Aufstieg und Fall der Kaufmannskönige von Hamburg
In einem Panorama, das sich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt, erzählt John F. Jungclaussen die Geschichte des allmählichen Niedergangs von Hamburgs bürgerlicher Elite. In geradezu buddenbrookscher Manier wird am Beispiel der hanseatischen Herrschaftsfamilien das politische Versagen des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus dargestellt.
Über Jahrhunderte lag die politische und wirtschaftliche Macht Hamburgs in der Hand einiger weniger Familien, die sich auf ein fein gesponnenes Netzwerk aus Verwandtschafts- und Geschäftsverhältnissen stützte. Am Beispiel der vier Familien Amsinck, Vorwerk, Burchard und Münchmeyer beschreibt Jungclaussen das Aufkommen und den schleichenden Verfall dieses Bürgeradels.
Jungclaussen setzt in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein, in jener stolzen Welt der Überseekaufleute, Reeder und Merchant Banker, die gerade dabei sind, Hamburg zu einem der größten Hafenplätze der Welt auszubauen. Der Fluchtpunkt der Darstellung ist die NS-Zeit, in der sich viele Familien in die innere Emigration zurückzogen und hinter den Fassaden ihrer großbürgerlichen Häuser einem verschwenderischen Lebensstil frönten. Dieser Tanz auf dem Vulkan wurde mit den ersten Luftangriffen auf Hamburg im Jahre 1943 jäh beendet.
Jungclaussen erzählt spannend und unterhaltsam, zugleich ist das Buch historiographisch auf neuestem wissenschaftlichen Stand. Ein Buch, das exemplarisch deutlich macht, wie das deutsche Bürgertum gegenüber dem rasanten Aufstieg des Nationalsozialismus versagte.
Politische Geschichte wird durch konkrete Familiengeschichten begreifbar.
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John F. Jungclaussen, geboren 1970, ist Historiker und Wirtschaftskorrespondent für die "Zeit" in London. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre und Geschichte an der University of London promovierte er in Oxford bei Niall Ferguson. Außer für die "Zeit" und "Cicero" schreibt er für britische Zeitungen und ist als politischer Kommentator regelmäßiger Gast in Radio- und Fernsehsendungen der BBC. Jungclaussen wurde mit dem Herbert Quandt Medien-Preis 2004 für das von ihm mitherausgegebene Buch "Schöpfer und Zerstörer" (2004) ausgezeichnet.
"John F. Jungclaussen fasst die ungewöhnliche Geschichte der Hansestadt in seinem Buch zusammen und analysiert das Selbstverständnis der führenden Schicht. Es geht um mehr als eine Stadtchronik. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die zum Teil unermesslichen Reichtum erwarben und die Geschicke der Stadt lange Jahre bestimmten. [...] Dabei stützte er sich auf Dokumente aus dem Hamburger Staatsarchiv und aus Privatarchiven der Kaufmannsfamilien, deren Nachfahren ihm bereitwillig Einblick gewährten." Natürlich kommen einem bei der Lektüre die Lübecker "Buddenbrooks" in den Sinn, denen Thomas Mann in seinem gleichnamigen Epochenroman ein Denkmal setzte. [...]."
Deutschlandradio Kultur
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Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M0388680822X-G
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geringe Gebrauchsspuren. Der Verfall des hanseatischen Bürgeradels Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 87163
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Hardcover. Zustand: Fine. Leichte Risse. In einem Panorama von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs schildert John F. Jungclaussen den schleichenden Niedergang der bürgerlichen Elite Hamburgs. Am Beispiel hanseatischer Herrschaftsfamilien wird das politische Versagen des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus eindrucksvoll dargestellt. Über Jahrhunderte lag die Macht in den Händen weniger Familien, die auf ein komplexes Netzwerk aus Verwandtschafts- und Geschäftsbeziehungen setzten. Jungclaussen beleuchtet die Geschichte der Familien Amsinck, Vorwerk, Burchard und Münchmeyer und zeigt deren Aufstieg und Verfall. Die Erzählung beginnt in der stolzen Welt der Überseekaufleute und Merchant Banker, die Hamburg zu einem der größten Hafenplätze der Welt machten. Der Fokus liegt auf der NS-Zeit, in der viele Familien sich in die innere Emigration zurückzogen und hinter den Fassaden ihrer großbürgerlichen Häuser einem verschwenderischen Lebensstil frönten. Dieser Lebensstil wurde abrupt mit den Luftangriffen auf Hamburg 1943 beendet. Jungclaussen erzählt spannend und unterhaltsam und bringt die Thematik auf den neuesten historiographischen Stand. Das Werk verdeutlicht exemplarisch das Versagen des deutschen Bürgertums gegenüber dem Aufstieg des Nationalsozialismus, indem es politische Geschichte durch konkrete Familiengeschichten greifbar macht. Artikel-Nr. cca81646-75a7-460d-bf2a-fcd2229e5b92
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Anbieter: Druckwaren Antiquariat, Salzwedel, Deutschland
Gebundene Ausgabe, Leinen, SU. Zustand: Gut. 1. Aufl. 367 S., Ill., 22 cm. SU leicht berieben/angeschmutzt, Einband leicht angeschmutzt, anonsten gut erhalten. ISBN: 9783886808229 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 635. Artikel-Nr. 151511
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Anbieter: biblion2, Obersulm, Deutschland
Zustand: very good. Gebunden. Sofortversand aus Deutschland. Artikel wiegt maximal 1000g. Schutzumschlag. 367 Seiten. Seite 31/32 mit geknickter Ecke, Vorderschnitt mit leichter Verfärbung. Artikel-Nr. 5667999 sb
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Anbieter: ABC Antiquariat, Einzelunternehmen, Stralsund, MV, Deutschland
8° , gebundene Ausgabe. Zustand: Gut. 367 Seiten, Schutzumschlag und Einband mit kleineren Gebrauchsspuren, Buchzustand gut, gering unfrisch Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 610. Artikel-Nr. 46422
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Anbieter: Buchstube Tiffany56, Barsbüttel, Deutschland
Hardcover. Zustand: Wie neu. Schutzumschlag. 1. Auflage. Aufstieg und Fall der Kaufmannskönige von Hamburg In einem Panorama, das sich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt, erzählt John F. Jungclaussen die Geschichte des allmählichen Niedergangs von Hamburgs bürgerlicher Elite. In geradezu buddenbrookscher Manier wird am Beispiel der hanseatischen Herrschaftsfamilien das politische Versagen des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus dargestellt. Über Jahrhunderte lag die politische und wirtschaftliche Macht Hamburgs in der Hand einiger weniger Familien, die sich auf ein fein gesponnenes Netzwerk aus Verwandtschafts- und Geschäftsverhältnissen stützte. Am Beispiel der vier Familien Amsinck, Vorwerk, Burchard und Münchmeyer beschreibt Jungclaussen das Aufkommen und den schleichenden Verfall dieses Bürgeradels. Jungclaussen setzt in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein, in jener stolzen Welt der Überseekaufleute, Reeder und Merchant Banker, die gerade dabei sind, Hamburg zu einem der größten Hafenplätze der Welt auszubauen. Der Fluchtpunkt der Darstellung ist die NS-Zeit, in der sich viele Familien in die innere Emigration zurückzogen und hinter den Fassaden ihrer großbürgerlichen Häuser einem verschwenderischen Lebensstil frönten. Dieser Tanz auf dem Vulkan wurde mit den ersten Luftangriffen auf Hamburg im Jahre 1943 jäh beendet. Jungclaussen erzählt spannend und unterhaltsam, zugleich ist das Buch historiographisch auf neuestem wissenschaftlichen Stand. Ein Buch, das exemplarisch deutlich macht, wie das deutsche Bürgertum gegenüber dem rasanten Aufstieg des Nationalsozialismus versagte. Politische Geschichte wird durch konkrete Familiengeschichten begreifbar, 368 Seiten, mit Schutzumschlag, Erste Auflage 2006! Artikel-Nr. BN22746
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Anbieter: Antiquariat J. Hünteler, Hamburg, Deutschland
8°, gebunden mit Umschlag. Zustand: Gut. 1. Auflage,. 367 Seiten, 22cm, Umschlag ninimal berieben sonst sauberes Exemplar. A44118 Sprache: Deutsch. Artikel-Nr. 5639
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Anbieter: Antiquariat Reinhold Pabel, Hamburg, Deutschland
(München), Siedler, (2006. 367 S. MIt s/w Abb. u. 4 Stammbäumen. 22 cm. OLn m. SU. Vom Verfasser SIGNIERT. - Am Beispiel der vier hanseatischen Kaufmanns- und Bankiersfamilien Vorwerk, Amsinck, Burchard und Münchmeyer zeigt Jungclaussen Aufstieg und allmählichen Niedergang des Hamburger Bürgeradels von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Gutes, sauberes Exeplar. Artikel-Nr. 91718
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