Schriften - die »Recherches sur l' Imagination« (Genf, 1807), die »Études de l' homme« (Genf, 1821), die »Philosophie der Erfahrung« (1828) und die »Essais« in der Bibliothèque Universelle - mit einer großen Zahl wiederaufgefundener Manuskripte, die weithin als philosophische Tagebücher zu bezeichnen sind. Dadurch ist Bonstettens Meditieren in das ihm eigene Fluidum der Vorläufigkeit zurückgegeben. Am Horizont seines Denkens erscheinen Aristoteles und Cicero, Bacon und Leibniz, Charles Bonnet, bei dem er in den 1760er-Jahren studiert hatte, die schottische Schule, Smith, Hume, Stewart, der Kreis um Victor Cousin mit Freund Stapfer, Maine de Biran, Degérando, der kantische Kritizismus in der Vermittlung durch junge deutsche Kantianer, Johannes Kinker und die »Groupe de Coppet«. Ebenso wichtig sind ihm, dem Mitglied der Genfer Physikalischen Gesellschaft, die positiven Wissenschaften, Physik, Chemie sowie die junge Psychiatrie.Bei alledem ist er kein Eklektiker. Er behauptet sich als Freidenker, als eigenwilliger Beobachter seiner selbst und des gesellschaftlichen Menschen, dessen Wohlfahrt ihm, diesem Kosmopoliten der praktischen Vernunft, das Wichigste ist. Noch seine letzte Schrift, ein Memorandum für Zar Nikolaus, enthält einen Plan zur Verbreitung der Aufklärung in Russland (1831).Aus dem Inhalt:Teilband I: 1804-1809, Suite de la Mémoire, Mnémosyné ou La mémoire, Recherches sur l'Imagination, Analyse de l'Intelligence.Teilband II: 1821-1826, Études de l'homme, mit den Erweiterungen von Bonstettens Handexemplar; Philosophische Manuskripte.Teilband III: 1826-1831, Philosophie der Erfahrung, Späte Essays.Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: EUR (D) 71,-; EUR (A) 73,-. Artikel-Nr. 9783892449775
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