Die elementare Gegenwärtigkeit des digitalen Informationszeitalters, der durch sie bewirkte Wandel in Kultur, Gesellschaft und menschlichem Verhalten, das sind die Themen der Arbeiten von Julius Popp: „Ich untersuche in meiner Arbeit die Unschärfe des Menschseins. Menschsein ist ein Prozess, der sich permanent verändert, anpasst und neu ausrichtet. […] Meine Installationen sind Bilder, mit denen die der Kultur zugrunde liegenden Strukturen langsam sichtbar werden.“ Die großen, raumgreifenden Installationen des Künstlers, die sich u. a. natürlicher Elementen wie Wasser, Licht und Bewegung bedienen, zeigen Facetten unseres Umgangs mit Informationen und Nachrichten sowie hier zugrunde liegender Strukturen. Das Moment kritischen Hinterfragens verbindet sich dabei im experimentellen künstlerischen Denken Popps auf faszinierend sinnliche Weise mit dem ästhetischen Modell der Kunst.
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Biografie 1973 geboren in Nürnberg, 1995–1996 Ausbildung zum Fotografen 1998 – 2005 Studium der bildenden Künste an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig 2005 – 2009 Meisterschüler bei Astrid Klein lebt und arbeitet in Leipzig
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Anbieter: Antiquariat Querido - Frank Hermann, Düsseldorf, NRW, Deutschland
Erste Auflage. 28 x 19 cm. 40 S. OPappband. Tadelloses, neuwertiges Exemplar (Originalverschweißt). Texte in Deutsch und Englisch. Mit einem Vorwort von Magdalena Broska sowie mit einem Beitrag von Stephan Berg. Enthält 20 farbige Abbildungen. Die Publikation erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, 11. Juli bis 19. September 2010, Kunstmuseen Krefeld, Haus Lange, und der Verleihung des Kunstpreises der Adolf-Luther-Stiftung an den Künstler. Artikel-Nr. 57940BB
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