Eine illegitime Kunst: Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie

 
9783863930509: Eine illegitime Kunst: Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie
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Reseña del editor:

Eine »illegitime Kunst« nennen Bourdieu und seine Mitarbeiter die Fotografie. In der Tat gilt sie als »Zwitter«: als Alltagshandlung mit dem Anspruch einer Kunstanstrengung. Welchen Zwecken gehorcht die Fotografie? Sind Fotografien Bilder in dem strengen Sinne, mit dem dieses Wort in aller Regel ausgestattet wird? Und welche stillschweigenden oder ausdrücklichen Vorsätze steuern den technischen Apparat, wenn ein Foto »geschossen« wird? In diesem Buch wird die Fotografie unter dem Gesichtspunkt ihres Gebrauchswertes untersucht. Denn es ist, wie Bourdieu sagt, der Gebrauch, der ihre Bedeutung konstituiert, eine soziale Bedeutung. Dies erklärt sowohl die Verbreitung des Mediums als auch die Uniformität der Bildmotive. Und es erklärt den besonderen Status des Fotografierens innerhalb der kulturellen Alltagstätigkeiten es signalisiert eine kodifizierte Verhaltensweise, die »den Anspruch erhebt, Kunst zu sein«.

Biografía del autor:

Pierre Bourdieu (1930 2002) war einer der bekanntesten Soziologen des 20. Jahrhunderts. Seit 1981 hatte Bourdieu einen Lehrstuhl am Collège de France. Seine soziologischen Forschungen, zumeist im Alltagsleben verwurzelt, waren vorwiegend empirisch orientiert. Er war bekannt als politisch interessierter und aktiver Intellektueller, der sich gegen die herrschende Elite und den Neoliberalismus wandte. Luc Boltanski (1940) war zunächst Schüler von Pierre Bourdieu und etablierte eine eigene Soziologie der Kritik. 1984 gründete er die Groupe de Sociologie Politique et Morale an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris.

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Pierre Bourdieu
Verlag: Europäische Verlagsanst. Mai 2014 (2014)
ISBN 10: 3863930509 ISBN 13: 9783863930509
Neu Taschenbuch Anzahl: 2
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Europäische Verlagsanst. Mai 2014, 2014. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Eine »illegitime Kunst« nennen Bourdieu und seine Mitarbeiter die Fotografie. In der Tat gilt sie als »Zwitter«: als Alltagshandlung mit dem Anspruch einer Kunstanstrengung. Welchen Zwecken gehorcht die Fotografie Sind Fotografien Bilder in dem strengen Sinne, mit dem dieses Wort in aller Regel ausgestattet wird Und welche stillschweigenden oder ausdrücklichen Vorsätze steuern den technischen Apparat, wenn ein Foto »geschossen« wird In diesem Buch wird die Fotografie unter dem Gesichtspunkt ihres Gebrauchswertes untersucht. Denn es ist, wie Bourdieu sagt, der Gebrauch, der ihre Bedeutung konstituiert, eine soziale Bedeutung. Dies erklärt sowohl die Verbreitung des Mediums als auch die Uniformität der Bildmotive. Und es erklärt den besonderen Status des Fotografierens innerhalb der kulturellen Alltagstätigkeiten es signalisiert eine kodifizierte Verhaltensweise, die »den Anspruch erhebt, Kunst zu sein«. 334 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783863930509

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