Alexander Losse, geb. 1974 in Teheran, studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Philosophie in Mainz. Er arbeitet als Lektor im Stroemfeld Verlag und ist Redakteur der "Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis".
XXII - Die Möwen fliegen, kaum gerührt von Dauer, / dem Bug voraus, der dunkle Wellen trennt. / In der Kajüte eine Kerze brennt. / Das Luftmeer schmeckt nach einer Art von Trauer. // XXVII - Das Unpoetische, genannt das Wahre, / darf sich schlafend auf der Straße zeigen. / Traumlos klappern alle Jahre / durch das absatzhohe Schweigen.
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