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Feindbilder - Hardcover

Wagener, Sybil

 
9783886793341: Feindbilder

Inhaltsangabe

Wo immer man nach den Ursachen kollektiver Gewaltausbrüche forscht, stößt man auf Feindbilder - ein so altes und scheinbar selbstverständliches Phänomen, daß es bisher kaum untersucht wurde. Das Feindbild gibt der Vorstellung von einem gefährlichen Gegner Gestalt - auf eine tatsächliche Bedrohung kommt es nicht an. Und ist das Feindbild als Ausdruck eines wahnhaften Gruppenvorurteils erst einmal installiert, finden sich auch diejenigen, auf die es paßt. Erst das Feindbild schafft den Feind.
Sybil Wagener fragt nicht nur nach den psychologischen und sozialen Voraussetzungen für die Entstehung von Feindbildern, sie beschreibt auch ihre Wirkung in verschiedenen historischen Epochen. Ob politisch, religiös, geschlechts- oder kulturspezifisch - Feindbilder ermöglichen es, daß Ängste und Resentiments auf andere Projiziert werden.
Ihre Gemeinsamkeit: sie prägen die Wahrnehmung des Gegenüber und weisen doch immer auf das eigene Innere zurück.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Sybil Wagener ist Schriftstellerin und Filmemacherin. Zuletzt erschienen: "Das kleinere Unglück" (Roman, 1984), "Vergiß New York" (Roman, 1997), "Hilft das Fernsehen der Literatur?" (1997, mit Egon Menz und Christoph Schmitz-Schorlemann). Daneben zahlreiche Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk.

Von der hinteren Coverseite

Ist erst einmal das Feinbild da, finden sich auch Menschen, auf die es paßt. Es ist wie eine Brille, die einer aufsetzt. Plötzlich sieht er das vertraute Gesicht des Nachbarn verzerrt. Der Wahrnehmungsfehler, das Vorurteil dient der Rechtfertigung von Aggression.

Aus dem Klappentext

Wo immer wir nach den Ursachen kollektiver Gewaltausbrüche forschen, stoßen wir auf Feinbilder - ein so altes und scheinbar selbstverständliches Phänomen, daß es bisher kaum untersucht wurde. Das Feinbild gibt unserer Vorstellung von einem gefährlichen Gegner Gestalt - auf eine tatsächliche Bedrohung kommt es nicht an. Und ist das Feinbild als Ausdruck eines wahnhaften Gruppenvorurteils erst einmal installiert, finden sich auch diejenigen, auf die es paßt. Erst das Feinbild schafft den Feind. Sybil Wagener fragt nicht nur nach den psychologischen und sozialen Voraussetzungen für die Entstehung von Feinbildern, sie beschreibt auch ihre Wirkung in verschiedenen historischen Epochen. Ob politisch, religiös, geschlechts- oder kulturspezifisch motiviert - Feinbilder ermöglichen es, daß wir unsere Ängste und Ressentiments auf andere projizieren. Ihre Gemeinsamkeit: sie prägen die Wahrnehmung des Gegenübers und weisen doch immer auf das eigene Innere zurück.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.