Alle Menschen haben das Bedürfnis, ihre Erlebnisse zu begreifen und in einen inneren logischen Zusammenhang zu bringen. Sie sind bestrebt, Ursachen und Gründe zu finden, mit denen sie ihre Erfahrungen erklären können. Besonders intensiv suchen sie nach Theorien, um den erwarteten Verlauf ihres zukünftiges Lebens vorherzusagen und um Antworten auf ganz entscheidende Fragen des eigenen Lebens zu finden: Was bin ich? Was ist Leben? Welchen Platz nehme ich als Individuum in der Welt ein? Was wird aus mir dereinst am Ende meines Lebens? Habe ich einen freien Willen, mit dem ich freie Handlungen vollziehen kann, oder werden alle meine Aktionen von Naturgesetzen, von Gott oder von anderen Menschen gesteuert?
Wenn wir diese Fragen auf die Perspektive der Philosophie übertragen, dann stehen wir vor genau den Themen, mit denen sich bereits Generationen von Philosophen von Thomas von Aquin bis Leibniz beschäftigt haben: Was ist? Warum gibt es überhaupt etwas? Wie sind die Dinge zu dem geworden, was sie sind? Hat der Mensch neben seinem Körper auch ein geistiges Sein, oder lässt sich der gesamte Mensch auf physikalische, chemische und biologische Gesetze zurückführen? ...
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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Der Mensch in der Erlebensfalle. Der Autor beschreibt das Erleben als zentral für die Konstruktion von Realitäten und Handlungen und befragt Erkenntnisse aus der Bewusstseins- und Handlungsforschung. 358 Seiten, broschiert (Philosophie in der Blauen Eule; Band 34/Verlag Die Blaue Eule 1998). Früher EUR 40,00. Gewicht: 470 g - Softcover/Taschenbuch. Artikel-Nr. 6988
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