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Reisen des Ritters John Mandeville vom Heiligen Land ins ferne Asien: 1322-1356 - Hardcover

Mandeville, John

 
9783865030108: Reisen des Ritters John Mandeville vom Heiligen Land ins ferne Asien: 1322-1356

Inhaltsangabe

Die wenigsten kennen ihn heute noch, aber im Mittelalter war der Bericht des Engländers John Mandeville eines der bekanntesten und beliebtesten Reisebücher. Der vorliegende Reisebericht kursierte zunächst in zahlreichen Handschriften und avancierte nach Erfindung des Buchdrucks zu einem der ersten Bestseller. Mandevilles Journal, ursprünglich in französischer Sprache geschrieben, ist eine einzigartige Darstellung des Weltwissens seiner Zeit, eine Summe der Reiseberichte des 13. und 14. Jahrhunderts und damit geradezu eine Enzyklopädie des Reisens im Mittelalter. Im 19. Jahrhundert kamen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Schilderungen auf. Hatte Mandeville wirklich seine Reisen selbst unternommen? Hatte er die wunderlichen Länder und Städte wirklich gesehen, von denen er so anschaulich berichtet? War er tatsächlich im Heiligen Land gewesen und bis nach China, an den Hof des Großkhans der Mongolen, gereist? Bei all den offenen Fragen bleibt heute die Erkenntnis: Mandevilles Bericht ist ein spannendes Zeugnis mittelalterlichen Lebens und Denkens, einer Epoche, als die Welt noch weitgehend unentdeckt war.

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Über die Autorin bzw. den Autor

John Mandeville gibt der Wissenschaft auch heute noch Rätsel auf. Über seine Person gibt es zahlreiche Theorien und wenig gesicherte Erkenntnisse. Vermutlich wurde er in St. Albans in England geboren. Von 1322 bis 1356 reiste er, seinen eigenen Angaben zufolge, nach Palästina und Fernost und ließ sich später als Arzt unter dem Namen Jean de Bourgogne in Lüttich nieder. Sein Buch über “Die Reisen des Ritters Mandeville” - das ursprünglich keinen Titel trug - war jedenfalls einer der ersten und zugleich einer der populärsten Bestseller des Mittelalters - beliebter noch als Marco Polos “Beschreibung der Welt”.

Aus dem Klappentext

Nicht Marco Polo war, wie man meinen könnte, der bekannteste Reisende des Mittelalters. Ein anderer machte ihm diesen Rang streitig: John Mandeville, ein Engländer, über den man bis heute so gut wie nichts weiß. Der Grund für seine Popularität: der vorliegende Reisebericht, in zahlreichen Handschriften kursierte, nach Erfindung des Buchdrucks immer wieder neu aufgelegt wurde und bald in viele Sprachen übersetzt war. Doch schon im 19. Jahrhundert begann man am Wahrheitsgehalt der Schilderungen Mandevilles zu zweifeln. Hatte er seine Reisen selbst unternommen? Hatte er die vielen wunderlichen Länder und Städte wirklich gesehen, von denen er so anschaulich berichtet? War er tatsächlich im Heiligen Land gewesen und bis nach China, an den Hof des Großkhans der Mongolen gereist? Die gleichen Zweifel hatte man bereits Marco Polo entgegengebracht, dessen Reisebericht bis heute umstritten ist. In jedem Fall sind die »Reisen des Ritters John Mandeville« auch mehr als sechshundert Jahre nach ihrer Niederschrift eine spannende, unterhaltsame und lehrreiche Lektüre. Wie kaum ein anderer entführt er seine Leser in eine längst vergangene Epoche, als die Welt noch weitgehend unentdeckt war...

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