Die Festung Sylt: Geschichte und Entwicklung der Insel Sylt unter militärischem Einfluss 1894-1945 (Nordfriisk Instituut) (German Edition)

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9783880071896: Die Festung Sylt: Geschichte und Entwicklung der Insel Sylt unter militärischem Einfluss 1894-1945 (Nordfriisk Instituut) (German Edition)
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Text: German

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1.

Voigt, Harald
Verlag: Nordfriisk Inst. (1994)
ISBN 10: 3880071896 ISBN 13: 9783880071896
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Buchbeschreibung Nordfriisk Inst., 1994. -Gutes Exemplar- Gewicht in Gramm: 972 2. Auflage, Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt, 1994. 254 Seiten mit einigen Abbildungen, Pappband, Quart. Artikel-Nr. 4d1455

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2.

Voigt, Harald:
Verlag: Bräist/Bredstedt : Nordfriisk Inst., (1997)
ISBN 10: 3880071896 ISBN 13: 9783880071896
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Buchbeschreibung Bräist/Bredstedt : Nordfriisk Inst., 1997. 3. Aufl.. geb., ill. HC., 254 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. ; 25 cm; sehr guter Zustand. Die Lieferung erfolgt gegen Vorauskasse (kostenloser registrierter Paketversand innerhalb Deutschlands; Auslandsversandkosten auf Anfrage) History and development of the island of Sylt under military influence 1894 - 1945 // Inhalt: Ein Wort des Dankes 7 Einige einleitende Überlegungen 9 Die Insel Sylt im Rahmen der preußischen Militär- planung 1894-1914 11 Der schwierige Weg einer Mobilmachung 11 Die Marine entdeckt Sylt. »Ein Damm nach Sylt als Rückhalt einer ständigen Garnison« 14 Sylt im Ersten Weltkrieg 1914-1918 21 Die Armee und die Inselwachen verteidigen die Küste 21 Die Marineflugstation List: »Das Auge der Flotte« 28 Kampfhandlungen im Umfeld der Insel 35 100 Mark Belohnung für einen »Hammelmarder« oder: Wie sich der Weltkrieg auf das Inselleben aus- wirkte 41 Rote Fahnen über der Insel - Das Kriegsende 46 Sylt zwischen Friedensvertrag und Wiederaufrü- stung 1919-1939 49 Die Armee räumt die Lager - Die Jugend zieht ein Die Landschaft wird zersiedelt 49 Sylt als Ausbildungsplatz für die Marineartillerie - ». . weiteren Kreisen ganz unverständlich« 51 List wird Standort der Reichsmarine - Von der Mari- ne-Flugstation zum Marine-Küstenartilleriedepot 57 List als Standort der Luftwaffe - Vom Marine-Küsten- artilleriedepot zum Seefliegerhorst 1927-1939 58 Zwei weitere Seeflughäfen auf der Insel 66 Der Seefliegerhorst Hörnum 67 Der Seefliegerhorst Rantum - Von der Steidum Bucht zum Rantum-Becken 70 Die Luftwaffe baut weiter 75 Die Luftwaffe beansprucht den Platz in List - Die Marine muß weichen. Der Bau der Kasernen in Mövenberg, der Marinesiedlung und des Artilleriearsenals in Westerland 80 Die Aufrüstung und ihre landschaftlichen und wirt- schaftlichen Folgen für die Insel 83 Der Abschnitt Sylt im Zweiten Weltkrieg 1939-1945 89 Die militärischen Maßnahmen im Abschnitt Sylt 1939/40. Der Ausbau der Luft- und Seeverteidigung durch die Kriegsmarine 89 Der Einsatz der Luftwaffenflak im Abschnitt Sylt 92 Der zweite militärische Bauboom auf Sylt und der Ausbau des Flugplatzes in Wyk auf Führ 1939/40 95 Ein geheimnisvolles Gerät in den Wenningstedter Dü- nen: Funkmeßortung durch »Freya« 107 Die Marinebasis List und der Neubauplan eines Ha- fens 109 Der Einsatz der im Abschnitt Sylt stationierten Luftstreitkräfte 112 a) Die Küstenfliegergruppen List und Hörrum 112 b) Die Einsätze vom Fliegerhorst Westerland . 114 Das erste Zusammentreffen zwischen englischen Seestreitkräften und der deutschen Luftwaffe in der Nordsee am 26. September 1939. Das Zusammenwirken der Sylter Seeflieger mit der landgestützen Luftwaffe im Spiegel der Kriegstagebücher und Einsatzberichte 115 Die Rolle der Sylter Luftstützpunkte bei der Beset- zung Dänemarks und Norwegens. Ein Überblick 120 Der Seefliegerhorst Rantum 1939-1945 121 Die Auflösung der Hörnumer Küstenfliegergruppe 123 Vom Seefliegerhorst zum Flugplatzkommando 123 List bleibt Seefliegerhorst 125 Der Westerländer Fliegerhorst: Einsätze fast bis zur letzten Stunde 128 Englische Luftangriffe im Abschnitt Sylt 131 a) Aufklärung und einzelne Bomben 131 b) Der englische Luftangriffe auf Hörnum vom 19./ 20. März 1940 - Vergeltung und Propaganda 132 c) Hörnum im Spiegel der deutschen und englischen Propaganda 135 d) Der Angriff auf den Fliegerhorst Westerland am 23./24. April 1940 - ». der Badeort Wenningstedt mit Bomben belegt« 140 Chronologisches Verzeichnis englischer und amerikanischer Luftangriffe auf den Abschnitt Sylt vom Kriegsbeginn bis zur Kapitulation 143 »Seelöwe« auf Sylt. Sommer 1940 - Die Sylter Küste als Übungsplatz für die Invasion Englands 155 Die Nachtjagd im Abschnitt Sylt 160 Minen aus der Luft. Grundminenabwurf englischer Flugzeuge im Seegebiet des Abschnitts Sylt 169 1940-42: Der Krieg weitet sich aus. Der Abschnitt Sylt muß Truppen und Material abgeben 174 »Mit der Möglichkeit einer kleineren feindlichen Lan- dung muß gerechnet werden«. Überlegungen und Maßnahmen zur Abwehr im Abschnitt Sylt 19. Artikel-Nr. 31376

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3.

Harald Voigt
Verlag: Nordfriisk Instituut ;, Nr. 109, Nordfriisk Instituut Bredstedt Touristik- und Reiseführer (1992), Bredstedt (1992)
ISBN 10: 3880071896 ISBN 13: 9783880071896
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Buchservice Lars Lutzer
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Buchbeschreibung Nordfriisk Instituut ;, Nr. 109, Nordfriisk Instituut Bredstedt Touristik- und Reiseführer (1992), Bredstedt, 1992. Hardcover. Buchzustand: gut. Touristik- und Reiseführer (1992). Da ich geschichtlich sehr interessiert bin, hat mich auch die jüngere Geschichte von Sylt gereizt, zumal dieses Buch seit Jahren vergriffen ist und ein vegleichbares Werk nicht existiert. Schon die äußere Aufmachung dieses Buches – zwei englische Luftbildaufnahmen vom Nordteil und von der Südspitze der Insel vom August 1945 bzw. vom 21. Februar 1944 machen den Leser neugierig. Auf den Innenseiten entdeckt man dann zwei Karten, die erste aus dem Ersten Weltkrieg (1917-1918), enthält alle damals vorhandenen militärischen Anlagen, wie Küstenbatterien, Militärlager, Funkstationen oder Hafenanlagen. Die zweite Karte, aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, vom 21. August 1944, ist leider unvollständig. Hier fehlen notwendige militärische Anlagen. Harald Voigt hat sich in seinem Buch über das Festungswesen auf der Insel Sylt mit der Geschichte und Entwicklung aus militärischer Sicht befasst, wie der Untertitel besagt, im Zeitraum zwischen 1894 und 1945. Der Inhalt ist in vier große Abschnitte gegliedert. Der erste, „Die Insel Sylt im Rahmen der preußischen Militärplanung 1894-1914", schildert anhand von historischen Dokumenten, wie sich Sylt allmählich zu einer Festungsinsel entwickelte. Fotos zeigen den damaligen Zustand von Schiffen, Häfen, Verkehrswegen (noch ohne den Hindenburgdamm), die Inselbahn, die Einsamkeit einzelner Orte wie zum Beispiel Lists und auch erste militärische Bautätigkeiten in Form von Barackenlagern und Hafenausbauten auf dem Eiland. Im zweiten Abschnitt „Sylt im Ersten Weltkrieg 1914-1918" geht es um die Mobilmachung. Dadurch veränderte sich auch das Leben auf der Insel. Statt Kurgästen kamen nun Soldaten nach Sylt, die zum Teil in Hotels, Pensionen und Kinderheimen einquartiert werden mussten. Aus der Westerländer Mittelschule wurde ein Reservelazarett, die Sylter Dampfschifffahrtsgesellschaft stellte ihre Schiffe für Truppen- und Materialtransporte zur Verfügung. Das galt auch für die Inselbahn, die durch weitere Militärbahnen und Zusatztrassen verstärkt wurde. An der Westküste, im Dünenbereich, wurden fünf Batterien unterschiedlicher Stärke mit offenen und bunkerähnlichen Räumen für Munition, Fernsprechzentralen und Unterkünften gebaut, Minensperren zwischen Hörnum und Amrum sowie vor List verlegt. Harald Voigt berichtet über Kampfhandlungen im Umkreis der Insel und von wetterbedingten Schwierigkeiten der Aufklärungsflüge per Flugzeug oder Zeppelin. Inselkommandant und Inselbürgermeister, beide mit Sitz in Westerland, arbeiteten eng zusammen, unter anderem darin, für eine ausreichende Versorgung des Militärs und der Zivilbevölkerung zu sorgen. Angegriffen wurde Sylt zu diesem Zeitpunkt kaum, jedoch ließ angeblich „der Geschützdonner der schweren Schiffsartillerie während der Skagerragschlacht im Frühjahr 1916 auf den Inseln die 'Fenster und Türen klirren und klappern', und am Strande trieben später die toten Soldaten dieser Schlacht an." (S. 35). Zum Kriegsende hin, im Jahre 1918, meuterten auch in List und Hörnum die Matrosen. Der Lister Soldatenrat und der Westerländer Arbeiterrat übernahmen vorübergehend die Befehlsgewalt über die Inseln. Dabei kam es zu kleineren Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen. Im November 1918 verließen die meisten Soldaten die Insel. Die Besatzung eines amerikanischer Zerstörers überprüfte in List die Demilitarisierung, „verließ aber schon am nächsten Tag wieder den Hafen, nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass die Seeflugzeuge der Lister Flugstation demontiert waren." (S. 47). Es setzten Entfestigungsarbeiten ein, für die man auch Zivilarbeiter benötigte. Auch in diesem Abschnitt finden sich zahlreiche aufschlussreiche Dokumente, Bekanntmachungen, Berichte und Fotos. Im dritten Abschnitt„Sylt zwischen Friedensvertrag und Wiederaufrüstung (1919-1939)" geht es um die Auswirkungen des Versailler Vertrags auf das Inselleben. Die Heereseinheiten mussten die Insel verlassen. Viele Soldatenbaracken wurden abgebrochen. Die Befestigungsanlagen blieben jedoch erhalten, wurden späte. Artikel-Nr. BN3145

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