High/Low: Hoch- und Alltagskultur in Musik, Kunst, Literatur, Tanz und Kino

 
9783865990426: High/Low: Hoch- und Alltagskultur in Musik, Kunst, Literatur, Tanz und Kino
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Reseña del editor:

Die high-Komponistin Isabel Mundry, deren Kompositionen regelmäßig von Daniel Barenboim zur Aufführung gebracht werden, setzt sich mit Björk auseinander. Der Londoner Performancekünstler Bill Drummond erregte 1994 weltweit Aufsehen, als er eine Million Pfund verbrannte; heute schreibt eine Humoreske über den Geldwert von Kunstwerken. Die Schriftstellerin Elke Schmitter setzt bei einer Begegnung an, die Virginia Woolf einst mit einer low-Autorin hatte. - Im vorliegenden Band "High - Low" wird die Liaison von "Oben und Unten", von Elite und Masse, von Tradition und Popularisierung aus unterschiedlichen Perspektiven neu besprochen, wobei Wissenschaftler und Künstler aus verschiedenen Disziplinen zu Wort kommen.
Heute scheinen kulturelle Produkte, die man früher bedenkenlos als low bezeichnet hätte - von der Popmusik bis zum Kino, vom Design-Magazin bis zum Celebrity-Kult - für das Selbstverständnis der westlichen Gesellschaften fast wichtiger zu sein als die traditionelle high art. Auch in der Wissenschaft hat sich diese Umwertung niedergeschlagen. Mit den Cultural Studies haben die Alltags- und Populärkulturen massiv an Bedeutung gewonnen - ein Trend, der von traditionellen akademischen Disziplinen nicht selten mit Argwohn kommentiert wird.
Wenn man sich gegenwärtig mit dem Verhältnis von high und low beschäftigt, machen Polemiken und gegenseitige Abgrenzungen allerdings wenig Sinn; Kulturpessimismus und die Verteidigung des high ist ebenso wenig unproduktiv wie eine Feier des low oder gar Gleichgültigkeit angesichts eines angeblichen anything goes. Vielmehr ist zu untersuchen, wie sich high und low in den letzten Jahrzehnten gegenseitig durchdrungen haben und welche wechselseitigen Übergänge und Mischformen dabei zustande gekommen sind.

Biografía del autor:

Corinna Caduff, geb. 1965, Literaturwissenschaftlerin, Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Forschungsschwerpunkt: Verhältnis der Künste. Jüngste Publikation: Land in Aufruhr, Die Künste und ihre Schauplätze (Essays, Lenos 2007).
Tan Wälchli ist Stipendiant des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und PostDoc-Forscher am Department for Germanic Studies der University of Chicago. Er studierte in Zürich Literaturwissenschaft und Geschichte, und arbeitete als Kulturjournalist, Universitäts-Assistent und Herausgeber.

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