Das Selbstbild Deutscher Und Franzosischer Mutter: Eine Empirische Studie Zur Familienpolitik

 
9783863410445: Das Selbstbild Deutscher Und Franzosischer Mutter: Eine Empirische Studie Zur Familienpolitik
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Deutschland unterliegt einem gravierenden demographischen Wandel. Ziel der Arbeit ist es, Denkanstöße zu liefern, inwieweit auf die viel zu niedrige Geburtenrate Deutschlands von im Durchschnitt 1,3 Kindern pro Frau im Jahr 2006 reagiert werden kann. Den Mittelpunkt der Arbeit bildet das Selbstbild deutscher Mütter, welches anhand einer Fragebogenaktion ermittelt wurde. Dieses Selbstbild dient als Grundlage, um Probleme zu verdeutlichen und Lösungsvorschläge bezüglich einer höheren Geburtenrate zu begründen. Die der Studie zugrunde liegende Umfrageaktion fand im Mai 2009 in Kindergärten in Regensburg (Deutschland) statt. Für ein vergleichbares Ergebnis wurde dieselbe Umfrage auch in Frankreich mit französischen Müttern durchgeführt (im April 2009 in écoles maternelles in Orléans), da sich dieses Land durch eine der höchsten Geburtenraten Europas charakterisiert, einhergehend mit einer hohen Frauenerwerbstätigkeit und einem Ruf als familienfreundliches Land. Die Mütter wurden mit Hilfe von Fragebögen zum Thema Mutterrolle, staatliche Unterstützung, Ganztagsbetreuung und Karriere befragt. Nach einer Auswertung wird deutlich, dass der Großteil der deutschen Mütter sich als halbtags arbeitende Frau sieht, die Spaß an ihrem Beruf hat und Geld verdienen will, aber auch nicht darauf verzichten möchte, sich um ihre Kinder zu kümmern. Die französische Mutter ist eine ganztags arbeitende, unabhängige Frau, die durch gute Organisation des Alltags die Vereinbarung von Beruf und Familie realisieren kann. Durch die Analyse dieser erstellten Selbstbilder mit der Entwicklung der Lebensmodelle in Deutschland und in Frankreich und der aktuellen Familienpolitik der beiden Länder wird deutlich, dass das französische System eine Basis zur Förderung von Familie und Beruf besitzt, während dies in Deutschland noch nicht der Fall ist. Die positive Wirkung der politischen Maßnahmen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in Frankreich durch die kulturelle Entwicklung in Politik und

Über den Autor:

Katharina Heilmann wurde 1987 in Meerane, Sachsen, geboren. Durch wachsendes Interesse an der französischen Sprache und Kultur während der Schulzeit entschied sie sich im September 2005 für den Diplomstudiengang Wirtschaftsfrankoromanistik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Dieser verbindet die Lehre von Wirtschaftswissenschaften, Französisch als Hauptsprache und Kulturwissenschaft. Teil dieses Studiums war ein Auslandsjahr am IUT Roanne in Frankreich von August 2007 bis Juli 2008. Hier war die Möglichkeit gegeben, Erfahrungen zum Thema Verhalten und Karrieremöglichkeiten von französischen Frauen und Müttern zu machen. Dazu trug auch das Praktikum in einem französischen Unternehmen nahe Roanne bei, wo Mütter und auch kinderlose Frauen zum Kollegenkreis gehörten. Diese Erfahrungen und die Aussicht, bald selbst im Berufsleben zu stehen, inspirierten sie zu ihrer Diplomarbeit. Diese gibt Antwort auf die Frage, inwieweit die persönliche Einstellung von Frauen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland und Frankreich sich mit den gegebenen familienpolitischen Regelungen vereinbaren lassen.

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