Die Familie hat in der Gesellschaft keine Chance. Der Staat mit seinen Institutionen steht ihr gleichgültig gegenüber und sorgt dafür, daß Familien mit Kindern finanziell ausgebeutet werden: Obwohl die Kinder später einmal die Altersversorgung auch der Kinderlosen garantieren sollen, werden die Anstrengungen der Erziehung und die dadurch verbundenen Kosten gesellschaftlich nicht anerkannt.
In seinen Artikeln für die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' beschäftigt sich Konrad Adam seit Jahren mit der Stellung von Eltern und Kindern im Wohlfahrtstaat, im Bildungssystem und mit der Rolle der Familie in der Gesellschaft. In seinem Buch kritisiert er eine Gesellschaft, deren Werte und Ideale kommenden Generationen keine gesicherte Existenz mehr verspricht.
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