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Meine Real Life Story: und die Sache mit Gott - Hardcover

Mickenbecker, Philipp

 
9783863342838: Meine Real Life Story: und die Sache mit Gott

Inhaltsangabe

Do something!

Hättest du gedacht, dass eine Badewanne fliegen kann? Ist es verrückt, an das Unmögliche zu glauben, auch wenn alle anderen sagen, dass es nie funktionieren wird? Gut, etwas verrückt muss man wohl sein, um mit der Badewanne zum Bäcker zu fliegen oder 10 Meter tief in einem selbstgebauten U-Boot zu tauchen.

Das ist meine Geschichte. Meine Real Life Story hinter der Kamera. Nicht beschönigt, nicht geschnitten. Die Geschichte, wie ich als Kind ultrastrenggläubiger Eltern aufgewachsen bin und mit dem frommen Zeug absolut nichts zu tun haben wollte. Wie ich gemeinsam mit meinem Zwillingsbruder und einer Badewanne als "The Real Life Guys" auf YouTube bekannt wurde. Wie ich Krebs bekam und Gott meine ganz schön dreiste Challenge annahm: "Wenn es dich gibt, dann mach mich gesund!" Wie unsere Schwester bei einem Flugzeugabsturz starb und wir das irgendwie überstanden. Und wie ich endlich raffte, dass tausend "Zufälle" keine Zufälle waren.

Wenn du denkst, dass es Gott nicht gibt oder dass es langweilig oder irgendwie crazy ist, an ihn zu glauben, solltest du dieses Buch besser nicht in die Hand nehmen. Oder vielleicht erst recht.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Philipp Mickenbecker, geboren am 27. Juni 1997, bekannt als Outdoor-Fan, Tüftler und YouTuber mit Millionen-Reichweite. Mit seinem Zwillingsbruder Johannes und der Hilfe von Freunden brachte er eine Badewanne zum Fliegen, bastelte in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im Baumarkt eine Loopingbahn zusammen oder verwirklichte den Traum vom Baumhaus Deluxe. Geht nicht gibt's nicht bei den "Real Life Guys". Mehr Infos unter www.youtube.com/the_real_life_guys/ Aufgrund seiner schweren Krebserkrankung ist Philipp Mickenbecker am 9. Juni 2021 von uns gegangen. Seine unerschütterliche Hoffnung, seine Lebensfreude und sein fester Glaube an Gott werden in Erinnerung bleiben und weiter Kreise ziehen.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Heute ist der 21. März 2018. Ich liege in einem großen weißen Krankenhauszimmer. Draußen scheint die Sonne, hier drinnen ist es düster. Diesen Geruch von Desinfektionsmitteln und den Anblick meines Rollstuhls kann ich nicht mehr aushalten. Wie ein Gefangener fühle ich mich. Ich bin allein und ich habe Zeit. Zeit, um nachzudenken, um nochmal alles durchzugehen, was in den letzten Wochen passiert ist. Es hat sich so viel verändert, ich muss das jetzt alles einmal aufschreiben, bevor ich es wieder vergesse. Ich wünschte, ich hätte alles festhalten, für immer abspeichern können, jetzt ist sicher schon viel vergessen gegangen. Aber ich werde versuchen, alles so genau wie möglich wiederzugeben. So richtig fassen kann ich es immer noch nicht. Wir haben unsere geliebte Schwester Elli vor zwei Tagen, am Montag, den 19. März 2018, an ihrem 19. Geburtstag, begraben, nachdem sie mit einem Ultraleichtflugzeug tödlich verunglückt ist. Ich sehe das kleine rote Flugzeug immer noch vor mir. Als Flugzeug war es kaum noch zu erkennen, so tief steckte es im Boden. Hunderte Einsatzkräfte standen auf dem Feld, im leichten Regen. Es herrschte eine bedrückte Stimmung, die Notrakete für den Fallschirm wurde noch nicht ausgelöst und konnte jederzeit explodieren. Eine Polizistin kam auf mich zu und sprach mir ihr herzliches Beileid aus. Ich habe wieder Krebs. Das Atmen fällt mir schwer, ich fühle mich schwach. Vor etwa viereinhalb Jahren hatte ich schon einmal eine Krebsdiagnose und habe eine Chemotherapie hinter mich gebracht. Eigentlich gilt man nach dieser Zeit als geheilt. Eigentlich.

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